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17.10.2021 | 12:53 | Fleischerzeugung 

Bauernverband fordert Unterstützung für die Schweinehalter

Berlin - Aufgrund der existenzbedrohenden Lage der hiesigen Schweinehaltung haben der Deutsche Bauernverband (DBV) und seine Landesbauernverbände einen dringenden Appell an die Politik für eine sofortige Unterstützung der betroffenen Betriebe gerichtet.

Schweinehaltung in Deutschland
DBV drängt wegen der Schweinemarktkrise die Politik zum Handeln - Rukwied mahnt Perspektiven für die Halter an - Ruf von Landesbauernverbänden nach Umstrukturierungsprämie für aufgebende Schweinehalter im Rahmen des Borchert-Plans - BDL-Vorstand unterstützt Ausstiegshilfe - ISN plädiert dagegen für eine Zukunftsprämie - VEZG fordert 5xD-Standard auch für die Initiative Tierwohl und QS - Aldi für agrarpolitische Neuausrichtung. (c) proplanta

„Unsere Bauern brauchen dringend eine Perspektive, wie sie ihre Betriebe zukunftsfest aufstellen können. Wir können uns keinen weiteren Stillstand leisten“, betonte DBV-Präsident Joachim Rukwied am Mittwoch (13.10.) in Berlin. Um notwendige Investitionen in mehr Tierwohl zu ermöglichen und den Betrieben Planungssicherheit zu geben, sei die Politik jetzt gefordert, das Bau- und Umweltrecht anzupassen sowie die Finanzierung des Umbaus sicherzustellen.

Weiter fordert der DBV, die von der Afrikanischen Schweinepest (ASP) betroffenen Bundesländer und Landwirte mit Nachdruck zu unterstützen und die ASP endlich konsequent zu bekämpfen. „Die Seuche ist von nationaler Tragweite und bedarf einer bundesweit einheitlichen Bekämpfungsstrategie“, so Rukwied. Der Bauernverband forderte zudem auch alle Marktpartner auf, alles dafür zu tun, um die Schweinehaltung in Deutschland zu erhalten. Dazu gehöre auch eine Erweiterung der Initiative Tierwohl (ITW) auf Fleisch- und Wurstwaren.

Der DBV bekräftigte seine langjährige Forderung nach einer verpflichtenden Haltungs- und Herkunftskennzeichnung im Sinne von „5 mal D“. Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG), das Netzwerk Sauenhaltung Schleswig-Holstein und die VzF GmbH begrüßten die wachsende Unterstützung für 5xD und forderten ebenfalls, diesen Standard jetzt auch bei der ITW und der QS Qualität und Sicherheit GmbH zu etablieren.

Falls der DBV und die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) 5xD jetzt auch kurzfristig in den Reihen von ITW beziehungsweise im QS-System umsetzen würden, wäre der ganzen Wertschöpfungskette einschließlich der Ferkelerzeuger geholfen und die Glaubwürdigkeit einer Herkunft deutlich gestärkt. Dieses gelte besonders vor dem Hintergrund der in anderen Ländern erlaubten unterschiedlichen Kastrationsmethoden.

Umstrukturierungsprämie notwendig



Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) und das Landvolk Niedersachsen forderten zudem staatliche Hilfen für Betriebe, die die Schweinehaltung aufgeben müssen. „In der Nutztierstrategie des ,Borchert-Plans‘ ist eine Umstrukturierungsprämie für Schweinehalter zu verankern, die in ihren Betrieben die Transformation der Tierhaltung aus bestimmten Gründen, beispielsweise Flächenknappheit, mangelndes Kapital oder ungünstiger Betriebsstandort, nicht bewerkstelligen können“, hieß es in einem am Dienstag (12.10.) veröffentlichten Positionspapier.

„Bisher haben wir uns als Landesbauernverband mit starker Nutztierhaltung stets gegen eine staatliche Ausstiegsförderung ausgesprochen, da der Strukturwandel meist im Zuge des Generationswechsels und als Folge des biologisch-technischen Fortschritts sozial verträglich erfolgte“, erklärte WLV-Präsident Hubertus Beringmeier. Dies sei nun anders.

Angesichts der seit langem katastrophalen Erlössituation bei Ferkeln und Schlachtschweinen und des Fehlens einer Perspektive über die künftige Ausrichtung der Schweinehaltung sähen viele Bauernfamilien keine Zukunft mehr für die Weiterführung ihrer Nutztierhaltung. „Wir brauchen daher staatliche Unterstützung, um ein flächendeckendes Wegbrechen von Strukturen sozialverträglich abzufedern“, betonte Beringmeier.

Strukturbruch abfedern



Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies wies darauf hin, dass „in Niedersachsen jeder Bauer einen Schweinemäster oder Ferkelerzeuger kennt, der aktuell zum letzten Mal die Stalltür zumachen und endgültig aufgeben muss“. Um einen von der Gesellschaft und der Politik gewünschten Prozess nicht zu einem Strukturbruch werden zu lassen, brauche es „eine finanzielle Unterstützung in Form einer Umstrukturierungsprämie oder einer Entschädigung für den Ausstieg aus der Tierhaltung“, so Hennies. Er forderte zudem mit Nachdruck die 5xD-Kennzeichnung, damit die Merkmale Geburt, Aufzucht, Mast, Schlachtung und Verarbeitung in Deutschland für den Verbraucher eindeutig erkennbar seien.

Beide Verbände betonen, dass die von der Borchert-Kommission erarbeiteten Vorschläge zum Umbau der deutschen Tierhaltung den tierhaltenden Betrieben in Deutschland eine grundsätzliche Perspektive böten, denn sie wiesen Wege zu den Themen Planungssicherheit, Genehmigungsfähigkeit und Finanzierung auf. Hier sei die neue Bundesregierung gefordert, schnellstens Klarheit zu schaffen und die notwendigen Gesetzesnovellen zu verabschieden. „Doch für diejenigen Tierhalter, welche die erforderlichen Stallumbauten nicht umsetzen können und dürfen, brauchen wir eine ergänzende Ausstiegshilfe“, so die beiden Landesbauernpräsidenten.

Gegen reine Ausstiegsprämie



Für 5xD bei allen Schweinefleischprodukten und die Unterstützung der notleidenden Schweinehalter, beispielsweise kurzfristig durch Corona-Überbrückungshilfen, spricht sich auch die ISN aus. Auch mittelfristig würden finanzielle Hilfen benötigt, doch sollte der Fokus dabei auf den weiter aktiven schweinehaltenden Betrieben liegen. Eine reine Ausstiegsprämie nach dem niederländischen Vorbild werde dem nicht gerecht.

Die Interessengemeinschaft befürchtet, dass diese lediglich zur Verlagerung der Erzeugung ins Ausland führen würde. Deshalb wäre aus Sicht der ISN eine differenzierte Zukunftsprämie sinnvoll, durch die vorrangig die zukünftig weiter aktiven Schweinehalter finanziell unterstützt werden sollten. Diese Prämie könne aber, je nach regionaler Einordnung, durchaus auch Ausstiegskomponenten enthalten, von denen auch aufgebende Betriebe profitieren würden. Damit könnte nämlich mit Blick auf unüberwindbare Genehmigungshürden eine Chance auf notwendige Betriebsentwicklungen ermöglicht werden.

Auch Handel in der Pflicht



Der Vorstand des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL) plädiert ebenfalls für Umstrukturierungsprämien für Schweinehalter und kündigte an, bei seiner Bundesmitgliederversammlung am 14. November ein entsprechendes Positionspapier vorzulegen. „Es geht um ein freiwilliges Angebot, das durch Politik und Handel finanziert werden soll“, erläuterte der stellvertretende BDL-Vorsitzende Stefan Schmidt.

Um die Krise zu beenden und den gesellschaftlich gewollten bewussteren Fleischkonsum zu unterstützen, werde eine freiwillige, auf fünf Jahre befristete, Umstrukturierungsprämie für die Schweinehalter vorgeschlagen. Die Politik dürfe nicht wegschauen und die Hände in den Schoß legen; die Betriebe bräuchten Perspektiven. Mit den Prämien solle der Zusammenbruch vieler Existenzen verhindert und ein moderater Strukturwandel in der Tierhaltung eingeleitet und begleitet werden.

Krisen am Schweinemarkt habe es immer wieder gegeben, „aber keine solche und nicht so viele gleichzeitig“, so der BDL-Vizevorsitzende. Auch der Handel dürfe nicht so tun, als ob ihn das alles nichts anginge. „Wenn wir in Zukunft noch deutsches Schweinefleisch mit hohen Qualitätsstandards produzieren wollen, bei dem Tierwohl, Arbeitsbedingungen, Gesundheitsaspekte und vieles mehr zählen, dann brauchen wir geeignete kurz- und mittelfristige Lösungen“, betonte Schmidt.

Transformation schon in vollem Gange



Aldi Nord und Süd bekräftigten unterdessen ihr Versprechen für mehr Tierwohl in ihrem Frischfleischsortiment. Bereits heute würden 15 % des Umsatzes bei Frischfleisch auf die Haltungsstufen 3 und 4 entfallen; 2030 sollten es 100 % sein.

„Die Transformation der deutschen Landwirtschaft ist bereits in vollem Gange. Damit der Haltungswechsel flächendeckend gelingt, müssen nun alle - Kunden, Landwirte, verarbeitende Industrie, Handel und Politik - an einem Strang ziehen“, betonte der Director Category Management bei Aldi Nord, Tobias Heinbockel.

Der Politik komme hierbei die wichtige Aufgabe zu, verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die den Landwirten den Umstieg auf tierwohlgerechtere Haltungsformen ermöglichten. Der Director Corporate Buying von Aldi Süd, Erik Döbele, appellierte im Vorfeld der Koalitionsverhandlungen an alle Parteien, die Transformation der Landwirtschaft ganz oben auf die Agenda zu setzen.

„Mehr Tierwohl wollen alle, aber das ist nur mit einer Neuausrichtung der Agrarpolitik möglich. Dieses Vorhaben muss in der neuen Legislaturperiode umgesetzt werden”, so Döbele. Aldi hat die konkrete Erwartung, dass die Politik zügig einen klaren rechtlichen Rahmen für die Transformation der Landwirtschaft vorlege. Zudem müssten finanzielle Perspektiven für die Landwirte und ein einfaches Baurecht für Tierwohlställe geschaffen werden. Darüber hinaus sollte es eine verpflichtende Haltungskennzeichnung geben und die Errungenschaften der ITW fortgeführt werden. Auch eine Förderung des Ökolandbaus fordert der Discounter.

Warnung vor Welle des Höfesterbens



Der Bayerische Landtag forderte auf Antrag der Fraktion der Freien Wähler am Donnerstag (14.10.) von der Staatsregierung mehr Unterstützung für die existenzbedrohten Schweinehalter. „Wir müssen jetzt handeln - sonst steht uns eine neue Welle des Höfesterbens ins Haus. Ohne staatliche Unterstützung werden viele Schweinehalter diese strukturelle Krise nicht bewältigen“, warnte der Agrarsprecher der Fraktion, Dr. Leopold Herz.

Konkret soll der Freistaat die Schweinehalter schnellstmöglich über die Modalitäten zur Gewährung von Überbrückungshilfen bei coronabedingten Umsatzausfällen informieren. Zudem sollen rechtliche Erleichterungen beim Umbau von Stallanlagen geschaffen sowie eine Lieferkette „Schwein“ für bayerische Qualitätsschweine auf den Weg gebracht werden.

Daneben seien aber auch längerfristige Förderungen der Betriebe - etwa für Investitionen in moderne Haltungssysteme - dringend erforderlich, heißt es in dem Beschluss des Landtages. „Es steht viel mehr auf dem Spiel als die Schließung von Höfen. Die Landwirtschaft ist der Motor im ländlichen Raum. Wenn der nicht mehr richtig läuft, kommt eine Vielzahl weiterer Probleme auf uns zu“, betonte Herz. Ziel müsse sein, den ländlichen Raum als wichtige Zukunftsregion weiter und vor allem nachhaltig zu stärken.
AgE
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