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Sechs hartnäckige Weinmythen

Sechs hartnäckige Weinmythen | Wissesnwertes | proplanta.de

Rotwein lange lagern, Weißwein jung trinken


Auch zehn oder 20 Jahre alte Weißweine können ein Hochgenuss sein, und teure Rotweine haben oft nach fünf Jahren schon deutlich an Aroma verloren. Die Alterungsfähigkeit eines Weins hängt von vielen Faktoren ab: die Wetterbedingungen des Jahrgangs, das Können des Winzers, die Reife der Trauben, die enthaltene Schwefelmenge und vor allem der Alkohol- und Säuregehalt sowie bei Rotweinen der Gerbstoffgehalt. Eine goldene Regel gibt es deshalb nicht.

Rotwein wird bei Zimmertemperatur getrunken, Weißwein kommt aus dem Kühlschrank


Diese Regel stammt aus einer Zeit ohne Zentralheizung. 17 bis 18 Grad war damals die Zimmertemperatur. Das bedeutet: Ein guter Rotwein wird am besten 15 bis 18 Grad kühl getrunken. Mit einer heute üblichen Zimmertemperatur von 22 Grad schmeckt Rotwein alkoholisch und eher süß. Und bei Weißwein sind Kühlschranktemperaturen zu kalt. Mindestens acht Grad, besser noch zehn bis 13 Grad sollten es schon sein.

Zu Fischgerichten passt nur Weißwein


Das stimmt nur zum Teil. Es kommt nämlich auf den Fisch an und wie er zubereitet ist. Eines stimmt: Die in Fisch und Schalentieren enthaltenen Öle verleihen gerbstoffreichen Rotweinen einen metallischen Geschmack. Ist der Fisch nicht zu ölig und wenig salzig, passt Rotwein hervorragend. Wenn der Fisch einen salzigen Grundton hat oder mit Zitrone serviert wird, dann auf jeden Fall Weißwein. Die salzige Grundnote und die Fruchtnoten eines Weißweins ergänzen sich nämlich perfekt.

Teure Weine müssen gut sein


Beim Wein ist es fast wie im Theater: Der Preis einer Eintrittskarte hat im Regelfall wenig mit der Qualität der Aufführung zu tun. In den Preis fließen zwar die Kosten für die Produktion ein – einen Wein für drei Euro mit der gleichen Sorgfalt herzustellen wie einen für zehn Euro ist kaum möglich. Aber in vielen Blindproben hat sich herausgestellt, dass Weine für sieben Euro genauso gut schmecken können wie andere für 35 Euro. Der wichtigste Maßstab ist deshalb der eigene Geschmack. Hier hilft nur eins: Probieren!

Die Traubensorte, die auf dem Etikett steht, ist auch in der Flasche


Da kauft man einen Chardonnay, weil man Chardonnay mag. Doch auch laut Weingesetz muss ein Wein nur 85 Prozent der genannten Trauben enthalten. Der Rest darf aus anderen Trauben bestehen, etwa, um einen Wein runder, lieblicher oder kräftiger zu machen. So ist in Riesling-Sekt sehr oft ein Anteil Weißburgunder enthalten. Noch lockerer geht's in den USA zu: Bei diesen Weinen braucht in einer Flasche mit dem Aufdruck "Chardonnay" sogar nur drei Viertel des Inhalts aus eben diesem Chardonnay zu bestehen

Deutscher Wein ist einfach zu süß


Dieses Vorurteil stammt aus den 60er und 70er Jahren, als es den deutschen Konsumenten nicht pappsüß genug sein konnte. In Großmengen produzierter und mit Zucker versetzter Massenwein der Gattung Spätlese war für drei Mark zu haben und ruinierte den Ruf des deutschen Weins auf lange Zeit. Doch das ist längst vorbei: Heute sind deutsche Weine quer durch alle Anbaugebiete fast selbstverständlich "trocken" ausgebaut, also ohne direkt wahrnehmbare Restsüße. Das gilt auch für Spätlesen. Wer es milder mag, greife zu Weinen der Kategorie "halbtrocken", die seit einiger Zeit auch elegant als "feinherb" bezeichnet wird.
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