Feldbesetzer starten «Kampagne» gegen Gen-Getreide
Sanitz/Rostock - Umweltschützer haben drei Tage nach der Räumung eines besetzten Versuchsfelds bei Rostock eine «Kampagne» gegen den Anbau von gentechnisch verändertem Getreide gestartet.
Am Montagnachmittag begannen die Aktivisten mit einer mehrtägigen Mahnwache an dem Forschungsacker in Sanitz (Kreis Bad Doberan), um über die aus ihrer Sicht «unkontrollierbare Technik» zu informieren. Dabei sind bis zum Donnerstag auch mehrere Workshops geplant. Die Chefin der betroffenen Biotechnologie-Firma Finab, Inge Broer, zeigte sich unbeeindruckt. «Ich werde den Stand nicht besuchen, weil wir solche illegalen Sachen nicht unterstützen», sagte sie der dpa. (dpa/mv)