Sonntag, 13.06.2021 | 20:23:05
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Markt und Preis

Erläuterungen

I. Frachtklauseln und Paritäten

Zeitliche Erfüllung bei Verträgen und Lieferung
 

loco

am Lager- bzw. Verladeort sofort vorrätig


sofort
(sof.)


innerhalb von 3 Tagen nach Vertragsabschluss


prompt
(ppt)


innerhalb von 7 Tagen nach Vertragsabschluss


Anfang eines Monats


vom 01.-10. des betreffenden Monats


Mitte eines Monats


vom 11.-20. des betreffenden Monats


Ende eines Monat


vom 21.- Ende des betreffenden Monats


Lieferung 1. Hälfte e. Monats

 
vom 01.-15. des betreffenden Monats


Lieferung 2. Hälfte e. Monats


vom 16. - Ende des betreffenden Monats


Lieferung innerhalb ben. Monat


innerhalb des benannten Monats

    
Parität (Erfüllungsort, Transportkosten und Versicherung)
ab Station
Käufer trägt die Frachtkosten ab Verladeort (z.B. ab Hof)

franko


Verkäufer trägt Kosten und Transportgefahr bis zum Lieferort

frei


Abgangsort gleich Erfüllungsort, Verkäufer trägt Fracht und Tansportgefahr

waggonfrei (wggfr)
Verkäufer hat die Ware kostenfrei in den Wagon zu liefern
frei Fuhre
Verkäufer hat die Ware kostenfrei in den LKW zu liefern 
frachtfrei (ffr)
Verkäufer trägt Transportkosten, Käufer
Transportgefahr
fob (free on board)
Verkäufer hat die Ware frei an Bord des Schiffes im Abgangshafen liefern


fas (free alongside ship)

 

Verkäufer hat die Ware längsseits des Schiffs im Abgangshafen auf seine Kosten und Gefahren zu liefern

fca (free carrier) Lieferung frei an den vom Käufer benannten Frachtführer und Ort
cif (cost, insurance, freight)
Lieferung frei an Bord im Abgangshafen inkl. Versicherung und Frachtkosten bis zum Bestimmungshafen


cfr (cost and freight)

 

Verkäufer trägt Kosten und Fracht bis zum Bestimmungshafen; Transportgefahr ab Schiff trägt der Käufer

Preise der Notierungen

Bezahlt (bez)

Tatsächlicher Preis von Geschäften

Geld (G)

Preisangebot eines potenziellen Käufers

Brief (B)

Preisforderung eines potenziellen Verkäufers


II. Fachbegriffe bei Kassa-Geschäften und Terminhandel
 

Volatilität

Maß für die Intensität der Preisschwankungen.


Incoterms (Intern. Commercial Terms) 


Internationale Handelsklauseln, die der Vereinheitlichung des internationalen Handels dienen. 


Faq (Fair average quality)

Handelsklausel für Ware mittlere Art und Güte.
Kassageschäft
Beim Kassageschäft wechselt die physische Ware tatsächlich den Besitzer zum festgelegten Preis (Kassakurs).


Terminkontrakt

 


Verbindliche Vereinbarung, eine gekaufte bzw. verkaufte Ware zu einem späteren Zeitpunkt zu bezahlen, zu übernehmen bzw. zu liefern.


Hedging

 

 

 

Absicherung gegenüber künftig fallenden bzw. steigenden Preisen durch Kauf von Warenterminkontrakten, um das Verlustrisiko zu minimieren. Wenn in Zukunft Ware am Kassa-
markt gekauft werden soll, werdenTerminkontrakte gekauft (long hedge), wenn später am Kassamarkt Ware verkauft werden
soll, werden frühzeitig Terminkontrakte verkauft (short hegde).
Long hedge Kauf von Futures zur Absicherung gegen zukünftigen Preisanstieg am Kassamarkt.

Short hedge

Verkauf von Futures mit Ziel, Ware zu erwerben.


EFP-Kontrakte







Prämiengeschäfte, bei denen der Preis am physischen Markt über die Warenterminbörsennotierung für den Liefermonat abgeleitet wird. Dabei können Anbieter von Ware zu einem aus
ihrer Sicht günstigen Zeitpunkt Futures verkaufen, während der Käufer möglicherweise zu einem anderen Zeitpunkt Futures kaufen wird. Der Preis für die Kassaware ist der Schlusskurs
des Futures vom Vortag des Liefermonats.

Limit order


Order über eine preis- und zeitliche Begrenzung von Geschäften, die nur bei Erreichen des Limits ausgeführt werden.
Stop-loss-order
Order mit einer festgelegten Kursgrenze, ab der die Order ausgeführt wird.

Option


Recht (aber nicht Pflicht), Ware oder Futures zu einem festgesetzten Preis innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu kaufen oder zu verkaufen.


Roundturn


Im Terminhandel gleichbedeutend mit abgeschlossener Transaktion, im Warenterminhandel wieder nach Rückkauf oder Verkauf von Futures – also bei Glattstellung der Position.

Arbitrage





Ausnutzung von unterschiedlichen Kursen beim gleichzeitigen Kauf und Verkauf von Ware an verschiedenen Märkten (Börsen), in verschiedenen Kontraktmonaten, zwischen dem Kassa- und dem Terminmarkt oder von unterschiedlichen, aber zueinander bezogenen Waren.
Broker
Zugelassener Börsenmakler, der Kauf- oder Verkaufsorders für Kunden an bestimmten Börsen durchführt.


III. Fachbegriffe bei Engagements an der Warenterminbörse 

Future


Warenterminkontrakt mit Ziel der Preisabsicherung bzw. Spekulation.


Commodity

Definition für Waren, die unter genau festgelegten Konditionen an einer Warenterminbörse gehandelt werden.

Initial margin

Ersteinschuss beim Future

Margin call


Nachschuss-Aufforderung, wenn Mindesteinschuss (Maintainance margin) aufgefüllt werden muss, um die Position im Terminmarkt
halten zu können.


Liquidate




Auflösen (liquidieren) einer offenen Position am Terminmarkt. Eine offene Kaufposition (open long) wird aufgelöst (glattgestellt) durch den Verkauf dieser offenen Position. Bei einer offenen Verkaufsposition wird ein entsprechender Kontrakt zurückgekauft
(short covering).

Maturity
Fälligkeit; Zeitraum, während dessen ein Terminkontrakt ggf. zur „Glattstellung“ mit der effektiven Ware angedient werden kann.
Open interest
Zahl aller noch nicht glattgestellten oder liquidierten Terminkontrakt.
Settlement Price



Schlusskurs an Warenterminmarktbörse zur Bestimmung des täglichen Kurslimits, das zur Berechnung von Gewinnen und Nachschussforderungen aller offenen Positionen dient.

Spread



Kursdifferenz unterschiedlicher Kontrakte (Position, die in zwei verschiedenen Futureskontrakten eingegangen wurde, ggfs. Profit aus der Veränderung der Kursdifferenz zu ziehen).

Basis






Preis-Differenz zwischen Kassa-Preis vor Ort und Futureskurs. Die Basis resultiert aus den abweichenden Paritäten und zeitlichen Vorgaben (Umschlag- und Transportkosten zu den
jeweiligen Lieferorten), aus der Summe der Haltekosten (z.B.: Lagerkosten, Schwund, Versicherungsprämien, entgangener Zins bis zum avisierten Liefertermin).
Tick
Kleinste erlaubte Kursänderung bzw. Schwankung bei Termin-Kontrakten (unterschiedlich nach Produkt und WTB).
Volume
Umsatz und Volumen an einer Warenterminbörse, Anzahl der gehandelten Kontrakte an einen Tag.

Fälligkeit

Zeitraum, zu dem ein Terminkontrakt zur Glattstellung mit der physischen Ware angedient werden kann.

Glattstellung


Rückkauf (Verkauf) eines zuvor verkauften (gekauften) Kontraktes. Durch Glattstellung wird die Verpflichtung der Lieferung bzw. Annahme der Ware aufgehoben.

Clearingstelle



Börsenbehörde und Bank, die für den reibungslosen Ablauf aller Transaktionen an der Börse wie Bezahlung der Margin, Ausrufen der Margin Calls sowie Verwaltung der Kontraktverkäufe und
-käufe verantwortlich ist.


IV. Kontraktspezifikationen an europäischen Warenterminbörsen

Brotweizen (Matif)



Qualität



EU-Weizen
max. 15 % Feuchtigkeit, 76 kg/hl, 220 Fallzahl, 2 % Auswuchs, 4 % Bruchkorn, 2 % Schwarzbesatz

Menge:

50 t

Parität:

fca Rouen

Liefertermine:

August, November, Januar, März und Mai

Letzter Handelstag:

10. Kalendertag des Liefermonats

Futterweizen (Liffe)


Qualität:



EU-Futterweizen
max. 15 % Feuchtigkeit, min. 72,5 kg/hl, max. 3 % hitzebeschädigte Körner, max. 2 % Kornbesatz, max. 8 % Auswuchs

Menge:


100 t


Parität:

Frei Fuhre Lager Festland Großbritannien

Liefertermine:

November, Januar, März, Mai, Juli

Letzter Handelstag:

23. Kalendertag des Liefermonats (im Juli 7. Kalendertag)

Mais (Matif)

Qualität:



Mais French Yellow
Basis 15 % Feuchtigkeit, max. 15,5 % Bruchkorn, max. 10 % Auswuchs, max. 6 % Kornbesatz, max. 5 % Schwarzbesatz

Menge:

50 t
Parität:
fca Bayonne, Blaye, Bordeaux, La Rochelle Palice, Nantes

Liefertermine:

November, Januar, März, Juni und August

Letzter Handelstag

5. Kalendertag des Liefermonats


Braugerste (Matif)

Qualität:



EU-Braugerste
max. 14,5 % Feuchtigkeit, max. 11,5 % Protein, min. 95 % Keimenergie, 90 % Vollgerste

Menge:

50 t

Parität:

fob Antwerpen, Gent

Liefertermine:

Januar, März, Mai, August und November

Letzter Handelstag:

5. Kalendertag des Liefermonats


Raps (Matif)


Qualität:



00-Rapssaat
40 % Ölgehalt, 9 % Feuchtigkeit, 2 % Besatz, max. 2 % Erukasäure, max. 2 % FFA, max. 25 µmol/g Glucosinolat

Menge:

50 t
Parität:
fob Belleville, Metz, Frouard, Bülstringen, Vahldorf, Magdeburg, Würzburg, Gent

Liefertermine:

August, November, Februar und Mai

Letzter Handelstag:

der Börsentag vor dem ersten Tag des Liefermonats


V. Kontraktspezifikationen an Warenterminbörsen außerhalb Europas

Weizen (CBoT, Chicago)

Qualität:

Weizen Soft Red Winter (SRW)

Menge:
 
136 t

Parität:

-
Liefertermine:
März, Mai, Juli, September und Dezember

Letzter Handelstag:

Handelstag vor dem 15. Kalendertag des Liefermonats

Weizen
(KCBT, Kansas City Board of Trade)

Qualität:

Weizen Hard Red Winter (HRW)

Menge:

136 t

Parität:

Kansas City, Missouri and Hutchinson, Kansas

Liefertermine:

Juli, September, Dezember, März und Mai

Letzter Handelstag:

Handelstag vor dem 15. Kalendertag des Liefermonats

Weizen (MGEX, Minneapolis Grain Exchange)

Qualität:

Weizen Hard Red Spring (HRS) No. 2 oder besser mit 13.5% RP oder höher (mind. 13% RP mit Preisabzug)

Menge:

136 t


Parität:


Minneapolis/St. Paul, Red Wing and Duluth/Superior
Liefertermine:
März, Mai Juli, September (neue Ernte) und Dezember

Letzter Handelstag:


Handelstag vor dem 15. Kalendertag des Liefermonats

Mais (CBoT, Chicago)

Qualität:

Mais

Menge:

127 t

Parität

-

Liefertermine:

März, Mai, Juli, September und Dezember

Letzter Handelstag:

Handelstag vor dem 15. Kalendertag des Liefermonats

Sojabohne (CBoT, Chicago)

Qualität:

Sojaschrot 48 % RP

Menge:

136 t

Parität:

-
Liefertermine:
Januar, März, Mai, Juli, August, September und November

Letzter Handelstag:

Handelstag vor dem 15. Kalendertag des Liefermonats

Sojaschrot (CBoT, Chicago)
Qualität:
Sojabohnen, Nr. 2 Yellow oder vergleichbare Sorten

Menge:

91 t

Parität:

-
Liefertermine:
Januar, März, Mai, Juli, August, September, Oktober, Dezember

Letzter Handelstag:

Handelstag vor dem 15. Kalendertag des Liefermonats

Canola (ICE Winnipeg)

Qualität:

No. 1 Canada canola, No. 2 Canada canola (Raps)

Menge:

20 t
Parität:
Central East, Central West, Eastern, Western, Peace River

Liefertermine:

Januar, März, Mai, Juli, November

Letzter Handelstag:

Handelstag vor dem 15. Kalendertag des Liefermonats

Western Australia Wheat Futures (ASX) - Weizen -
Qualität:
Wheat Standard CSG 104 (APW2) 10 % RP, Prämienaufschlag von 0,60 cent/t bis 11,4 % RP
 
Menge:
 
20 t

Parität:

Kwinana Track

Liefertermine:

Januar, März, Mai, Juli, November

Letzter Handelstag:

Dritter Donnerstag im Liefermonat

Australia Feed Barley Futures (ASX) - Futtergerste -

Qualität:

Australian Feed Barley (Futtergerste)

Menge:

20 t
Parität:
Victorian Track (Geelong and Portland), New South Wales Track (Newcastle und Port Kembla)

Liefertermine:

Januar, März, Mai, Juli, November

Letzter Handelstag:

Dritter Donnerstag im Liefermonat

Australian Canola Futures (ASX) - Raps -

Qualität:

Australian Canola (Raps)
Parität:


New South Wales (Newcastle und Port Kembla) Track, Victoria (Geelong and Portland) Track South Australia (Port Adelaide)

Liefertermine:

Januar, März, Mai, Juli, November

Letzter Handelstag:

Dritter Donnerstag im Liefermonat


VI. Standardbedingungen im Handel

Weizen
Futterweizen:
72/73 kg/hl, 72 kg/hl, 0,1 % Mutterkorn, DON < 1 mg/kg, Zearalenon < 0,05 mg/kg

EU-Brotweizen (Standard):

11,5 % RP, 220 Fz, 76 kg/hl, 5 % Kornbesatz
Brotweizen:
11,5-12,0 RP, 220-230 Fz, 25-35 Sedi, 76/77 kg/hl, 5 % Kornbesatz

A-Weizen:

13-13,5 % RP, 240-250 Fz, 35-40 Sedi, 77 kg/hl, 5 % Kornbesatz

E-Weizen:

14-14,5 % RP, 250-300 Fz, 45-50 Sedi, 77 kg/hl 5 % Kornbesatz

E-Weizen (Aktuer, Monopol, Bussard):

45 -15 % RP, 275-300 Fz

Gerste

Futtergerste:

62/63 kg/hl bzw. 60/61 kg/hl, max. 0,1 % Mutterkorn, DON < 1 mg/kg, Zearalenon < 0,05 mg/kg

Braugerste:


max. 11,5 % RP, 98 % Sortenreinheit, 90 % Vollgerste (> 2,5 mm), Ausputz max. 2,5 % (< 2,2 mm), 95 % Keimfähigkeit bzw. Keimenergie, 14,5 % Feuchte

Sortiergerste:

weniger als 60/61 kg/hl

Roggen

Brotroggen:
120/130 Fz, 72 kg/hl, max. 0,05 % Mutterkorn
Futterroggen:
68/70 kg/hl, 0,1 % Mutterkorn, DON < 1 mg/kg, Zearalenon < 0,05 mg/kg
Triticale
70 kg/hl, 0,1 % Mutterkorn, DON < 1 mg/kg, Zearalenon < 0,05 mg/kg

Hafer

Hafer (Industriequalität):

53/54 kg/hl bzw. 53/54 kg/hl

Hafer (Standard):

50 kg/hl


Futterhafer:


48 kg/hl, DON < 1 mg/kg, Zearalenon < 0,05 mg/kg


Ölsaaten
Raps 00:
40 % Ölgehalt, 9 % Feuchte, 2 % Besatz, max. 25 µmol Glucosinolat,2 % FFA-Gehalt, Abrechnung nach Ölmühlenbedingungen

Sonnenblumen:

44 % Ölgehalt, 9 % Feuchte, 2 % Besatz, 2 % FFA-Gehalt, Abrechnung nach Ölmühlenbedingungen

Öllein:



38 % Ölgehalt, 9 % Feuchte, 2,5 % Besatz
(Abrechnung nach Ölmühlenbedingungen)
Leguminosen
Gelbe Erbsen:
15 % Feuchte, 8 % Bruchkorn, 2 % andere Farben

Futtererbsen:

15 % Feuchte

Ackerbohnen:

15 % Feuchte

Ölschrote

Sojaschrot:

44/45 % Protein und Fett, 7 % RF

Sojaschrot HP:

48/49 % Protein und Fett, 7 % RF

Rapsextraktionsschrot:

34 % Protein und Fett, 12,5 % Feuchte

Sonnenblumenextraktionsschrot:

38 % Protein und Fett

Palmkernexpeller (pelletiert):

22/23 % Protein und Fett


Kontraktspezifikationen nach früheren Interventionsbedingungen (IR/Getreide)


Weichweizen:




10,5 % RP, 73 kg/hl, 220 Fz, 22 ml Sedi, 14,5 % Feuchte, 5 %, Bruchkorn, 7 % Kornbesatz, 0,5 % überhitzte Körner, 4 % Auswuchs, 3 % Schwarzbesatz, 0,1 % schädliche Fremdkörner, 0,5 % Mutterkorn
Hartweizen (Durum):




11,5 % RP, 78 kg/hl, 220 Fz, 14,5 % Feuchte, 6 % Bruchkorn, 5 % Kornbesatz, 0,5 % überhitzte Körner, 4 % Auswuchs, 3 % Schwarzbesatz, 0,1 % schädliche Fremdkörner, 0,5 % Mutterkorn, 1,5 % fusariumbefallene Körner


Brotroggen:



71 kg/hl, 14,5 % Feuchte, 5 % Bruchkorn, 12 % Kornbesatz, 3 % überhitzte Körner, 6 % Auswuchs, 3 %Schwarzbesatz, 0,1 % schädliche Fremdkörner, 0,5 % Mutterkorn

Futtergerste:



62 kg/hl, 14,5 % Feuchte, 5 % Bruchkorn, 12 % Kornbesatz, 3 % überhitzte Körner, 6 % Auswuchs, 3 % Schwarzbesatz, 0,1 % schädliche Fremdkörner

Mais:



71 kg/hl, 13,5 % Feuchte, 5 % Bruchkorn, 5 % Kornbesatz, 0,5 % überhitzte Körner, 6 % Auswuchs, 3 % Schwarzbesatz, 0,1 % schädliche Fremdkörner
Sorghum:



13,5 % Feuchte, 5 % Bruchkorn, 5 % Kornbesatz, 0,5 % überhitzte Körner, 6 % Auswuchs, 3 % Schwarzbesatz, 0,1 % schädliche Fremdkörner, 1 % Höchstgehalt an Gerbstoffen


Mühlenbedingungen und sonstige Vereinbarungen (Abschläge nicht bindend)

Brotweizen:






mind. 11,5 % RP, 25 ml Sedi., 23 % Feuchtkleber, 220 Fall, 85 % Keimfähigkeit, 76 kg/hl, 15 % Feuchte, grundsätzlicher Ausschluss von C-Weizensorten und Triticalevermengungen, max. 1 % pilzgeschädigter Körner, max. Gehalt an
Mykotoxinen DON beträgt 750 µg/kg und für ZEA 50 µg/kg

Abschläge für niedrigere Fallzahlen (Basis 220 s)
bis 200 s = 0,00 €/ts
bis 190 s = 0,50 €/t
bis 180 s = 1,00 €/t
bis 170 s = 2,00 €/t
bis 160 s = 3,00 €/t
bis 150 s = 4,00 €/t
bis 140 s = 5,00 €/t
bis 130 s = 6,00 €/t

Abschläge für niedrigere Naturalgewichte
(Basis 76 kg/hl)
bis 74 = 0,00 €/t
bis 73 = 0,25 €/t
bis 72 = 0,50 €/t
bis 71 = 1,00 €/t
bis 70 = 2,00 €/t
bis 69 = 3,00 €/t
bis 68 = 4,00 €/t

Abschläge für Bruchkorn ab 4,2 % bis 9 % jeweils je zwei Zehntel plus 0,20 €/t (0,20 - 5,00 €/t)

Abschläge für Schwarzbesatz ab 0,6 % bis 2,8 % jeweils je zwei Zehntel plus 0,25 €/t (0,20 - 3,25 €/t), ab 3,0 % bis 3,8 % Schwarzbesatz jeweils je zwei Zehntel plus 0,50 €/t (3,50 - 5,50 €/t), ab 4 % Schwarzbesatz 6,75 €/, bis 5 % Schwarzbesatz 12,50 €/t.

Abschläge für Auswuchs ab 2,8 % bis 6,0 % jeweils je zwei Zehntel plus 0,20 €/t (0,20 - 3,60 €/t), ab 6,2 % bis 6,6 % Auswuchs jeweils je zwei Zehntel plus 0,50 €/t (4,00 - 5,00 €/t), ab 6,6 % bis 6,8 % Schwarzbesatz jeweils je zwei Zehntel plus 1,00 €/t (5,00 €/ bis6,00 €/t) und bis 7 % Auswuchs 7,50 €/t.
A-Weizen (Qualitätszuschläge):
mind. 13,5 % RP, mind. 40 Sedi., mind. 250 s Fallzahl, sortenrein mit Sortenausweis

Abschläge für niedrigere Fallzahlen:
bis 230 s = 0,00 €/t
bis 220 s = 0,50 €/t
bis 215 s = 1,00 €/t
bis 210 s = 2,00 €/t
bis 200 s = 3,00 €/t
bis 190 s = 4,00 €/t
E-Weizen (Qualitätszuschläge):
mind. 14,5 % RP, mind. 55 Sedi., mind. 280 s Fallzahl, sortenrein mit Sortenausweis

Abschläge für niedrigere Fallzahlen:
bis 260 s = 0,00 €/t
bis 250 s = 0,50 €/t
bis 245 s = 1,00 €/t
bis 240 s = 2,00 €/t
bis 230 s = 3,00 €/t
bis 120 s = 4,00 €/t

Brotroggen:

mind. 120 s Fallzahl, 72 kg/hl, max. 0,05 % Mutterkorn

Abschläge für höhere Mutterkornanteile (Reinigung)
0,06 - 0,10 % = 1,00 €/t
0,11 - 0,13 % = 2,00 €/t
0,14 - 0,17 % = 4,50 €/t
0,18 - 0,21 % = 6,00 €/t
Ab 0,21 % Annahmeverweigerung (Regelfall ab 0,05 %)

Abschläge für niedrigere Fallzahlen (Basis 120 s)
bis 110 s = 0,00 €/t
bis 100 s = 1,00 €/t
bis 90 s = 2,00 €/t
bis 80 s = 3,00 €/t
bis 70 s = 5,00 €/t
bis 60 s = 7,00 €/t

Abschläge für niedrigere Naturalgewichte
(Basis 72 kg/hl)
bis 70 = 0,00 €/t
bis 69 = 0,25 €/t
bis 68 = 0,50 €/t
bis 67 = 1,00 €/t
bis 66 = 2,50 €/t
bis 65 = 4,00 €/t
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