Die Zahl der Onlineanträge stieg 2011 um mehr als das Doppelte auf 750 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, teilte das
Agrarministerium am Sonntag in Dresden mit. Damit gehen mehr als neun Prozent aller Anträge papierlos ein. «Das spart Zeit und Geld», sagte Agrarminister Frank Kupfer (CDU). Das elektronische Antragsverfahren wird seit 2005 angeboten, mehr als 96 Prozent der Anträge werden inzwischen digital eingereicht. Dabei sei der Trend zur einfacheren Online-Antragstellung, die 2010 eingeführt wurde, ungebrochen.
Mit einem per CD gelieferten Computerprogramm werden Flächen genau mit Hilfe eines luftbildbasierten Geo-Informationssystems erfasst und die erforderlichen Formulare ausgefüllt. Das verschlüsselte digitale Antragspaket kann offline mit Datenträger oder über das Internet eingereicht werden. Derzeit werden die landwirtschaftlichen Zahlungen für 99,7 Prozent der Flächen digital beantragt, davon für knapp 15 Prozent online, so das Ministerium. (dpa/sn)