Mittwoch, 08.12.2021 | 01:35:05
schließen x
Suchbegriff
Rubrik
 Suchen
Das Informationszentrum für die Landwirtschaft
13.05.2011 | 09:18 | Agrarbericht der Bundesregierung 
 1

Die Bauernfamilien leisten viel für den Standort Deutschland

Berlin - Der Deutsche Bauernverband (DBV) begrüßt das Ziel der Bundesregierung, eine von Bauern getragene unternehmerische und nachhaltige Land- und Forstwirtschaft zu fördern.

Bauernfamilie
Um dies zu erreichen, erwartet der DBV eine Politik für faire und vergleichbare Wettbewerbsbedingungen. Der Agrarbericht der Bundesregierung mache deutlich, wie wichtig die Landwirtschaft für die gesamte Wirtschaft sei. Jeder achte Arbeitsplatz in Deutschland hänge von der Landwirtschaft ab. Zusammen mit den vor- und nachgelagerten Wirtschaftsbereichen weise die deutsche Landwirtschaft eine Bruttowertschöpfung von rund 140 Mrd. Euro auf, das seien 6,5 Prozent der Wertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche. Der Agrarbericht dokumentiere die Bedeutung einer leistungsfähigen und unternehmerischen Land- und Forstwirtschaft für lebensfähige ländliche Räume mit vielfältigen Kulturlandschaften, für den Tierschutz sowie für den Klima-, Natur- und Umweltschutz.

Die Bundesregierung bekennt sich im Agrarbericht klar zu einer marktorientierten und nachhaltigen EU-Agrarpolitik ab 2014, bei der auch Vereinfachung und Bürokratieabbau mit auf der Agenda stehen. Dazu gehöre auch eine Weiterentwicklung im Export, ohne dabei die internationale Verantwortung für einen fairen Handel aus den Augen zu verlieren. Der DBV begrüßt, dass die Bundesregierung mit dem Agrarbericht die zunehmende Bedeutung der betrieblichen Risikoabsicherung anerkennt, da infolge der Reformen der EU-Agrarpolitik die Preisschwankungen auf den Agrarmärkten deutlich zugenommen haben. Zwar weise der Agrarbericht auf funktionsfähige Warenterminmärkte hin, doch findet die Einführung von Instrumenten wie einer steuerlichen Risikoausgleichsrücklage keine Erwähnung.

In der nationalen Politik will die Bundesregierung die Agrarsozialpolitik weiter verbessern und „zukunftsfest machen". Dies unterstützt der DBV uneingeschränkt. Als Schritt in die richtige Richtung wertet der DBV auch die Ankündigung der Bundesregierung, die von der Wirtschaft für 2018 angestrebte Beendigung der „Ferkelkastration" auf EU-Ebene im Rahmen einer „europäischen Partnerschaft" zu unterstützen. Doch bei den tierschutzpolitischen Vorhaben der Bundesregierung sei der angekündigte „Ausstieg aus der Kleingruppenhaltung" nicht der richtige Weg.

Weiter fordert der DBV die Bundesregierung zu einem verantwortungsvollen Ausbau der Bioenergie auf, ohne die Nahrungsmittelproduktion zu beeinträchtigen. Das EEG darf sich nicht aus der Landwirtschaft verabschieden! Was den nach wie vor starken Flächenverbrauch angeht, verlangt der DBV von der Bundesregierung ein schlüssiges Reduzierungskonzept. Da 650.000 Haushalte in ländlichen Gebieten immer noch keinen Anschluss ans Breitbandnetz haben, mahnt der DBV im Zuge der aktuellen Novelle des Telekommunikationsgesetzes einen deutlich ambitionierten Breitbandausbau an. (dbv)
Kommentieren Kommentare lesen ( 1 )
weitere Artikel

Status:
Name / Pseudonym:
Kommentar:
Bitte Sicherheitsabfrage lösen:


Kommentare 
EPetras schrieb am 13.05.2011 13:30 Uhrzustimmen(75) widersprechen(101)
Kleingruppenhaltung ist Käfighaltung und wäre nie zugelassen worden, hätte man den Tierschutz damals in angemessener Weise berücksichtigt. Genau das hat das Verfassugnsgericht gerügt - Frau Aigner bleibt also gar nicht viel mehr üblich, als diese auslaufen zu lassen. Auch etliche andere Haltungsbedingungen sind eigentlich mit dem Tierschutzgesetz und dem Grundgesetz (Art. 20a) nicht vereinbar. Die meisten Bürger verlassen sich darauf, dass der Staat eine artgemäße Tierhaltung garantiert und prüft - doch das Misstrauen wächst zu Recht. Spaltenböden, lungenkranke Schweine wegen Einatmens der Güllegase, fußkranke Puten, die stark übergewichtig im eigenen Kot stehen oder liegen, Brustblasen, fast 100% Fußschäden... - alles das ist weder im Sinne des Tierschtuzes noch im Sinne des Verbrauchers! Auch Seuchen wie MRSA entwickeln sich oft in intensiver Schweinehaltung, die so auch Menschen schädigt. Wir Tierschützer und Tierrechtler fordern auch eine gerechte Behandlung der Freilandhaltung, die momentan sysstematisch durch einseitige Testung nur der Freilandbetreibe auf Viren - und häufige anschließende Keulung der nicht nur wertvollen, sondern oft liebevoll bettreuten Tiere zerstört und so auch durch Planungsunsicherheit unrentabel gemacht wird! Wenn getestet wird, dann sollten sie für alle Betriebe, Stall und Freiland, gleich gelten. Wenn dann die Stallbetriebe besser abschneiden, haben sie den Vorteil, wenn nicht, so zeigt dies doch, das gerade dort die Testung besonders wichtig ist! Es darf nicht sein (aber momentan ist es gemäß GeflügelpestschutzVO so), dass nur 5% der Betriebe besonders stark getestet, 95% aber völlig unbehelligt gelassen werden und diese 5% dann auch noch ständig mit völlig unverhältnismäßiger Keulung zu rechnen haben, während man die gefährlichen resistenten Bakterien (MRSA, Campylobakter) in den Stallhaltungen einfach so hinnimmt! Auch als Verbraucherschützer fordern wir endlich eine in diesem Sinn effektive und gerechte Seuchenprävention, die die vergleichsweise gesunde Freilandhaltung ohne ungerechte und unverhältnismäßige Belastung ermöglicht - dies würde sogar eine Marktlücke in Deutschland schließen und vielen Bauern Chancen eröffnen! Elsiabeth Petras Politischer Arbeitskreis für Tierrechte in Europa (PAKT) e. V.
  Kommentierte Artikel

Bundesweiter Wolfsbestand deutlich gewachsen

Lebensmittelindustrie: NGG fordert bis zu 6,5 Prozent mehr Geld

Schweinepestgeschehen bleibt kritisch

Privates Feuerwerk zu Silvester: Ja oder nein?

Wie viele Menschen ernährt ein Landwirt?

Kritik an vorschnellen Forstmaßnahmen im Kampf gegen Borkenkäfer

Umweltverband BUND fordert bessere Einkommen für Landwirte

Lage in Sachsen-Anhalts Wäldern bleibt ernst

Söder will 2G in Bayern soweit irgendwie möglich

Landes-Bauernverband fordert: Echten Schweinepest-Krisenstab einrichten!

Nachrichten
Agrarpolitik
Agrarwirtschaft
Unternehmen
Landtechnik
Pflanze
Tier
Bio
Wissenschaft
Wald & Forst
Umwelt
Energie
Verbraucher
Karriere
Landleben
Medizin
IT & Medien
Veranstaltungen
Neuerscheinungen
Service

Agrarnachrichten-Ticker
Schlagzeilen
Tags
Archiv
Premium-News
Agrar-Suchbegriffe
RSS-Channel
Markt & Preis
Warenbörsen
Mannheimer Produktenbörse
Südwestdeutsche Warenbörse
Frankfurter Produktenbörse
Stuttgarter Produktenbörse
Bayerische Warenbörse
Würzburger Produktenbörse
Vereinigte Getreide- u. Produktenbörse Braunschweig - Hannover - Magdeburg
Hamburger Getreidebörse
Bremer Getreide- und Futtermittelbörse
Getreide- und Produktenbörse Paderborn
Rheinische Warenbörse
Mitteldeutsche Produktenbörse - Berlin - Brandenburg
Mitteldeutsche Produktenbörse - Dresden
Mitteldeutsche Produktenbörse - Erfurt
Mitteldeutsche Produktenbörse - Halle
Börse Wien
Marktberichte

Warenterminmärkte
CBoT-Weizenpreis
CBoT-Maispreis
MATIF-Weizenpreis
MATIF-Rapspreis
MATIF-Maispreis
EUREX-Schweinepreis
EUREX-Ferkelpreis
Agrarmarkt-Widget
Glossar

Stellenmarkt
Stellenangebote
Stellengesuche
Jobwall
Agrarstudium
Grüne Berufe
Bewerbungstipps
Online-Journal

Marktplatz
Landtechnik
Traktoren
Traktorzubehör
Baumaschinen
Ersatzteile
Erntetechnik
Saattechnik
Fütterungstechnik
Räder
Bodenbearbeitung
Kommunalgeräte
Forsttechnik

Kleinanzeigen
Angebote
Gesuche

Büchermarkt
Angebote

Futtermittel
Suche
Rinderfutter
Kälberfutter
Milchviehfutter
Schweinefutter
Ferkelfutter
Eberfutter

Wetter
Agrarwetter Deutschland
Agrarwetter Baden-Württemberg
Agrarwetter Bayern
Agrarwetter Brandenburg
Agrarwetter Hessen
Agrarwetter Mecklenburg-Vorpommern
Agrarwetter Niedersachsen
Agrarwetter Nordrhein-Westfalen
Agrarwetter Rheinland-Pfalz
Agrarwetter Saarland
Agrarwetter Sachsen-Anhalt
Agrarwetter Schleswig-Holstein
Agrarwetter Thüringen

Wetterrückblick
Niederschlagsradar
Unwetterwarnung Deutschland
15-Tage-Temperaturtrend

Agrarwetter Österreich
Agrarwetter Schweiz
Agrarwetter Frankreich
Météo Agricole France
Agrarwetter Italien
Meteo Agricolo Italia

Profiwetter Deutschland
Profiwetter Österreich
Profiwetter Schweiz
Profiwetter Frankreich
Météo Professionnel France
Profiwetter Italien
Meteo Professionale Italia

Agrarwetter.net

Agrar-Branchenbuch
Alle Rubriken
Produktverzeichnis
Firmenverzeichnis

Behörden
Bildungseinrichtungen
Organisationen
Bio-Handel
Fruchthandel
Direktvermarkter
Innenwirtschaft
Landhandel
Landtechnik
Lohnunternehmen
Pflanzenproduktion
Tierproduktion
Verarbeitung
Beratung
Energie
Hofurlaub
Veranstaltungen
Garten- und Landschaftsbau
Maps
Bodenpreise
GVO

Agrarforum

Veranstaltungen
Messen Ausstellungen
Tagungen Kongresse
Workshops Seminare Vorträge
Info-Veranstaltungen
Feldtage
Auktionen
Feste
Wettbewerbe
Traktor-Pulling

Infothek

Lexikon: 
Landwirtschaft Unkräuter

Wörterbuch: 
Landwirtschaft Landtechnik Pflanzenkrankheiten Pflanzenschädlinge Unkräuter Nutztiere Tiergesundheit

Pflanze: 
Mais Weizen Gerste Roggen Reis Raps Sonnenblume Sojabohne Baumwolle Zuckerrübe Kartoffel Wein Tabak

Tiere: 
Rind Schwein Schaf Ziege Geflügel


Ratgeber

Umfrage

Mediathek
Fotos
Videos
Pflanzenbauberater
PSM-Suche
Pflanzenschutzmittel
Neuzulassungen
Ablauffristen
Aufbrauchfristen
Abgelaufene Mittel
Zulassungsverlängerungen
Auflagen

PSM-Empfehlungen
Herbizide
Fungizide
Insektizide Getreide
Wachstumsregler Getreide

Sorten-Suche
Neue Sorten
Pflanzenzüchter

Regionale Empfehlungen

Garten-Ratgeber
Für angemeldete User
Stellenanzeige schalten
Kleinanzeige schalten
Eintrag ins Branchenbuch
Online-Landvermessung
Wetter-Profile anlegen
Projekte in Maps anlegen
Newsletter-Profil anlegen
Zugang Unkraut-Lexikon
Zugang Premium-News
E-Markttelegramm abonnieren

zur Anmeldung
Service
Bannerschaltungen
Newsticker
Agrarfotos
PR-Meldungen
Agrarmarkt-Informationen
Agrarmarkt-Widget
Wetterfenster für Homepage

Info + Preise

Kontakt