Auch wenn der Alltag oft hektisch ist und viele Lieferungen Terminsache sind, müssen Landwirte diese Güter bei Fahrten auf öffentlichen Straßen unbedingt ausreichend sichern. Schließlich kann schon eine einzige herabgefallene Zuckerrübe einen schweren Verkehrsunfall verursachen. Deshalb drohen bei Polizeikontrollen auch empfindliche Strafen, wenn die Sicherung unzureichend ist.
Doch wie transportiert man eine Ladung Kartoffeln oder einen Stapel Obstkisten vorschriftsmäßig? Wann reicht eine Schutzplane, wann sollte man Zurrgurte einsetzen? Welche Fahrmanöver gilt es zu vermeiden? Diese und viele weitere Fragen beantwortet das neue
aid-Heft "Sicher transportieren in der Land- und Forstwirtschaft". Es fasst in leicht verständlicher Form die wichtigsten gesetzlichen Vorgaben zusammen und erklärt, wann der Fahrer, Halter oder Verlader im Schadensfall haftet.
Im Hauptteil werden alle gängigen Arten der Ladungssicherung und die fachlichen Grundsätze des Beladens vorgestellt. Zudem gibt es konkrete Empfehlungen für den sicheren Transport der häufigsten Güter. Die Palette reicht von verschiedensten Getreidearten über Silage und Flüssigkeiten bis zu Maschinen, Tieren und Personen.
Ausführliche Anhänge liefern Zahlen zur Schüttdichte und zu den Ladeeigenschaften wichtiger landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Das Heft gibt Landwirten, Lohnunternehmern, Mitgliedern von Maschinenringen und Auszubildenden einen schnellen Überblick zu den aktuellen Regelungen und eignet sich ideal als Grundlage für Schulungen. Aber auch für Berater, Fahr- und Berufsschullehrer und Verkehrspolizisten ist es eine vertrauenswürdige Quelle, wenn es um das Nachschlagen fachlicher Details geht. (aid)