Donnerstag, 21.10.2021 | 05:00:32
schließen x
Suchbegriff
Rubrik
 Suchen
Das Informationszentrum für die Landwirtschaft
16.05.2021 | 13:12 | Klimaschutz 
 2

Forderung nach höherem CO2-Preis bereits ab 2022

Berlin - Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Andreas Jung, schlägt vor, den CO2-Preis auf Öl und Gas bereits im kommenden Jahr um 20 Euro auf 45 Euro zu erhöhen.

Emissionen
Unionsfraktionsvize will deutlich höheren CO2-Preis schon ab 2022. (c) proplanta

Wie er in einem Interview der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» erläuterte, wären das 15 Euro mehr als nach den aktuellen Plänen vorgesehen. Für 2023 schlägt Jung 55 Euro vor (20 Euro mehr als geplant) und für 2024 dann 65 Euro. Nach 2025 solle dann der «Übergang zum Markt» folgen - zwei Jahre früher, als bisher geplant.

Gleichzeitig müsste der Strom aber zur Entlastung der Haushalte billiger werden, erklärte Jung weiter. Vorschläge zu einem höheren CO2-Preis hatte Anfang Mai auch der Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Alexander Dobrindt, gemacht. Auch die Grünen plädieren für einen höheren CO2-Preis.

Seit Jahresbeginn gilt im Verkehr sowie bei Gebäuden ein CO2-Preis in Höhe von 25 Euro pro ausgestoßener Tonne Kohlenstoffdioxid. Er verteuert fossile Energieträger und soll einen Anreiz dafür schaffen, auf klimafreundlichere Alternativen umzusteigen.

Nach Angaben der Bundesregierung ergibt sich etwa für Benzin in diesem Jahr ein Aufschlag von sieben Cent pro Liter. Ein CO2-Preis von 45 Euro würde den Liter Benzin um etwa 12,7 Cent verteuern. Nach den aktuellen Plänen soll der CO2-Preis bis 2025 schrittweise auf 55 Euro pro Tonne steigen.

Unionsfraktionsvize Jung ist dieser Plan zu unambitioniert, um die am vergangenen Mittwoch beschlossenen höheren Klimaziele der Bundesregierung erreichen zu können. Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) lehnt eine zeitnahe CO2-Preis-Erhöhung bislang ab und argumentiert, dass es zunächst ausreichend Alternativen zu fossilen Brennstoffen geben müsse. Der soziale Ausgleich sei wichtig, es könne nicht darum gehen, Menschen einfach nur finanziell zu belasten, erklärte Schulze am Mittwoch.

Auch der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv), Klaus Müller, warnte am Samstag im «Spiegel» vor sozialer Ungerechtigkeit durch steigende CO2-Preise. «Alle zusätzlichen Einnahmen aus der Bepreisung von CO2 müssen an die Bürger - idealerweise pro Kopf - zurückfließen», sagte Müller dem Nachrichtenmagazin. Auch andere Forscher und Klimaaktivisten schlagen vor, die Kosten für den CO2-Preis mit einer Prämie für alle Bürger zu kompensieren.
dpa
Kommentieren Kommentare lesen ( 2 )
weitere Artikel

Status:
Name / Pseudonym:
Kommentar:
Bitte Sicherheitsabfrage lösen:


Kommentare 
K.-D. Strauch schrieb am 16.05.2021 15:28 Uhrzustimmen(72) widersprechen(12)
Wie lange dürfen diese Lügner, Betrüger und Täuscher uns als Volk noch auspressen. Es ist an der Zeit, diese Herrschaften aus unserem einfachen Leben zu verbannen. Die sollen Ihren gnadenlosen Unfug auf irgendeiner Insel, weitab von den gewöhnlichen Menschen, ausleben. Selbst zu Ostzeiten wurden wir nicht so gnadenlos und völlig pervertiert abgezogen. Da gab es auch noch mehr Grips bei den Menschen. Wir haben inzwischen eine völlig abartige Gesellschaft mit "Eliten" die vor ein Gericht gestellt und weggesperrt werden müssten.
Erstklassler schrieb am 16.05.2021 15:12 Uhrzustimmen(99) widersprechen(4)
Das ist doch eine tolle Politik, CO2 Abgabe, nun ja das Wort Abgabe ist nichts anderes als eine neue Steuer. Eine Steuer auf die Luft, das würde eigentlich eher in Grimms Märchensammlung passen, doch ist das kein Märchen sondern Realität. Weil CO2 immer schon in schwankenden Anteil Bestandteil der Erdatmosphäre war (Vergleiche Analyse Eisbohrkerne von N-S Pol) und allein schon durch nicht beinflussbare gegenwärtige Vorgänge z.B. Vulkanaktivität sind alle Daten die von den neuen Priestern der Klimareligionals als Basis ihrer Volksverdummung präsentirt werden keine sauberen und belastbaren unabhängigen wissenschaftlichen Erkenntnisse.
Postwissentschaftlich, wenn Teile aus der Wissenschaft für NGO´s und Politik genehme Erkenntnisse liefern wird man vielleicht nicht den Nobelpreis gewinnen aber es wirkt nachweislich als deutlicher Karrierebeschleuniger. Andere Forscher und deren Daten als Die die ins Konzept passen werden ignoriert, streben den medialen Tot und weden geflissentlich aus den "Wissenschaftskreisen" hinaus gemobbt.
Zu unseren armseligen Politikern ist zu bemerken das es bei vielen eine unübersehbare Verknüpfung von Mandat und privaten Wirtschaftlichen Interessen gibt. Das neue Lobbyismusgesetz ändert daran nicht viel, es werden weiterhin Direktoren und Aufsichtsratsposten und Optionen auf Vorzugsaktien verteilt werden. Es wird von Vielen in diesen Kreisen zwar nur das gemacht was nicht ausdrücklich verboten ist, es ist jedoch nicht in Ordnung pro Monat min. über 12000,-- aufwärts als Mandatsträger zu vereeinnahmen und weil das dann noch nicht reicht sind Viele dann gerne zu Diensten, zumal wenn es dann wirklich zum persönlichen Vorteil gereicht.
Wir brauchen nicht nach Italien zu zeigen mit deren ehrenwerten Gesellschaften die sich ihrer Mandantare mit Euros kaufen, bei uns ist das nicht so offensichtlich aber dennoch vorhanden, die "Währung " heist halt hier dann Karrieresprung, Aufsichtsratsposten usw. eine Hand wäscht die andere.

Zu der vorgeschlagenen Anhebung des CO2 Preises möchte ich anmerken das dies wirklich unverfroren ist. Mein Beispiel aus der jetzig gültigen Besteuerung ist das ich über die angebliche Vergünstigung aus EEG Strom ca. 12,00EUR weniger als zuvor bezahle, auf der Minusseite stehen aber Mehrkosten nur aus CO2 Abgabe von knapp 900,00 EUR.
Schlepper und diverse Landwirtschaftliche Maschinen brauchen eben Diesel und der Wärmebedarf ist nicht allein durch Solarwärme zu decken einen Erdgasanschluss gibts eben nicht auf den meisten Bauernhöfen. Auch die Verteuerung des Indeviedualverkehrs ist für uns Landbevölkerung wo es keine U-und S -Bahnen gibt, wo am Tag vielleicht zweimal in 3 km Entfernung ein Bus vorbei fährt eine Ignorierung des ländlichen Wählerpotentiales, wohlwissend das die Wahlen in den Städten gewonnen werden.
Nochmal zur CO2 Bepreisung, wieso gibt es für denn Landwirt keine Klimagerechtigkeit wie sich das BVG in deren Urteil zur CO2 Besteuerung jüngst ausgelassen hat? Auf unseren Wiesen Feldern und Wäldern wachsen Pflanzen welche durch Assimilation das aufgenommene CO2 in den lebenswichtigen Luftsauerstoff wandeln. Uns wird für den Ausstoß von CO2 Geld abgenommen, wo bleibt die Einnahme aus der Dienstleistung CO2 Verbrauch unserer Pflanzen die auf unseren Böden gedeien?
  Weitere Artikel zum Thema

Weltklimakonferenz zu Gast in Großbritannien

Deutschland bei erneuerbaren Energien unter EU-Schnitt

Danish Crown stoppt Kampagne für klimakontrolliertes Schweinefleisch

Umweltministerium: Projektionsbericht zum Klimaschutz veröffentlicht

Emissionen in G20-Staaten: Immer noch viel zu hoch?

  Kommentierte Artikel

Verbände fordern Nachbesserungen bei GAP-Durchführungsverordnungen

Winterraps: Weiterhin Schädlingskontrolle durchführen!

Apfelsaft aus der Schweiz: Regional statt global

Streit um den Wolf - Mehr Tiere illegal getötet

Wieviel kostet der Brexit britische Fischer?

Agrarministerkonferenz kritisiert Bundesministerin Klöckner

Mais reift nur langsam ab - Ab wann könnte Ernte beginnen?

Ackerbarometer liefert Vergleichsdaten zur diesjährigen Ernte

Schweinehalter in Existenzkrise

Mühlen suchen verzweifelt nach Hartweizen

Nachrichten
Agrarpolitik
Agrarwirtschaft
Unternehmen
Landtechnik
Pflanze
Tier
Bio
Wissenschaft
Wald & Forst
Umwelt
Energie
Verbraucher
Karriere
Landleben
Medizin
IT & Medien
Veranstaltungen
Neuerscheinungen
Service

Agrarnachrichten-Ticker
Schlagzeilen
Tags
Archiv
Premium-News
Agrar-Suchbegriffe
RSS-Channel
Markt & Preis
Warenbörsen
Mannheimer Produktenbörse
Südwestdeutsche Warenbörse
Frankfurter Produktenbörse
Stuttgarter Produktenbörse
Bayerische Warenbörse
Würzburger Produktenbörse
Vereinigte Getreide- u. Produktenbörse Braunschweig - Hannover - Magdeburg
Hamburger Getreidebörse
Bremer Getreide- und Futtermittelbörse
Getreide- und Produktenbörse Paderborn
Rheinische Warenbörse
Mitteldeutsche Produktenbörse - Berlin - Brandenburg
Mitteldeutsche Produktenbörse - Dresden
Mitteldeutsche Produktenbörse - Erfurt
Mitteldeutsche Produktenbörse - Halle
Börse Wien
Marktberichte

Warenterminmärkte
CBoT-Weizenpreis
CBoT-Maispreis
MATIF-Weizenpreis
MATIF-Rapspreis
MATIF-Maispreis
EUREX-Schweinepreis
EUREX-Ferkelpreis
Agrarmarkt-Widget
Glossar

Stellenmarkt
Stellenangebote
Stellengesuche
Jobwall
Agrarstudium
Grüne Berufe
Bewerbungstipps
Online-Journal

Marktplatz
Landtechnik
Traktoren
Traktorzubehör
Baumaschinen
Ersatzteile
Erntetechnik
Saattechnik
Fütterungstechnik
Räder
Bodenbearbeitung
Kommunalgeräte
Forsttechnik

Kleinanzeigen
Angebote
Gesuche

Büchermarkt
Angebote

Futtermittel
Suche
Rinderfutter
Kälberfutter
Milchviehfutter
Schweinefutter
Ferkelfutter
Eberfutter

Wetter
Agrarwetter Deutschland
Agrarwetter Baden-Württemberg
Agrarwetter Bayern
Agrarwetter Brandenburg
Agrarwetter Hessen
Agrarwetter Mecklenburg-Vorpommern
Agrarwetter Niedersachsen
Agrarwetter Nordrhein-Westfalen
Agrarwetter Rheinland-Pfalz
Agrarwetter Saarland
Agrarwetter Sachsen-Anhalt
Agrarwetter Schleswig-Holstein
Agrarwetter Thüringen

Wetterrückblick
Niederschlagsradar
Unwetterwarnung Deutschland
15-Tage-Temperaturtrend

Agrarwetter Österreich
Agrarwetter Schweiz
Agrarwetter Frankreich
Météo Agricole France
Agrarwetter Italien
Meteo Agricolo Italia

Profiwetter Deutschland
Profiwetter Österreich
Profiwetter Schweiz
Profiwetter Frankreich
Météo Professionnel France
Profiwetter Italien
Meteo Professionale Italia

Agrarwetter.net

Agrar-Branchenbuch
Alle Rubriken
Produktverzeichnis
Firmenverzeichnis

Behörden
Bildungseinrichtungen
Organisationen
Bio-Handel
Fruchthandel
Direktvermarkter
Innenwirtschaft
Landhandel
Landtechnik
Lohnunternehmen
Pflanzenproduktion
Tierproduktion
Verarbeitung
Beratung
Energie
Hofurlaub
Veranstaltungen
Garten- und Landschaftsbau
Maps
Bodenpreise
GVO

Agrarforum

Veranstaltungen
Messen Ausstellungen
Tagungen Kongresse
Workshops Seminare Vorträge
Info-Veranstaltungen
Feldtage
Auktionen
Feste
Wettbewerbe
Traktor-Pulling

Infothek

Lexikon: 
Landwirtschaft Unkräuter

Wörterbuch: 
Landwirtschaft Landtechnik Pflanzenkrankheiten Pflanzenschädlinge Unkräuter Nutztiere Tiergesundheit

Pflanze: 
Mais Weizen Gerste Roggen Reis Raps Sonnenblume Sojabohne Baumwolle Zuckerrübe Kartoffel Wein Tabak

Tiere: 
Rind Schwein Schaf Ziege Geflügel


Ratgeber

Umfrage

Mediathek
Fotos
Videos
Pflanzenbauberater
PSM-Suche
Pflanzenschutzmittel
Neuzulassungen
Ablauffristen
Aufbrauchfristen
Abgelaufene Mittel
Zulassungsverlängerungen
Auflagen

PSM-Empfehlungen
Herbizide
Fungizide
Insektizide Getreide
Wachstumsregler Getreide

Sorten-Suche
Neue Sorten
Pflanzenzüchter

Regionale Empfehlungen

Garten-Ratgeber
Für angemeldete User
Stellenanzeige schalten
Kleinanzeige schalten
Eintrag ins Branchenbuch
Online-Landvermessung
Wetter-Profile anlegen
Projekte in Maps anlegen
Newsletter-Profil anlegen
Zugang Unkraut-Lexikon
Zugang Premium-News
E-Markttelegramm abonnieren

zur Anmeldung
Service
Bannerschaltungen
Newsticker
Agrarfotos
PR-Meldungen
Agrarmarkt-Informationen
Agrarmarkt-Widget
Wetterfenster für Homepage

Info + Preise

Kontakt