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24.08.2021 | 16:36 | Änderung des Jagdgesetzes 
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Niedersachsen will Abschuss von Wild erleichtern

Hannover - Mit einer Änderung des Jagdgesetzes soll in Niedersachsen der Abschuss von Wild erleichtert und damit der Wald geschont werden.

Abschuss von Wild
Neuer Gesetzentwurf in Niedersachsen will Abschuss von Wild erleichtern. (c) Bergringfoto - fotolia.com

Das Kabinett stimmte am Dienstag einem Gesetzentwurf zu, der für Rot-, Dam- und Muffelwild künftig dreijährige Abschusspläne vorsieht. Damit könnten viele Genehmigungen von Abschussplänen und Nachbewilligungen von Abschüssen im laufenden Jagdjahr entfallen, hieß es in einer Mitteilung der Staatskanzlei.
Bisher gab es einjährige Abschusspläne mit Ausnahme des Rehwildes, hier gibt es bereits seit 2001 dreijährige Abschusspläne.

Der bisher übliche Abschussplan für Rehwild wird den Angaben zufolge durch einen Abschussplan mit maximal 30-prozentiger Überschreitung ersetzt. So könnten Jägerinnen und Jäger ohne behördliche Maßregelungen Rehwild entsprechend erlegen, hieß es. Die Bejagung des Rehwildes werde damit verstärkt in die Verantwortung der Revierinhaber und Grundbesitzer gelegt.

Hintergrund für die Gesetzesänderung ist laut Landesregierung, dass sich die Wälder bei zu hohen Beständen von Schalenwild - also Wildschweinen, Rehen oder auch Rot- und Damwild - wegen Schäden durch Verbeißen nicht im benötigten Maße verjüngen könnten. Es müssten jedoch mehr als 50.000 Hektar Schadflächen, die im Land in den vergangenen drei Jahren durch Stürme und Dürre entstanden sind, wieder bewaldet werden. Dies solle möglichst ohne Schutzmaßnahmen, wie beispielsweise Zäune, erfolgen - denn das Wild brauche den gesamten Lebensraum.

Der Gesetzesentwurf soll nun in den Landtag eingebracht werden. Verabschiedet werden soll das Gesetz Anfang 2022. Die geplante Jagbarkeit des Wolfs steht nicht in dem Entwurf. Für die Fraktionen besteht die Möglichkeit, eine Aufnahme des Wolfs in das Jagdrecht im Rahmen der parlamentarischen Beratungen einzubringen.
dpa/lni
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Kommentare 
A. Fischer schrieb am 25.08.2021 10:54 Uhrzustimmen(0) widersprechen(2)
Heuschrecken empfand ich schon immer als eine Bedrohung.
Die 8. Plage
.. Wenn du dich weigerst, mein Volk zu entlassen,
werde ich morgen Heuschrecken kommen lassen.
Die werden das ganze Land bedecken,
sodass man den Boden nicht mehr sieht.
Sie werden fressen, was der Hagel übrig gelassen hat.
Auch alle eure Bäume auf dem Feld
werden sie kahl fressen.
Sie werden deine Häuser füllen,
auch die Häuser all deiner Leute.
Ja, alle Häuser in Ägypten werden von ihnen wimmeln.
So etwas haben weder deine Vorfahren
noch deren Vorfahren je gesehen. ...

Folgende Heuschrecken/Plage waren nicht im 2. Buch Mose des Alten Testaments erwähnt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Zehn_Plagen

Auch sie brachte/bringt viel Leid über viele Menschen.
Heuschreckenkapitalismus
"Heuschrecken zeigen dem Staat wie Business geht –
der Steuerzahler muss noch „ein wenig durchhalten“
https://finanzmarktwelt.de/heuschrecken-zeigen-dem-staat-wie-business-geht-der-steuerzahler-muss-noch-ein-wenig-durchhalten-87077/

Jetzt scheint eine weitere Art von Heuschrecke in den Einsatz zu kommen, eine aus der politischen Reihe.
Artensterben vorantreiben, vom Einzeller bis zum Blauwal, das steht jetzt auf der Agenda. Trotz Warnung.
"In ihrem ersten globalen Bericht zum Zustand der Artenvielfalt reiht die Organisation der Vereinten Nationen beängstigende Fakten aneinander: Von den geschätzt acht Millionen Tier- und Pflanzenarten weltweit sei rund eine Million vom Aussterben bedroht."
https://www.br.de/nachrichten/wissen/biodiversitaet-bericht-weltartenschutzrat-ipbes,RPgAGdm

Schalenwild wird als Bedrohung unseres Planeten ins Feld geführt, von dieser neuen Heuschrecke.
Aufforstungsmaßnahmen verteidigt, von denen keiner z.Z. beurteilen kann ob sie sinnvoll sind.
Einige solcher Maßnahmen zeigte bis zu 90% Verlust bei Neupflanzungen.
https://www.rundschau-online.de/region/kreis-euskirchen/hitzewelle-in-euskirchen--heisszeit--koennte-preise-fuer-christbaeume-nach-oben-treiben-31782434?cb=1629884349963

"Trockenheit und Borkenkäfer verschwinden nicht, selbst wenn das letzte Reh totgeschossen würde.
Wildbiologen reden heute von einer „Landschaft der Angst“, in der das bejagte Wild leben muss. Die nochmalige Verlängerung von Jagdzeiten ist wildbiologisch völlig unsinnig, da höhere Wildschäden provoziert werden, und zudem ist sie tierschutzwidrig"
Aus und mehr:
https://www.wildtierschutz-deutschland.de/single-post/wald-vor-wild-kritik
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