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22.10.2017 | 14:00 | Renaissance des Pflügens 
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Glyphosat-Verbot: Das wären die Folgen

Berlin - Am 25. Oktober will die EU-Kommission erneut über die Verlängerung der Mitte Dezember auslaufenden Genehmigung für Glyphosat um zehn Jahre beraten - und vielleicht auch abstimmen lassen.

Glyphosat-Verbot
Das düstere Szenario ist: Ohne weitere Glyphosat-Zulassung drohen ein Preisanstieg bei Lebensmitteln und ein Umschwenken auf gefährlichere Mittel. Doch auch Positives könnte folgen, sagen Experten - vielleicht gar eine von Grund auf andere Landwirtschaft. (c) proplanta

Die Debatte um das Herbizid wurde in den vergangenen Monaten immer emotionaler geführt. Im Zentrum steht die Frage, ob das Mittel krebserregend ist oder nicht.

Was würde tatsächlich passieren, dürfte Glyphosat in den 28 EU-Mitgliedsländern nicht mehr verwendet werden? «Beim Unkrautmanagement wären erhebliche Anpassungen nötig», sagt Horst-Henning Steinmann von der Universität Göttingen. «Man kennt das ja aus dem Garten: Das Unkraut ist nie ganz weg, es kommt immer wieder.»

Zunächst gäbe es bei einem Auslaufen der Glyphosat-Genehmigung eine mehrmonatige Aufbrauchfrist, erklärt Silvia Pieper vom Umweltbundesamt (UBA). Danach könnte das Pflügen eine ungeahnte Renaissance erleben. «Die Stoppelfelder nach der Ernte zum Beispiel könnte man einfach öfter mit Bodenbearbeitungsgeräten bearbeiten», sagt Steinmann, Projektleiter am Zentrum für Biodiversität und nachhaltige Landnutzung. Kniffliger sei die Situation vor der Aussaat. Derzeit werde häufig Glyphosat aufgebracht und der Boden nur flach bearbeitet. «Das spart Geld, Zeit und Mitarbeiter», erklärt Steinmann. «Ein positiver Nebeneffekt ist, dass die Erosionsgefahr kleiner ist, wenn der Boden nur angekratzt wird.»

Extrem betroffen wären demnach Sonderkulturen wie der Weinanbau vor allem in Steillagen. «Dort kann man kaum Geräte einsetzen und die Bewirtschaftung würde deutlich teurer.» Viele andere Landwirte wiederum würden den Verlust von Glyphosat gar nicht bemerken, nimmt Steinmann an. «Nur diejenigen, die ihre komplette Betriebsbewirtschaftung auf Glyphosat ausgerichtet haben, hätten größere Probleme.» Wirklich gleichwertige Ersatzprodukte gebe es nicht.

Glyphosat sei für die Produktion vieler Nutzpflanzen-Kulturen ein wesentlicher Baustein, betont auch Thoralf Küchler, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Glyphosat (AGG), einem Zusammenschluss von sieben Glyphosat-produzierenden Unternehmen. «Wenn er fehlt, müssen Landwirte auf andere Herbizide setzen.» Wegen der weniger breiten Wirkung wären Mischungen nötig. «Damit steigen die benötigten Mengen, der Aufwand und der Preis.» Auch das vermehrte Pflügen bedeute höhere Kosten etwa für Mitarbeiter und Maschinen. «Die Produktion sämtlicher Kulturpflanzen würde teurer», sagt Küchler. «Gerste und Silomais wären für Landwirte in der EU möglicherweise gar nicht mehr rentabel.»

Der Göttinger Agrar-Experte Steinmann hingegen hält Preissteigerungen bei einem Glyphosat-Stopp für sehr unwahrscheinlich. «Der Markt für Agrarprodukte reagiert auf so etwas nicht.» Eher sei zu erwarten, dass Lebensmittelhändler auf Glyphosat-freie Produktionsverfahren drängen werden - und das ohne Preisänderungen erreichen wollen.

Generell biete ein Glyphosat-Stopp auch große Chancen, betont Steinmann. Glyphosat sei ein Innovationskiller, und das seit Jahrzehnten. «Gegen einen so billigen Standard anzukämpfen - da konnte man nur scheitern.» Ein Auslaufen der Zulassung führe zu einer aufgefrischten Suche nach Alternativen auch bei der nicht-chemischen Unkrautkontrolle. «Es würde Bedarf, aber auch Raum und Nachfrage für neue Ideen geben», ist Steinmann überzeugt.

Auch Pieper sieht Chancen: Die Diskussion um Glyphosat könne den Start für einen ganz anders aufgestellten Agrarsektor bedeuten. Es wäre wichtig zu entscheiden, welche Art von Landwirtschaft die europäische Agrarpolitik weiter unterstützen will, erklärt die UBA-Expertin. «Statt des Verbots einer einzelnen Substanz wäre eine generelle Reduzierung des Herbizideinsatzes sinnvoll.»

Mit einem Glyphosat-Stopp allein nämlich wäre für Umwelt und Natur nach Einschätzung der Experten noch nicht viel gewonnen. Möglicherweise kämen dann einfach andere Substanzen auf die Zulassungslisten, fürchtet Pieper. Glyphosat könne vielleicht nicht leicht, aber doch durch andere Wirkstoffe ersetzt werden. 

«Deshalb ist ein schlichter Ersatz keine Lösung», betont sie. Auch der Göttinger Agrar-Experte Steinmann sagt: «Glyphosat ist schon ein modernes Herbizid, dessen Umweltwirkung vergleichsweise günstig zu beurteilen ist. Würde es einfach nur durch ältere Wirkstoffe ersetzt, wäre für die Umwelt nichts gewonnen.»
dpa
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Kommentare 
Helm schrieb am 17.01.2018 13:25 Uhrzustimmen(29) widersprechen(21)
oh! und der Kanister auf dem Bild mit dem Totenköpfchen drauf enthält kein Glyfosatprodukt. :) da ist die Phantasie mit der Redaktion durchgegangen.
Helm schrieb am 17.01.2018 11:58 Uhrzustimmen(31) widersprechen(32)
tja.... die 3 Wahrheiten: der Strom kommt aus der Steckdose, die Lebensmittel aus dem Laden und Glyfosat is böse.

der Hans Sondermeier füllt Äcker mit Nährwerten (wow! ein neues Wort erfunden! cool! :D) und hat sogar einen Plan entwickelt! Und die Natur arbeitet ja für uns. Na so ein Glück.
Ich kann nur sagen: manchmal tut sie das. In erster Linie arbeite ich mit der Natur. Und die Natur ist ein rücksichtloser Kollege. Ohne Pestizide? Klar geht das! Mit gravierenden Einbußen. Stellen sie es sich als 70%ige Gehaltskürzung bei erhöhtem Arbeitsdruck vor. Das macht doch jeder gerne mit. das klingt echt nach "Erfolg !!"....

Die Sanne61 will lieber Aussterben und scheint ein Herbizid zum Insektizid zu machen. Zum Glück hat Sie den Kopf nicht im Sand sondern weiß von ganz viel ganz wenig hat dafür aber um so mehr zu sagen. Das ist die Definition von Experten diesertage.

Der/Die cource wünscht uns allen Schande an den Hals weil wir nicht mehr an Hunger und Weltkrieg sondern am vielen Essen sterben. UND (!) stellt eine Frage! das ist gut! Warum wirken Pflanzenschutzmittel (PSM) so spezifsch? warum töten sie nicht auch Menschen? nun... früher wahr es so: E605 ist ein gutes Beispiel. Warum damals nicht reihenweise Leute tot umgefallen sind? Na: die menge macht das gift! heute sind PSM sehr wirkspezifisch und greifen in biochemische Prozesse ein. diese Prozesse sind bei jedem Organismus ähnlich oder verschieden oder sogar einzigartig. ein Beispiel: Nelkenwurz ist seit je her (ohne Gentechnik) glyfosatresistent. es gibt Herbizide die nur auf krautige pflanzen manche die nur auf grasige pflanzen wirken. ich würde davon abraten PSM zu konsumieren. in den extrem hohen Konzentrationen sind sie tatsächlich gefährlich. aber das ist meine sorge als Anwender. nicht die ihre als Verbraucher. mein PSM-Lagerraum ist aus gutem Grund verschlossen. oh! und beim tanken kein benzin oder diesel in ihren kaffebecher schütten. das zeug ist definitiv krebserregend und schmeckt beschissen.

agricola pro agricolas schreibt wie ein dichter :) (ehrlich! gutes deutsch!) und geht mit Hirn und Verstand auf beide Seiten ein. Doch eine praktische frage bleibt: wie soll die deutsche Bauernschaft die Umstellung finanzieren und wie soll sie die teuer erzeugten Produkte in einem deutschen markt absetzen? in einer Zeit in der Auto/Tablet/Smartphone/Urlaub/FREIZEIT!!! die Ausgaben bestimmen und im Schnitt und je nach Quelle nur noch 10 bis 13% des Einkommens für Lebensmittel ausgegeben werden.
Alles schreit nach Bauern in Latzhosen mit Strohhut und Gummistiefel, nach Kühen zwischen Teletubbies auf grünen Weiden, nach dem Idyll das man aus Kinderbüchern und dem TV kennt.... und jeder vergisst dass es das NIE gab, dass die alte Landwirtschaft von der Mehrzahl der Einwohner in D betrieben wurde und dass man damals min. 50% für Lebensmittel ausgegeben hat. aber das war ja sooo viel besser. (: damals? bevor mich eine detailierte Jahreszahl in Verlegenheit bringt sage ich: kaum hundert jahre ist es her.... (gutes buch btw).
würden die Lebensmittelpreise steigen ohne glyfosat in Deutschland? wohl kaum. die Erzeuger werden nichts mehr verdienen. viele werden mittelfristig aufgeben. die betriebe werden langfristig größer und kleinstrukturen verschwinden. ein paar inselbetriebe werden bleiben. Nischen sind cool und verkaufen sich gut... leider hat es in Nischen kaum Platz. und Bio/Öko/demeter/... sind Nischen.
am ende entscheidet das Geld. nicht so sehr das des Bauern als vielmehr das des Verbrauchers der sich in 90% der Fälle für das günstigere Produkt entscheidet. woher ich die zahl habe? von mir. ich bin auch Verbraucher. bei Lebensmittel zahle ich gerne mehr für deutsche ware aus der Region. aber bei anderen dingen? "ich bin doch nicht blöd" und kaufe etwas teures! schließlich kommt irgendwann meine PSM-Rechnung und die ist horrend. tatsächlich ist der preis für PSM der Garant dafür dass nicht zu viel gespritzt wird. kein Bauer kann sich das bei der Marktlage leisten zum spaß zu spritzen.
Hans Sondermeier Permakultur schrieb am 09.01.2018 10:01 Uhrzustimmen(30) widersprechen(35)
Herrn Steinmann und Frau Pieper fällt wohl nichts neues ein um einen Acker zu pflegen und mit Nährwerten zu befüllen.
Es sollte mich Mulchen gestartet werden, Zwischenfrucht, Vorfrucht mit Klee und anderen Leguminosen und dann eine Direktsaat.
Jens Petermann von Brandenburg macht es uns vor wie Direktsaaten möglich sind - ebenso der Sepp Braun aus Freising.
Liebe Leute viel ist möglich ohne Pestizide - einfach mal nachdenken und anschauen wie die Natur arbeitet - die Natur arbeitet für uns.
Ausprobieren und Mut beweisen - das hat Erfolg !!
Bauer2702 schrieb am 02.11.2017 21:31 Uhrzustimmen(88) widersprechen(87)
Zur Susanne61

Aussterben wäre für den einen oder anderen tatsächlich besser. Könnte kotzen wenn ich lese das der Blödsinn der Medien hier zu dem Thema verbreitet wird. Arno geyer gebe ich recht! Die Deutschen sind in allem vorreiter, wir Spritzen die wirkungsvollen Mittel nicht mehr, in Polen wird Scheiße gespritzt die schon 25 Jahre verboten ist. Von der scheiße verrecken die Menschen an Krebs! Denken bei allen Landwirten hat der Tag nicht mehr als 24 Stunden, also wie soll das ohne herbiziede gehen bei vernünftigem Wetter 27 Stunden am Tag fahren geht ja nicht!!!
arno geyer schrieb am 01.11.2017 23:10 Uhrzustimmen(88) widersprechen(89)
Die Produktionskosten steigen , oder jemand dagegen ? der Preis bleibt , falls ich es recht verstanden habe . Jemand dafür ? Alle ! nur nicht wir Bauern . Aber kein Problem--- Treckerfahrer suchen oder wenn`s gilt und die Sonne den Aufwuchs nach dem Grubberstrich vertrocknen läßt.--16 Std. Trecker fahren ist doch geil ! Schade geht nicht muß ja noch in den Stall von wegen Tierwohl . bin ich fertig ---bin ich fertig ! Das ganze noch dokomentieren , nicht heute , am Sonntag --- schade ist " schönes" Wetter angesagt also doch Trecker fahren ,machen wir Bauern doch am liebsten . Diese Belastung die auf uns liegt stecken wir noch weg . aber nicht die "Schei " ( Anfeindungen ) die mal wieder über uns ausgekippt wird. Von Leuten die noch nie von der und mit der Landwirtschaft ( Tag und Nacht ) leben mußten . Umstellen wegen der Bioprämie kann ich noch verstehen . Aber außerlandwirtschaftliches Geld für Kauf von aufgegebenen Höfen und Boden , als Geldanlage und dann auf Bio machen .Dient der Selbstdarstellung . Ich versuche so wenig wie möglich Glyphosat einzusetzen aber dieses Jahr war ich darauf angewiesen . Es hat nicht nur Nachteile , wir müssen einen Mittelweg finden. Seriöse Wissenschaftler sollen sich mal öfter zu Wort melden , aber Sie wollen nicht gehört werden .
Sanne61 schrieb am 01.11.2017 12:05 Uhrzustimmen(91) widersprechen(81)
Glyphosat steht (ebenso wie andere Herbizide) unter dem Verdacht, gefährlich für Bienen zu sein (ich drücke mich mal vorsichtig aus...). Eine Studie bestätigt, dass in den letzten 27 Jahren die Biomasse an Fluginsekten um 75% zurück gegangen ist. (Das bedeutet: auch weniger Vögel.) Schuld daran ist u.a. auch der rücksichtslose Einsatz von Herbiziden. Wer glaubt, dass Glyphosat und Co. einzig Unkraut unterdrückt, der soll den Kopf weiter in den Sand stecken. Bienen und andere Insekten bestäuben Pflanzen, die unsere "Lebens"mittel sind. Chemiekonzerne wollen nur unser Bestes... Unser Geld. Jetzt! Was in 50, 100, 150 Jahren ist, interessiert sie nicht. Und wir - d.h. unsere von uns gewählten Politiker - tun, was sie wollen.
Wir haben es nicht anders verdient, als auszusterben.
cource schrieb am 26.10.2017 11:35 Uhrzustimmen(102) widersprechen(98)
alle pestizide sind biozide d.h. sie töten pflanzliche oder tierische zellen ab warum sollte bei menschlichen/tierischen zellen anders wirken
Mabruk schrieb am 23.10.2017 16:10 Uhrzustimmen(79) widersprechen(59)
Der Artikel enthält sachliche Fehler:
1.) Glyphosat wirkt nicht auf Moos
2.) Glyphosat verhindert nicht, dass etwas wächst - es tötet lediglich vorhandene Pflanzen ab.
johann96 schrieb am 23.10.2017 07:11 Uhrzustimmen(120) widersprechen(130)
Leider wie so oft. Halbwissen tönt in den Raum. Nicht wissend um die Folgen. Pflügen sollen wir. Bodenbearbeitung, ach ja Mulchen. Aber es gibt Gegenden, da ist Pflügen verboten. Es fördert den Angriff von Wind und Wasser zur Erosion. Das Bodenleben wird gestört, zerstört. Besonders trifft es die Regenwürmer.
Die Ungräser nehmen wieder zu gegen die Glyphosat verlässlich geholfen hat. Erstzmittel müssen her, mit der Konsequenz von Nachwirkungen in der Folgefrucht.
Bitte lasst Fachleute entscheiden, solche die welche sind und nicht die, die sich dafür halten
der Unbelehrbare schrieb am 22.10.2017 23:51 Uhrzustimmen(174) widersprechen(77)
Wer glaubt das ganze gedöns um Glyphosat geht um Verbraucher und Umweltschutz wird schwer enttäuscht sein. Wie naiv ist die Menschheit eigentlich? Wenn Politiker auf höchster Ebene anfangen sich für Unkrautex zu Interessieren, geht es um was anderes. GELD! Fakt ist Monsanto kann mit Glyphosat kein Geld mehr Verdienen da es aufgrund abgelaufenen Patentschutzes von hunz und kunz nachgemacht wird.
Ich verwette meinen Hut darauf das Monsanto ( oder Bayer falls es zur Übernahme kommt) sobald Glyphosat verboten wird ein neues Wundermittelchen aus der Schublade holen wird.
Natürlich mit Patentschutz und Weltmonopol. Da bekommt sicher auch der ein oder andere korrupte Politiker ein stück vom Kuchen ab.
agricola pro agricolas schrieb am 22.10.2017 20:26 Uhrzustimmen(96) widersprechen(74)
Vorstehendes beinhaltet ein gehöriges Maß an altbekannten Elfenbeinturm-Schreibtischplattitüden.

Wenn man sich als Agrarexperte outet und dabei die Meinung vertritt, dass eine jährliche Einsatzmenge von Glyphosat innerhalb nur der BRD, angesiedelt bei um die 5000 Tonnen, EU-weit dürften da weitaus gigantischere Mengen betriebswirtschaftlich eine entscheidende Rolle spielen, unter einem künftigen Totalstopp keinen weitreichenden Einfluss auf die jeweilige Erzeugerpreisfindung ausüben wird, der irrt und disqualifiziert sich damit leider selbst nachhaltig. Erhebt man damit nicht doch sehr vage Mondscheinprognosen!?

Als Gretchenfrage MUSS sofort auf dem Fuße folgen: Wie handhaben wir künftig sodann all jene Erzeugnisse und Lebensmittelprodukte, die in rauen Mengen auf unseren europäischen Binnenmarkt strömen -all die reißerischen Billigramsch-Gentechnikerzeugnisse unter der großzügigen Glyphosatdusche weltweit produziert!? Wie geht man mit einem solchen Gewissenskonflikt glaubhaft transparent verantwortlich um; im Sinne einer von deutlich erkennbarer Ablehnung geprägten Haltung der Vielzahl unserer europäischen Verbraucher, gleichwohl im Interesse der deutschen/europäischen Bauern, die ihre Produktionssysteme entsprechend anpassen müssen, unter Hinnahme nachweislich höherer Produktionskosten!? Schlussendlich kann eine Zielharmonie die Bauernschicksale weltweit dabei nicht ausblenden wollen!!! - Arme BAYERlein sowieso!?

Kleine Zahlenkunde ehrlicherweise hierzu ferner: 3 Liter Glyphosat ersetzen aktuell um die 20 Liter Diesel/Hektar, unter ökonomischen Gesichtspunkten angemerkt.

Werte Frau Pieper, werter Herr Steinmann, dürfen wir unter einem baldigen Glyphosat-Stopp dann vielleicht verhalten hoffen, dass als sozialpolitisch durchaus positiver Effekt dem sehr leisen deutschen/europäischen Höfesterben ein Riegel vorgeschoben werden könnte!?

Das Für und Wider ist sicherlich nicht leicht gegeneinander abzuwägen, dennoch überwiegt eine weitreichende Für- und Vorsorgepflicht, wo man schlussendlich zum gegenwärtigen Zeitpunkt leider einfach attestieren muss, dass die standardmäßig industriehörigen Bewertungsverfahren wissenschaftlicherseits eines grundlegenden Überdenkens bedürfen...!!!
cource schrieb am 22.10.2017 16:02 Uhrzustimmen(98) widersprechen(99)
die mästung/überernährung mit billigem fleisch/milch/zucker/stärke ist die ursache für die verfettung und das vorzeitge elendige abkratzen der weltweiten bevölkerung---die landwirtschaft/lebensmittel-/chemieindustrie dient als ersatz, für unpopulär gewordene weltkriege, zur bevölkerungsdezimierung ---schande über die moderne menschheit
kohlroulade schrieb am 22.10.2017 14:17 Uhrzustimmen(98) widersprechen(80)
Und was macht die Deutsche Bahn mit ihren Gleisen? Alles abflämmen?
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