Denn das Federvieh ist nach wie vor des Deutschen liebstes Weihnachtsessen - ganz traditionell mit Rotkohl und Klößen. Doch die Tiere stammen größtenteils nicht aus Deutschland, sondern kommen vor allem aus Polen und Ungarn. Nach Angaben der
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (
AMI) wuchsen 2010 nur rund 13 Prozent der Gänse hierzulande auf.
Früher wurde am 24. August, dem Tag des Schutzheiligen der Fischer und Metzger, mit der Mast der Tiere begonnen. Dann kam die Gans am Martinstag, dem 11. November, in den Bräter. Inzwischen hat sie sich jedoch als Weihnachtsbraten durchgesetzt. Pro Kopf landen im Jahr rund 400 Gramm auf dem Teller - das entspricht dem Gewicht einer Gänsekeule. (dpa)