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Proplanta ®  |  15.07.2010

  |  Tier:   Futtermittel



Europäische Kommission und Mitgliedsstaaten stimmen Leitlinien für Futtermittelsicherheit zu
Brüssel - Der Verband der europäische Stärkeindustrie (AAF - European Starch Industry Association) und der Verband der europäischen Öl- und Proteinfutterindustrie (FEDIOL - EU Oil and Proteinmeal Industry) haben gemeinsam Leitlinien für eine gute Verfahrenspraxis zum hygienischen Umgang und den HACCP Grundsätzen für Gefährdungsanalyse in der Futtermittelindustrie entwickelt.




Futtermittelindustrie Hintergrund ist die EU Verordnung zur Futtermittelhygiene von 2005, die die Formulierung von Leitlinien der einzelnen Branchen anregt. Die Europäische Kommission und die Mitgliedsstaaten haben nun den in diesem Sinne von AAF und FEDIOL erarbeiteten Leitlinien zum 1. Juli zugestimmt, wie die Kommission Anfang der Woche bestätigte.

Die Leitlinien wurden im Rahmen der Europäischen Plattform für Futtermittelinhaltsstoffe (EFIP - European Feed Ingredients Platform) und in Abstimmung mit dem Europäischen Futtermittelverband FEFAC (European Feed Manufacturers Federation) erarbeitet. Sie geben eindeutige und transparente Richtlinien für Futtermittelhersteller in der EU vor. „Die in den beiden Verbänden organisierte Stärke- und ölsaateverarbeitende Industrie zeigt damit ihr Engagement, die Qualitätsstandards und die Futtermittelsicherheit im europäischen Markt weiter zu verbessern“, kommentiert Wilhelm F. Thywissen, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland (OVID), die Bemühungen der beiden europäischen Dachverbände AAF und FEDIOL. AAF und FEDIOL repräsentieren gemeinsam rund 80 Prozent der beiden Sektoren, mit einem jährlichen Produktionsvolumen von circa 25 Mio. Tonnen Futtermittel.

Parallel zu den Leitlinien wurde ein Code für Futtermittelsicherheit sowie ein freiwilliges Zertifizierungssystem entwickelt, das von der European Feed Ingredients Safety Certification (EFISC) umgesetzt wird. Der Code sowie das Zertifizierungssystem haben in den letzten Monaten erfolgreich Testphasen in ölsaatenverarbeitenden und Stärke-Betrieben in Italien durchlaufen. Neben Verbesserungen in den Bereichen Futtermittelsicherheit hat sich EFISC zum Ziel gesetzt, den Warenfluss von Futtermitteln zwischen den 27 Ländern der EU zu verbessern. Dazu soll ein harmonisiertes System beitragen, das eine einheitliche und verlässliche Zertifizierung von Managementsystemen für Futtermittelsicherheit in ganz Europa sicherstellt.

Weitere Informationen und entsprechende Dokumente zum Download erhalten Sie auf der Website von EFISC www.efisc.eu. (EFISC)
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