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18.09.2021 | 13:36 | Schweinekadaver 
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Grüne fordern Aufklärung über Fund vieler toter Schweine

Hannover - Die Grünen im niedersächsischen Landtag fordern Aufklärung über den Fund hunderter toter Schweine. Die Grünen wollen daher eine Unterrichtung im kommenden Agrarausschuss beantragen.

Schweinekrise
In Niedersachsen werden Millionen Schweine gehalten. Die Situation ist seit längerer Zeit schwierig. Eine Oppositionspartei fordert nun mehr Aufklärung von der Landesregierung. (c) proplanta

Dabei soll geklärt werden, welche Konsequenzen die Landesregierung aus diesen Vorkommnissen zieht, wie die Fraktion der Deutschen Presse-Agentur in Hannover mitteilte.

In der vergangenen Woche wurden 250 tote Schweine auf einem verlassen Hof im Landkreis Cloppenburg entdeckt, in dieser Woche kamen 600 weitere Kadaver hinzu.

In der Unterrichtung im Agrarausschuss verlangt die Oppositionspartei ebenfalls Klarheit über die Situation der Schweinehalter. In diesem Monat wurde erst auf Landesebene, dann auf Bundesebene darüber beraten. «Agrarministerin Otte-Kinast hat tatenlos zugesehen wie die Schweinebranche in den Ruin treibt. Wir brauchen jetzt konkrete Maßnahmen zur geordneten Verringerung der Schweinebestände statt ein ruinöses Höfesterben», sagte Miriam Staudte, agrarpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion. Die Tierhalter würden nicht an ihren Tieren verdienen, sondern draufzahlen müssen. Dies führe unweigerlich zu Tierschutzproblemen.

Die Schweinehalter haben seit längerer Zeit mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen. Wegen der Corona-Pandemie fallen etwa viele Veranstaltungen aus oder Gastronomen kaufen weniger Fleisch an. Zudem haben zahlreiche Länder wegen der Afrikanischen Schweinepest Handelsbeschränkungen für deutsches Schweinefleisch verhängt. Dadurch fallen wichtige Absatzmärkte weg, etwa in Asien.

Obwohl der Schweinefleischkonsum seit 2010 in Deutschland zurückgehe, hätten weder Bundesagrarministerin Julia Klöckner noch Landesagrarministerin Barbara Otte-Kinast (beide CDU) reagiert, als die Branche einseitig angefangen habe, den Export auszubauen, bemängelte Staudte. «Es war allen Beteiligten klar, dass es nur eine Frage der Zeit ist bis die Afrikanische Schweinepest in Deutschland ankommen wird und der Export schlagartig zusammenbricht.»
dpa/lni
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Eckard Wendt schrieb am 21.10.2021 15:29 Uhrzustimmen(0) widersprechen(0)
Zur sogenannten "Branche" gehörte und gehört noch immer der Deutsche Bauernverband, der ebenfalls nicht müde wurde / wird, auf die Chancen im Weltmarkt hinzuweisen, obwohl sich dadurch die Chancen auf bessere Preise nicht verbessern. Einfach mal auf der Homepage nachsehen, wer in der FML (früher FNL) das Sagen hat, also wer dort Mitglied im Vorstand, im Aufsichtsrat und im Beirat ist. Dann weiß man, wessen Interessen der DBV vertritt und wer das BMEL füttert, das im FML-Beirat mit Frau Dr. Eva Müller, der Leiterin der Abteilung 5, vertreten ist.
Laut Monitor soll der Bauernverbandspräsident Rukwied durch solche "Pöstchen" in 2020 runde 167.000 € eingenommen haben, davon allein 60.000 € von Südzucker und 48,152 € von BayWa. Wer bestimmt also die Musik, die gespielt wird?
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