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Pflanzenbauliche Basisinformationen zur Sonnenblume

Sonnenblume | Anbau + Sorten + Düngung + Pflanzenschutz | proplanta.de
Die Sonnenblume hat hohe Ansprüche an die Temperatur. Während der Vegetationszeit von April bis September ist eine Temperatursumme von mindestens 1.450 °C erforderlich, gerechnet ab einem Basiswert von 6 °C. Außerdem ist eine trockene, warme Witterung während der Blüte (im Juli) und während der Abreife (Ende August bis Ende September) für sichere Erträge entscheidend.

Grundsätzlich können Sonnenblumen überall dort angebaut werden, wo die Durchschnittstemperaturen von Mai bis September > 15,5 °C liegen.


Grenzwerte für den Sonnenblumenanbau sind:



- Mindestbodentemperatur bei der Saat 6 bis 8 °C

- Spätfrostverträglichkeit der Jungpflanzen -5 °C

- Temperaturoptimum der Photosynthese 25 °C

- Kälteeinbrüche bei Beginn der Blütendifferenzierung (8- bis 12-Blattstadium) reduzieren die Anzahl der Blütenanlagen.

Neben den relativ hohen Temperaturansprüchen für mitteleuropäische Verhältnisse benötigt die Sonnenblume zwischen 450 und 500 mm Niederschläge pro Jahr.


Die Bodenansprüche der Sonnenblume sind nicht sonderlich hoch. Sie wächst am besten auf milden Lehmböden aber auch auf Lößböden sowie Schwarzerden mit hoher Wasserkapazität und guter Durchwurzelung sind Höchsterträge möglich. Selbst lehmige Sandböden sind noch gut geeignet, wenn die Wasserversorgung gesichert ist. Schwere, kalte, zur Verdichtung neigende Böden sind weniger oder nicht geeignet. Gegenüber der Bodenreaktion ist die Sonnenblume ebenfalls wenig empfindlich.