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07.03.2017 | 08:39 | EU-Agrarpolitik 
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Agrarminister Schmidt will kleine Agrarbetriebe stärken

Brüssel - Familienbetriebe und Nachwuchsbauern sollen nach dem Willen von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt in der EU künftig mehr gefördert werden.

Familienbetriebe stärken
(c) proplanta

Die Gemeinsame EU-Agrarpolitik (GAP) müsse stärker als bisher auf die Lage von kleineren und mittleren Betrieben sowie Betrieben mit Tierhaltung zugeschnitten werden, sagte der CSU-Politiker am Rande des Treffens der EU-Agrarminister am Montag in Brüssel. «Wir müssen den in der Region verwurzelten, aktiven Landwirt wieder stärker in den Fokus der Förderung nehmen.»

Die EU-Kommission hatte im vergangenen Monat eine öffentliche Ideensammlung gestartet, wie die europäische Agrarpolitik angesichts der Herausforderungen des Klimawandels und andauernd niedriger Preise für Landwirtschaftsprodukte von 2020 an gestaltet werden könnte. Ende 2017 will die Brüsseler Behörde auf dieser Grundlage konkretere Optionen vorstellen.

Die Agrarpolitik gehört zu den am stärksten vergemeinschafteten Politikbereichen der EU. 2013 war sie bereits umfassend reformiert worden, unter anderem wurde die Verteilung von Fördergeldern etwas stärker an die Einhaltung von Umweltauflagen geknüpft. Pro Jahr erhält die Branche etwa 58 Milliarden Euro - das sind rund 40 Prozent des gesamten EU-Haushalts.
dpa
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agricola pro agricolas schrieb am 07.03.2017 10:00 Uhrzustimmen(65) widersprechen(20)
Reservierte 58 Mrd. für den EU-Agrarhaushalt. - Das ist mir zu pauschal gebetsmühlenartig in sämtlichen Printmedien und Onlineportalen dahingeworfen! Man sollte ehrlicherweise aufhellend Detailwissen nicht vorenthalten wollen, auf welchen Empfängerkonten vorgenannte gigantische Summe gönnerhaft großzügigst verteilt wird. Wie viele Einzelpersonen und rechtliche (Schein)Konstrukte -die weltweit größten, „extrem bedürftigen“ Rückversicherer gehören u.a. jener Empfängergruppe mit an- teils vom Staat bewusst implementiert oder aber ignorant akzeptiert, werden hier mit entsprechend honorigen Entgelten fließbandartig gespeist, ohne jemals nur einen Acker oder Stall gesehen, geschweige denn betreten zu haben!? ALLEINE UNS BAUERN wird diese gewaltige Alimentierung als zunehmend existenzbedrohlicher Mühlstein um den Hals gebunden, während jene, die vollkommen schmerzbefreit geldgierig den Löwenanteil dieses großen Kuchens sich einverleiben, es an jedwedem Schamgefühl ermangelt. Es ist nun einmal nicht das kleine Bäuerlein, welches dabei die fettesten Kröten schlucken darf. NEIN, wahrlich nicht! Eine NEUE FAKTISCHE, von erheblich mehr Moral geprägte Lauterkeit in der Kommunikation und in der Außenwirkung täte hier dringend Not, um das mediale Zerrbild vom geldgierigen Subventions-Bäuerlein endlich gesellschaftlich geraderücken zu wollen. Einsichten sind dabei allerdings bislang keine zu erkennen; selbst unsere EINE berufsständische STIMME ist geruhsam, selbst bestens versorgt, auf ihrer durchgängigen Plattform im Stillstand geparkt. Wenn man allerdings das fehlende Unrechtsbewusstsein selbst jener verbeamteter gewerkschaftlicher Leuchttürme dato erkennen muss, wo ohne Gegenleistung monatliche „Geldgeschenke“ bedenkenlos abgegriffen werden, so sind wir Bauern sicherlich von einer dahingehenden Rehabilitation noch meilenweit entfernt. Das verbale Bauernknüppelchen kommt also weiterhin aus jedem Sack, damit müssen wir uns wohl oder übel arrangieren!(?)
trakifreund schrieb am 07.03.2017 09:45 Uhrzustimmen(31) widersprechen(36)
Eine Stärkung der landwirtschaftlichen Familienbetriebe ist von Nöten, sonst sterben die Dörfer aus. Zunächst sollten die Direktzahlungen pro Betrieb auf € 100.000,00 begrenzt werden. Der Betrag pro ha sollte bei viehlosen Betrieben bei € 300,00 liegen. Bei Betrieben mit Vieh ( 0,3 GV je ha sollte der Betrag pro ha bei € 350.-- liegen bis zu einem Höchstbetrag von € 150.000,00 . Juristische Personen sollten von der Förderung gänzlich ausgeschlossen werden. Hier ist die Niesche, wo Nichtlandwirte, also die Industrie sich einkaufen können (s.Kyritz d.d. Münchner Rückvers.) Diese Maßnahmen würden auch gewährleisten, dass kleine Familienbetrieb wieder landwirtschaftliche Flächen pachten könnten.
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