BVD-Bekämpfung in Rheinland-Pfalz: Informationen für Landwirte
Mainz - BVD ist eine extrem verlustreiche Infektionskrankheit bei Rindern. Mit einem groß angelegten Programm soll die Seuche aus den rheinland-pfälzischen Ställen verbannt werden.
Hier können sich Landwirte auf den neuesten Stand bringen. Bricht BVD in einem Bestand aus, entsteht je nach Betriebsgröße ein Schaden von bis zu 20.000 Euro. Vom kommenden Jahr an müssen bundesweit alle neugeborenen Kälber auf BVD untersucht werden. Bei einem landesweiten Rinderbestand von mehr als 400.000 Tieren in 6700 Betrieben eine gewaltige logistische Herausforderung. (lua.rlp)
Hannover/Bleckede - Der wirtschaftliche Schaden ist das eine, der Anblick der missgebildeten und toten Lämmer das andere: Das vor wenigen Monaten noch unbekannte Schmallenberg-Virus macht Schafhalter Stefan Erb in Bleckede bei Lüneburg schwer zu schaffen.
Berlin - Nachdem in den letzten Monaten in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Schleswig-Holstein erstmals Infektionen mit dem „Schmallenberg-Virus“ aufgetreten sind, wird das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) eine Meldepflicht für diese Tierkrankheit einführen.
Kiel - Der Präsident der Landwirtschaftskammer, Claus Heller, und Dr. Christine Bothmann vom Vorstand der Tierärztekammer Schleswig-Holstein haben im Lehr- und Versuchszentrum Futterkamp im Kreis Plön die neue Checkliste Rindergesundheit vorgestellt.
Oldenburg - Insbesondere für das viehreiche Bundesland Niedersachsen ist es entscheidend, dass hoch ansteckende Tierseuchen effektiv eingedämmt werden können. Mit jährlichen Übungen sorgen die für die Bekämpfung verantwortlichen Behörden für die bestmögliche Vorbereitung.