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27.05.2013 | 07:42 | Agrarhandel 

Agrarrohstoff-Index im Abwärtstrend

Bonn - Der AMI-Index für Agrarrohstoffe kann das Ende 2012 erreichte Rekordniveau von über 150 Punkten nicht halten. Im Mai dürfte er um rund ein Prozent auf knapp 145 Punkte fallen.

Agrarhandel
(c) proplanta
Bis auf den April ging es dabei in allen Monaten seit November 2012 für die 13 wichtigsten in Deutschland erzeugten Agrarrohstoffe preislich abwärts. Gegenüber dem Vorjahr steht für sie aber immer noch ein Plus von 4,8 Prozent oder 6,6 Punkten zu Buche.

Deutliche Gewinner im aktuellen Vorjahresvergleich sind die Erzeugerpreise für Futterweizen (+25 %), Körnermais (+24 %) und Rohmilch (+15 %). Der saisonale Anstieg der Milcherzeugerpreise hat in diesem Jahr im Zuge der ungewöhnlich festen Tendenzen an den Märkten für Milchprodukte bereits im April eingesetzt.

Üblicherweise beginnt dieser erst um die Jahresmitte. Auch in den kommenden Monaten ist mit einer stetigen Erhöhung des Milcherzeugerpreises zu rechnen. Demgegenüber gehen die Getreidepreise zurück. Das Angebot an alterntiger Ware übersteigt die Nachfrage und führt zu Preisruck, der durch die schwächer tendierenden Terminmarktkurse noch verstärkt wird.

Am Fleischmarkt bereitet der schwierige Absatz im In- und Ausland weiterhin Probleme. Das kalte und regnerische Wetter hemmt die Nachfrage nach Grillfleisch vom Schwein, Preisanstiege lassen auf sich warten. Die Jungbullenpreise entwickelten sich im Mai aufgrund der geringeren Nachfrage sogar deutlich schwächer. Zuletzt belebte sich der Markt allerdings leicht, so dass im Juni größere Preisabschläge ausbleiben dürften. (ami)
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