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05.06.2018 | 08:20 | Handelskonflikt 
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Mexiko reicht Beschwerde gegen USA bei WTO ein

Mexiko-Stadt - Wegen der US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium strebt Mexiko ein Streitschlichtungsverfahren bei der Welthandelsorganisation (WTO) an.

Handelsstreit
(c) proplanta

Die neuen Zölle verstoßen nach Auffassung der mexikanischen Regierung unter anderem gegen das Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen (GATT), wie das Wirtschaftsministerium am Montag mitteilte. 

Zuvor hatten bereits Kanada und die EU Klage bei der WTO gegen die US-Sonderzölle eingereicht. Kanada will zudem Vergeltungszölle auf Agrarprodukte erheben. Die Europäische Union plant Zölle auf US-Produkte wie Whiskey, Erdnussbutter, Motorräder, Jeans oder Tabakprodukte. Auch Mexiko drohte Vergeltungszölle an.

Die USA, Kanada und Mexiko verhandeln derzeit über eine Modernisierung des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (Nafta). Nafta ist nach der gemeinsamen Wirtschaftsleistung eines der größten Handelsabkommen der Welt. Seit dem Inkrafttreten 1994 sind fast alle Zölle zwischen den drei Vertragspartnern gefallen.
dpa
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cource schrieb am 05.06.2018 09:17 Uhrzustimmen(10) widersprechen(10)
Trumps will die "linke" globalisierung zerschlagen und erhofft sich so die rettung der USA-wirtschaft---die weltkonjunktur bricht ein, die verbindlichkeiten/schulden der konzerne sind höher als die gewinne, deshalb kaufen sie ihre eigenen aktien um den börsenwert zu retten—billige übernahmen, weil sich investitutionen nicht mehr lohnen, kaufen sich die konzerne selbst–die rechte/linke globalisierung ist gescheitert, nur noch regionale produktion/autonome selbstversorgung der völker in ihrem eigenen land kann die menschheit vor dem aus retten
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