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03.11.2021 | 02:04 | Klimagase 
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Weltklimagipfel: Reduktion des Methan-Ausstoßes beschlossen

Glasgow - Mehr als 100 Staaten haben sich einer von der EU und den USA ins Leben gerufenen Initiative zur Reduzierung des Ausstoßes von klimaschädlichem Methan angeschlossen.

Klimaerwärmung
Klimagipfel: Mehr als 100 Staaten besiegeln Pakt gegen Methan-Ausstoß. (c) proplanta
Beim Klimagipfel im schottischen Glasgow teilten die EU und die USA am Dienstag mit, diese Länder repräsentierten 70 Prozent der Weltwirtschaft. Mit dabei sind neben Deutschland unter anderem auch Frankreich, Kanada, Israel und Japan. Die wichtigen Länder Indien, China und Russland standen allerdings nicht auf der Liste.

Methan ist das zweitschädlichste Treibhausgas und verantwortlich für Klimaerwärmung und Luftverschmutzung. Die schon im September ins Leben gerufene Initiative hat zum Ziel, Methanemissionen bis 2030 um mindestens 30 Prozent gegenüber 2020 zu senken. Wenn sie erfolgreich umgesetzt wird, könnte die Klimaerwärmung bis 2050 der EU-Kommission zufolge um rund 0,2 Grad reduziert werden.

«Den Ausstoß von Methan zu reduzieren, ist eines der effizientesten Dinge, die wir tun können», sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Dienstag in Glasgow. Sie stellte den Pakt gemeinsam mit US-Präsident Joe Biden vor. Der Ausstoß von Methan in die Atmosphäre habe einen erheblichen Beitrag zur Erderwärmung. «Das ist die am tiefsten hängende Frucht», die man schnell und effektiv reduzieren müsse.

US-Präsident Joe Biden sprach von einem «wegweisenden Engagement». Er sagte in Glasgow, das 30-Prozent-Ziel könne wahrscheinlich sogar übertroffen werden. Biden präsentierte zugleich einen nationalen Aktionsplan zur Reduzierung des Methan-Ausstoßes in den USA. Damit soll unter anderem der Methan-Ausstoß von Öl- und Gasbohrlöchern, von Pipelines und von Mülldeponien deutlich reduziert werden.

Methan entsteht zum Beispiel in der Landwirtschaft, auf Abfalldeponien oder in der Öl- und Gasindustrie. Einer von der EU-Kommission zitierten Statistik des Weltklimarats (IPCC) zufolge ist Methan für die Hälfte der bisherigen Klimaerwärmung von rund einem Grad Celsius im Vergleich zur vorindustriellen Zeit verantwortlich.
dpa
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Waldbauer schrieb am 04.11.2021 03:19 Uhrzustimmen(15) widersprechen(0)
Und wieder treffen sich namhafte Vertreter von verschiedenen Ländern und überbieten sich in Ankündigungen zum Klimaschutz, die sie dann nicht einhalten können oder wollen.
Es wird wie immer viel heisse Luft produziert und manche überschlagen sich mit doch nicht einzuhaltenden Vorschlägen und Maßnahmen, allen voran unsere EU-Komissarin von der Leyen, von Merkels Gnaden ins Amt gehoben und ein Joe Biden, dem seine Umfragewerte in den Keller rauschen.
Die wirklich wichtigen Vertreter aus Indien, Russland und China sind nicht verteten um ja keine, nicht einzuhaltenden Zusagen, leisten zu müssen.
Auch eine gewisse Ehrlichkeit.
Bei der Enstehung von Methan wird wie immer zuerst die Landwirtschaft mit ihren pupsenden Viehbeständen genannt und dann erst die wirklich großen Verursacher dieses Problems, nämlich die stetig wachsende Weltbevölkerung auf diesem Planeten.
Wer produziert den Müllberge und wer verbraucht Öl und Gas, wer braucht täglich etwas zu Essen?
Es wäre schon interessant zu wissen, ob der viel gepriesene Vorteil der veganen Ernährung durch weniger Viehhaltung zwecks Methanausstoß durch die Veggiepupse unserer Veganer nicht wieder ausgeglichen wird.
Wir Landwirte, die immer weniger werden, haben daran aus meiner Sicht den allerwenigsten Anteil. Im Gegenteil, wir sorgen durch den Anbau von landw. Kulturen, durch Aufforstung und Waldpflege dafür, das unseren undankbaren Mitmenschen nicht der Atem ausgeht. Dafür brauchen wir keinen Greta Tumbergs und sonstige Aktivisten, die uns unser tägliches, seit Generationen angeeignetes Schaffen neu erklären wollen.
Ich bin nur ein Land - und Forstwirt, nicht Wikipedia gebildet, aber mit, so glaube ich, gesundem Menschenverstand und einem realem Blick auf die Dinge, die sich in meinem Umfeld ereignen, in welchen ich lebe und schaffe.
Unseren sogenannten Weltpolitikern sei geraten, einmal einen Blick auf unseren Planeten zu werfen.
2/3 Wasser, diverse Wüsten, Tundra und Taiga, und Gebiete, die für ein Leben, wie wir es gewohnt sind, nicht eignen.
Es bleibt nur ein Breitengrad auf diesem Globus, der uns dieses Leben ermöglicht. Wenn dann die steigende Weltbevölkerung sich alle hier versammeln, sprich hierherflüchten, ist absehbar, was passieren wird, oder?
Das, liebe Politiker, ist eure Aufgabe und viel Vergnügen dabei, Kriege ums Wasser und Nahrungsmittel zu verhindern und ein Zusammenleben auf engstem Raum von verschieden Religionen ohne Terror zu ermöglichen.
Wir für unseren Teil tun alles, euch nicht verhungern und verdursten zu lassen, wenn man uns nur lässt.
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