«Ich bin davon überzeugt, dass gentechnische Ansätze einen Beitrag zur
Welternährung leisten können, indem robustere Pflanzen entwickelt werden, die Dürre oder Kälteeinbrüchen besser als bisher standhalten können», sagte Schavan am Dienstag anlässlich des dritten Runden Tisches zu
Gentechnik in Berlin.
Weltweit bauten 14 Millionen Landwirte auf mehr als 130 Millionen Hektar genveränderte Pflanzen an. «Davor kann man nicht die Augen verschließen.» Am Ende zähle nicht die Methode, sondern das beste Ergebnis. Das Forschungsressort will bis zum Herbst mit dem Entwicklungs- und
Agrarministerium eine Förderinitiative erarbeiten, die für alle Forschungsmethoden offen ist. Der Anbau von genveränderten Pflanzen ist in Deutschland umstritten. Der Naturschutzbund
NABU warnte, dass die industrielle Landwirtschaft im Vordergrund steht. (dpa)