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24.09.2017 | 08:50 | Branchen-Sprachrohr 
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Rukwied wird Chef-Sprachrohr von Europas Bauern

Brüssel - Deutschlands oberster Landwirt, Bauernpräsident Joachim Rukwied, ist nun auch Branchen-Sprachrohr auf internationaler Ebene.

Joachim Rukwied
(c) proplanta

Der europäische Bauernverband Copa habe ihn für zwei Jahre zu seinem neuen Präsidenten gewählt, teilten Copa und der Deutsche Bauernverband am Freitag mit. Der 56-Jährige wird Nachfolger des Dänen Martin Merrild, der bei der Wahl am Donnerstagabend in Brüssel nicht mehr antrat.

Künftig hat Rukwied gleich drei Ämter als Vertreter der Landwirte: Seit 2006 leitet er den Landesbauernverband Baden-Württemberg und seit 2012 ist er Präsident des Deutschen Bauernverbandes - nun kommt ein Ehrenamt auf Europaebene hinzu. Zudem führt er weiter seinen Bauernhof bei Heilbronn.

Als ein Ziel seiner Amtszeit bei Copa nannte Rukwied die Sicherung der EU-Hilfen für die Landwirtschaft im kommenden Jahrzehnt - der bisherige EU-Finanzrahmen läuft bis 2020. Nur eine starke europäische Agrarpolitik verschaffe dem ländlichen Raum eine Perspektive, sagte Rukwied. Zudem müssten die Landwirte im Wettbewerb gestärkt und die «überbordende Bürokratie» gesenkt werden.

Copa steht für «Comité des Organisations Professionelles Agricoles», also Ausschuss der berufsständischen landwirtschaftlichen Organisationen. Nach eigenen Angaben hat Copa 60 Mitgliedsorganisationen aus den EU-Staaten und 36 Partnerorganisationen aus anderen Staaten Europas. Der Dachverband vertritt 23 Millionen Landwirte und deren Familien. In Brüssel ist Copa ein Schwergewicht: Rund 40 Prozent des EU-Haushalts fließen in den Agrarbereich.
dpa
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Kommentare 
Theodor Körner schrieb am 24.09.2017 13:22 Uhrzustimmen(26) widersprechen(5)
Super-Mann, Heilsbringer, Retter des Bauerstands, Landesbauer, Bundesbauer und jetzt auch noch Europabauer. Wahnsinn welche Schaffenskraft. Woher dieser Mann nur die Zeit aufwendet ? 50-Stunden Tag auf den eigenen Betrieben und in den Vorständen, Beiräten, Aufsichtsräten. Nur was kommt für den Nähstand heraus - nischt !!!!

Mitglied im Rundfunkrat des SWR: und dennoch Bauernhetze im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Aufsichtsrat bei Südzucker, BayWa, R+V, Landwirtschaftliche Rentenbank,

Held der Süddeutschen Zuckerrübe: Vorstand der Zuckererzeuger in BW, SZVG (hält für die Bauern 56 % am Stammkapital der Südzucker).

Da muß man nicht mehr mit der Gabel und der Hacke über den Acker laufen. Wieso auch ? Sitzungsgelder, Tantieme, Aufwandsentschädigung, Pauschalen - reicht hier 1,0 Mio. im Jahr ?
agricola pro agricolas schrieb am 24.09.2017 11:46 Uhrzustimmen(43) widersprechen(11)
Das berufsständische Kalkül der „STAATLICHEN STERBEHILFE“ für eine Vielzahl unserer bäuerlichen Familienbetriebe wird seitens unserer „EINEN BAUERNSTIMME“ als euphorisch, insbesondere heroisch gefeiertes Zukunftsmodell für unsere Mikroökonomien - dato vielfach kurz- bis mittelfristig ohne jedwede Bleibeperspektiven- nunmehr auf die europäische agrarpolitische Ebene transferiert!?
Der brutale Einstieg zum Ausstieg eines eher gegenläufig schleunigst anzustrebenden Solidarprojektes, das im eigentlichen die wesentliche Stärkung einer gesellschaftlich allseits akzeptierten betriebswirtschaftlichen Daseinsberechtigung ALLER EUROPÄISCHEN BAUERN zum Ziele haben sollte!!!
Als wehrlos Abhängige von der Staatsdroge der Agrarsubventionen ist unsere bäuerliche Unternehmerfreiheit bislang extrem eingegrenzt, in dieser Art und Weise schwerlich noch zu ertragen, weil man mittelfristig die Fortentwicklung in eine erfolgreiche Bauernzukunft nicht zu erkennen vermag.

Der deutsche Bauernpräsident Rukwied agiert unter sachlich nüchterner Betrachtung seiner bisherigen Amtsperiode weit eher als ferngesteuerter Strippenzieher und willfähriger Handlanger jener, die unsere Familienbauernhöfe systematisch geldgeil leerzusaugen wussten, noch immer wissen, bis viele vollkommen blutleer selbst der letzten, über Bauerngenerationen mittels harter händischer Arbeit erschaffener Vermögenswerte, beraubt sind. - Der Strukturbruch innerhalb unserer Bauernreihen, der sich jüngst vor den Augen der Gesellschaft, fatalerweise unbeholfen tatenlos unter archaisch narzisstischer Expertendisziplin innerhalb unserer berufsständischen Vertretung, mehr oder weniger ignorant toleriert, in brutalem Ausmaße vollzogen hat, erlaubt es keineswegs, meine vorstehend entblößende Einschätzung der Situation einzig als „Lügenkonstrukt“ abtun zu wollen/dürfen!!!

Die Bilanz DIESES nun europäischen „CHEF-SPRACHROHRES“ muss demnach als verheerend von Seiten der deutschen Bauern beurteilt werden. Keineswegs besser wird selbige, wenn man sie innerhalb kürzester zeitlicher Intervalle „schönzupredigen“ versucht!!! Es steht zu befürchten, dass wir tumben deutschen Bauern, erweitert nunmehr um den Kreis der europäischen Berufskollegen, aufgrund des bislang eher phlegmatischen Tatendrangs dieses Bauernfürsten mit Vollgas zurück in „unsere Zukunft“ donnern.

Ich bin als Bauer selbst ein leidenschaftlicher Europäer. Diese Leidenschaft in der Sache sieht die deutschen/europäischen Bauern allerdings nicht als allenfalls gesellschaftlich manifestierte, bemitleidend geduldete, oftmals sogar böswillig verunglimpfte staatliche Almosenempfänger, sondern vielmehr als zu Höchstleistung jeweils durchaus befähigte Unternehmer, die man nicht weiterhin systematisch ihrer betriebswirtschaftlichen Basis berauben darf.

Rukwied, der sich selbst in den meisten Fällen an den auserlesenen Tafelrunden unserer Gralsritter der Agrarindustrie vornehmlich in den Fürstensälen vor seinem stets reich gefüllten Gourmetteller platzieren durfte, ist in der aktuellen Situation für uns Bauern der absolut FALSCHE MANN auf dem FALSCHEN PLATZE!!! - Schade, dass man hier eine mögliche Chance wirklich nicht zu nutzen weiß.

Wie lange sollen die „biblischen mageren Jahre“ des Bauernstandes noch in die Verlängerung gehen!?

Rukwieds jetzt offensichtlich weithin vernehmbare berufsständische Schalmeien jedenfalls fungieren als magischer hocheffizienter Trichter, der die mannigfaltigsten monetären „Trostpflästerchen“ solcher gerne persönlich zugebilligter Aufwandsentschädigungen allesamt einsammelt und bestens gebettet mit angestrebtem Spitzeneinkommen wohl jenseits eines sechsstelligen Bereiches mit seinen einstigen „Glaubenskriegern im Geiste“, den Ruheständlern Sonnleitner, Nüssel & Co., sogar noch um die Wette eifern lässt, während man den deutschen/europäischen Bauern selbst weiterhin das betriebswirtschaftliche Darben lehren möchte. - Das verbucht man sodann unter ausgleichender sozialer Gerechtigkeit!!!!!!
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