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11.07.2017 | 00:07 | Agrarstruktur 2016 
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Weniger Agrarbetriebe in Niedersachsen

Hannover - Trotz der wachsenden Zahl von Biohöfen in Niedersachsen bleibt der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Fläche gering.

Agrarbetriebe in Niedersachsen
Zahl der Bauernhöfe sinkt - aber mehr Ökobetriebe. (c) proplanta

Insgesamt gehe es um 3 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche, außerdem lebten 1,5 Prozent der Tiere in Biobetrieben, teilte das Landvolk Niedersachsen am Montag mit.

Die Zahl der Ökobetriebe kletterte im vergangenen Jahr um 8,7 Prozent auf 1.286, zuvor hatten sich ökologisch bewirtschaftete Fläche und Zahl der Biohöfe zwischen 1999 und 2003 verdoppelt, um dann zehn Jahre fast konstant zu bleiben. Zugleich sank die Gesamtzahl der Bauernhöfe um 9,4 Prozent. Im Schnitt bewirtschaften die Höfe etwa 70 Hektar.
dpa/lni
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cource schrieb am 13.07.2017 06:12 Uhrzustimmen(33) widersprechen(30)
wer sich mit den neusten erkenntnissen in der ernährungswissenschaft/medizin beschäftigt wird einen großen schreck bekommen, denn alles leid/erkrankungen wie diabetis, herz-kreislauf, gefäßerkrankungen, gicht/reuma, allergien, autoimmunkrankheiten, depressionen/stimmungsschwankungen, krebs usw. usf gehen aufs konto unserer täglichen nahrung wie: brot (getreide/gräsersamen),fructosesirup (mais), milchprodukte (milchzucker,lactose), fleisch/tierische fette, hülsenfrüchte (bohnen/soja), nachtschattengewächse(kartoffeln/tomaten/paprika/melonen)----da bleibt nur bio-obst/kräuter/fisch/pilze übrig die man in geringen mengen essen darf mit insgesamt maximal 1000 kcal/tag----ötzi lässt grüßen, mit seinem superleichtgewicht ist er durch die alpen gehuscht
agricola pro agricolas schrieb am 11.07.2017 09:06 Uhrzustimmen(25) widersprechen(21)
Irgendwie läuft argumentativ das Kommunikationsrädchen beim Landvolk Niedersachsen mit erheblichen Unwuchten:

Auf dem diesjährigen Raiffeisen-Erntebarometer werden gerade für Niedersachsen mit Zuordnung der jeweiligen PLZ Ernteergebnisse jenseits der 100 dt/ha eingestellt von den dortigen Wintergerstenschlägen. Eine solche löblich absolut hervorhebenswerte bäuerliche TOP-Leistungsfähigkeit unserer konventionellen Kollegen gilt es absolut zu würdigen. Das widerspiegelt wirklich ein Können auf der Scholle par excellence!!! Es erstaunt somit eigentlich nicht, dass es so wenige Seitenwechsler gibt, die den Ökolandbau präferieren möchten.

Demgegenüber begreife ich also wahrhaftig nicht die obig publizierte Zahl, wonach 9,4% solcher profunder Praktiker auf diesen Spitzenbetrieben mit im Durchschnitt 70 Hektar bewirtschafteter Fläche dennoch das Handtuch geschmissen haben und jener erfolgreichen LW den Rücken zukehrten. Wer vorstehende Erträge einfahren kann, dem muss es um die eigenen Zukunftsperspektiven doch nicht bange sein!?

Vielleicht ergänzend erwähnenswert für diejenigen, die kein Insiderwissen verfügen: Warum ist die Tierhaltung gerade in Niedersachsen so stark konzentriert, insbesondere die Schweinehaltung!? Sicherlich weil dort nur tiefgründige Bördeböden mit Spitzen-Wasserhaltefähigkeiten unter dem Pflug stehen!? - Die Heidekönigin der Lüneburger Heide grüßt alle freundlichst.

Um es vereinfacht plakativ auf den Punkt bringen zu wollen: Irgendwo liegt hier nun doch wirklich der Hund begraben!!! Wieder einmal mehr SCHEIN als SEIN!? Ablenkende Blendmechanismen für WEN!? - ...Und unser Statistisches Bundesamt greift auf Eure Daten und Fakten dankbar zurück! COPA/COGECA tuns selbigem gerne äußerst wissbegierig gleich. In welchen Verbindungen steht das Landvolk Niedersachsen zu vorstehenden Organisationen? Die Personalunion innerhalb des nur schwerlich zu durchdringenden Agrardschungels lässt uns alle verschmitzt lächelnd grüßen. Durchweg erheiternd solche Erkenntnisse, wären die betriebswirtschaftlichen Realitäten auf vielen unserer Bauernhöfe dato nicht derart desillusionierend.
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