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01.06.2018 | 00:03 | EU-Haushalt 
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Umbau der Agrarsubventionen gefordert

Berlin - Das Bundesamt für Naturschutz fordert einen radikalen Umbau der milliardenschweren EU-Förderung an die Bauern.

Agrarzahlungen
Bundesamt für Naturschutz fordert Umbau der Agrarsubventionen. (c) proplanta

«Die EU sollte kein Geld mehr in die Direktzahlungen stecken, die nach dem Gießkannenprinzip je Hektar verteilt werden - weitgehend unabhängig davon, wie umweltfreundlich oder -schädlich er bewirtschaftet wird», sagte Behördenpräsidentin Beate Jessel der Tageszeitung «taz» (Freitagausgabe).

Stattdessen müssten Leistungen für den Naturschutz stärker honoriert werden. «Sei es, dass Blühstreifen angelegt werden, sei es, dass die Bauern besonders viele Pflanzenarten auf einer Fläche nachweisen oder dass sie ihr Grünland nicht so häufig mähen oder düngen.»

Die EU-Kommission stellt an diesem Freitag ihren Gesetzesvorschlag für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach dem Jahr 2020 vor. Die EU-Staaten und das Europaparlament müssten noch zustimmen.

Jessel erinnerte daran, dass die Landwirtschaft mit ihren Pestiziden und Düngern eine der Ursachen für den Insektenrückgang ist. Doch in ihrer Haushaltsplanung ab 2021 sehe die EU-Kommission das Gegenteil vor: «Der Etat für die Agrarumweltmaßnahmen soll viel stärker gekürzt werden als der für die Direktzahlungen. Das ist sehr bedauerlich und wird zu Lasten des Naturschutzes gehen.»

Derzeit fließen rund 40 Prozent des gesamten EU-Haushalts - etwa 58 Milliarden Euro - jedes Jahr in die europäische Landwirtschaft. An Direktzuschüssen erhält jeder Agrarbetrieb hierzulande im Schnitt etwa 280 Euro pro Hektar.
dpa
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Kommentare 
cource schrieb am 04.06.2018 12:47 Uhrzustimmen(11) widersprechen(10)
the party is over—die weltkonjunktur bricht ein–Trump versucht verzweifelt auf kosten der übrigen nationen, die USA-wirtschaft zu retten—die verbindlichkeiten/schulden der weltweiten konzerne sind höher als die gewinne, deshalb kaufen sie ihre eigenen aktien um den börsenwert zu retten—billige übernahmen, weil sich investitionen nicht mehr lohnen, kaufen sich die konzerne selbst–die globalisierung ist gescheitert, nur noch regionale produktion/autonome selbstversorgung der völker in ihrem eigenen land kann die menschheit vor dem aus retten
cource schrieb am 03.06.2018 10:44 Uhrzustimmen(16) widersprechen(18)
die weltweite landwirtschaft wird doch nur als legitimation für die exorbitante chemie-/maschinenbauindustrie usw. usf. missbraucht---die landwirtschaftlichen produkte landen überwiegend wieder in der tonne, reiner selbstzweck um das pervertierte system des sinnlosen wachstums aufrechtzuerhalten und dabei werden die lebensgrundlagen der schinder durch unnötige pestizide/nitrite/stickoxide usw. zerstört
kurri Altbauer schrieb am 03.06.2018 08:15 Uhrzustimmen(19) widersprechen(11)
Sehr geehrter EU- Bauer Klaus 1618, warum haben Sie sich einen anderen Nicknamen zugelegt?,Ihr Schreibstil verrät Sie sofort. 1618 begann der 30 jährige Krieg mit dem Prager Fenstersturz, er endete mit dem Westfälischen Frieden von Münster und Osnabrück.
Sie haben in ihren Ausführungen in den meisten Fällen Recht. Man die Landwirtschaft aus politischen Gründen, wie, der Verbraucher sollte nicht mehr so viel Geld ausgeben für das tägliche Brot! Man hat uns stattdessen zum Subventionsempfänger abgestempelt! Mit der Begründung es handele sich um öffentliche Gelder, für die wir von den Ökoverbänden immer wieder an den Pranger gestellt werden! Wer hat mit den niedrigen Preisen für den Wohlstand der Mehrheit gesorgt? Wir sind es doch doch die eine von Allen geforderte Landschaft erhalten und über Jahrhunderte entwickelt haben. Wir sind es doch die mittels Fotosynthese 30 % des von allen benötigten Sauerstoffs erzeugen. Selbst dafür bekommen wir nicht mal „ ein müde Mark“ Wir sind zu einer politisch nicht mehr benötigten Minderheit geschrumpft, mit der Tendenz weiter sinkend!.
Unsere Automobilhersteller haben uns Kunden wissentlich belogen und betrogen, von Bestrafungen ist nichts zu hören! Wie regen sich die Medien auf, wenn mal bei den Lebensmitteln etwas „faul“ ist? Wir sind zum Prügelknaben der Nation geworden. Alles was unsere Berufsvertretung versucht um „reinzuwaschen“, werden von den Schreiberlingen unserer Meinungsmacher entsprechend herunter gemacht! Sie haben sich, als ApA, ständig dagegen gearbeitet, nur was hat es geholfen?
EU-Bauer Klaus 1618 schrieb am 01.06.2018 10:14 Uhrzustimmen(49) widersprechen(13)
Der grüne Forderungskatalog mit den durchaus hehren Zielsetzungen nach mehr Biodiversität, Ökologisierung verbunden mit einer nachhaltigeren Produktion mutet zunächst einmal absolut positiv an, will man dahingehend die Gemengelage bei der anstehenden Prämienreform neu geordnet wissen.

Ein solches fürwahr doch noch erheblich modernisierungsbedürftiges Grundgerüst ist in vorderster Priorität zunächst einmal aber genau jenen zu vermitteln, die in unseren Grundbüchern als Eigentümer eingetragen sind und selbst nicht bewirtschaften.

Gerade auch in erster Linie u.a. die weltlichen, weit fataler noch unsere kirchlichen Institutionen, lechzen förmlichst nach einer Pfründeoptimierung und blenden dabei zunächst einmal die Wechselwirkungen unserer Schöpfung geflissentlich vollkommen aus.

Erst persönlich erlebt: Konfrontiert man mit der Frage, welche maßgebliche Rolle man unter einer solchen ausschließlich unter finanziellen Aspekten dargestellten Maximierungsstrategie bei der Neuvergabe von derartigen Bewirtschaftungsrechten dem Klimawandel mit seinen unverkennbaren Auswüchsen, einem Insekten- und Artensterben in Flora und Fauna, Wassermangel etc. pp. dato beizumessen gedenkt, erfolgt der harsche Einwand, dies tue an dieser Stelle nicht zur Sache! - Hierauf kann man nur vollkommen perplex festhalten müssen, dass es ganz offensichtlich nicht das tumbe kleine Bäuerlein daselbst ist, das eine „moderne Schöpfung“ absolut verquer denkt. - Unsere Mutter Natur ist demnach innerhalb auch selbiger Reihen zur ausschließlichen monetären Gewinnmaximierungsstrategie mutiert, ohne jedwedes anderweitig präsentes Wenn und Aber!

Die scheinheiligen Sonntagspredigten von den jeweiligen Kanzeln herab heilen keineswegs derart konzernbasierte Forderungsansprüche; und nichts anderes ist in diesem Falle auch unsere Kirche: Ein Konzernkonstrukt, das übereifrig „Kohle“ scheffelt, die Basisprämie pro Hektar als Entgelt reicht da bei weitem nicht mehr aus.

Auch künftig wird daher das Agrarprämienmodell ein hart umkämpftes Geschäftsfeld bleiben, das vornehmlich eine Industrie speisen wird, perfekt installaliert als zwischenzeitlich gigantischer Wirtschaftszweig rund um eine solche Optimiererfraktion, die den eigenen Schlund gar nicht voll genug kriegen kann. Hier hat sich über Jahrzehnte hinweg ein agrarpolitischer Luxus verselbstständigt, in dessen Reihen geschickt aus den jeweiligen Hinterzimmern filigran gesteuert, Milliönchen, Milliarden, Abermilliarden, fließbandartig generiert werden können. - Nicht auf Bauernkonten!

Agrarsubventionen für die tumben Bauern!? - Nur wer durch eine rosarote Brille hindurch an einer solchen absurden Diskussion noch festhalten will, träumt selbst heute noch diese vollkommen antiquierte Glaubensfrage.

Kein Mensch hegt überhaupt nur ansatzweise Interesse daran, unsere katastrophale Biomüllproduktion von mehr als einem Drittel geordnet zurückzufahren, pro Mensch, Tier und Natur kanalisieren zu wollen; stünden dabei doch sofort Millionen, Millarden, Abermilliarden auf dem Spiel....!

Ein solcher Finanzdeal im Austausch gegen mehr Biodiversität, den eingeforderten nachhaltigeren Produktionen in unseren Ställen, auf unseren Äckern, wird scheitern, es sei denn, man schafft das Prämienmodell komplett ab, ausnahmslos für die konventionelle wie die Öko-Produktion gleichermaßen. Erst dann werden knallhart neue Marktmechanismen greifen.
Ob dabei die Großen -unsere Giganten- sämtliche überaus gewitzten Kleinen weiterhin in einem fresswütigen Kannibalismus innerhalb unserer ländlichen Räume zu zerstören vermögen, sei zunächst einmal dahingestellt...!
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