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27.01.2020 | 13:29 | Kampf gegen Windräder 
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Anwohner leiden unter Windparks

Holtgast - Zu Hause schlafen, daran war irgendwann nicht mehr zu denken. Hermann Oldewurtel und Insa Bock übernachten jahrelang auf einem Campingplatz oder in Ferienwohnungen, dann kaufen sie ein neues Haus und flüchten vor dem Windpark hinter ihrem Haus. Die alten Wohnräume werden nur noch für Schallmessungen genutzt, der Garten verwildert - hinter der Hecke drehen sich die Rotoren weiter.

Windanlage gesundheitliche Folgen
Stürmische Zeiten für die Windindustrie: Der Ausbau bricht ein, in der Politik wird über Abstandsregelungen gestritten. In Ostfriesland, wo Windräder besonders dicht stehen, leben viele Menschen näher als 1.000 Meter an Windparks - teils mit drastischen Auswirkungen. (c) proplanta

«Ich habe gar nicht mehr geschlafen, hatte Schwindelanfälle, Tinnitus, Herzrasen. Auch Kopfschmerzen, das kannte ich früher gar nicht», erzählt die 55-jährige Bock in ihrem alten Zuhause in der ostfriesischen Gemeinde Holtgast.

«Hier stehen 42 Windräder. Die nächsten stehen bis auf 650 Meter circa am Haus», sagt ihr Partner Oldewurtel. «Dahinter ist der nächste Windpark, da stehen 120 circa. Wir sind eingekreist.» An diesem Tag gibt der Nebel nur den Blick auf ein paar Anlagen frei. Die Flügelschlaggeräusche sind im Garten leicht zu hören, unter diesen Wuschs tönt ein dumpfes Brummen.

Doch diese Geräusche seien gar nicht das Problem, erzählen beide. Windenergieanlagen erzeugen Infraschall, im Frequenzbereich unter 20 Hertz ist er für den Menschen nicht hörbar, wird aber als Vibration wahrgenommen. Anwohner machen ihn für zahlreiche gesundheitliche Probleme wie Depressionen verantwortlich. Allerdings entsteht er nicht nur an Windrädern, sondern auch durch Meeresbrandungen und Stürme oder Verkehr und Klimaanlagen.

Nach Einschätzung des Umweltbundesamtes stehen die derzeit vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Infraschall einer Nutzung der Windenergie nicht entgegen - allerdings fehlten noch Langzeitstudien. Es bedürfe dringend Studien, die die Wirkung genauer untersuchen, heißt es im Ärzteblatt 2019.

Für Oldewurtel und Bock ist der Fall klar: Ob auf Geschäftsreise, Reha oder im Urlaub, überall hätten sie besser schlafen können als zu Hause - mit ausreichend Abstand seien die Beschwerden verschwunden. Auch jetzt, da sechs Kilometer zwischen neuem Haus und den Windrädern lägen.

Der Abstand von Windrädern zu Wohnsiedlungen gehört derzeit zu den besonders umkämpften Themen in der Politik. Einige Bundesländer haben schon feste Regeln dafür. Im Klimapaket haben sich Union und SPD auf einen bundesweiten 1.000-Meter-Mindestabstand verständigt, von dem Kommunen und Länder aber abweichen dürfen, wenn sie wollen.

Aber 1.000 Meter von was genau? Einem Entwurf von Energieminister Peter Altmaier (CDU) zufolge sollen sechs Häuser ausreichen. Im Umweltministerium findet man das viel zu streng. Die Sorge ist, dass die Flächen für den ohnehin schwer ins Stocken geratenen Windkraft-Ausbau an Land noch knapper werden - der war im vergangenen Jahr auf den tiefsten Stand seit mehr als 20 Jahren eingebrochen.

Laut Windenergieanlagenbauer Enercon, der Ende 2019 angekündigt hat, rund 3.000 Stellen abzubauen, wird sich der Einbruch mit pauschaler Abstandsregelung fortsetzen. Die Fläche für potenzielle Standorte würde sich um etwa 50 Prozent, die bereits mit Windparks bebauten Flächen um 80 Prozent reduzieren, so ein Sprecher.

Akzeptanz sei keine Frage des Abstands, sie steige, wenn Anwohner in den Planungsprozess mit einbezogen würden und von den Projekten vor ihrer Haustür finanziell profitierten. Hinter dem Streit um Abstand und Häuser-Zahl steht ein größeres Problem.

Deutschland steigt aus der Atomkraft und aus der Kohle aus. 2030 sollen erneuerbare Energien - vor allem aus Wind und Sonne - 65 Prozent des Stroms liefern, derzeit sind es gut 40 Prozent. Allerdings steigt der Bedarf, wenn mehr Elektroautos verkauft werden und man auch sonst für den Klimaschutz auf Elektrifizierung statt fossile Brenn- und Heizstoffe setzt. Damit ist also klar: Wenn die Energiewende gelingen soll, muss der Ausbau der erneuerbaren Energien viel schneller vorangehen als bisher. Wie, bleibt erst mal offen, Union und SPD liegen sich im Bund dazu seit Monaten in den Haaren.

Im Windland Nummer eins Niedersachsen steht nur ein Bruchteil der knapp 6.500 Windräder im Abstand von 1.000 Metern zu Wohnhäusern. Sven Reschke-Luiken lebt im Schwerpunktgebiet nahe der ostfriesischen Küste - und ist weit entfernt von Akzeptanz.

Der 49-Jährige und seine Familie blicken in Großheide auf zahlreiche Windräder. Das den Anlagen zugewandte Schlafzimmer nutzen sie mittlerweile als Abstellraum - auch bei geschlossenem Fenster sei Schlafen dort nicht möglich. Eines der drei Kinder habe Migräne bekommen, «immer wenn wir Ostwind haben und der Schalldruck aufs Haus geht.»

Reschke-Luiken sagt: «Die nächste Anlage ist 840 Meter entfernt, das ist fast ein Kilometer. 1.000 Meter Abstand sind viel zu wenig». Auch die Höhe der Anlagen müsse berücksichtigt werden, in seinem Fall sind es 186 Meter. Als Beispiel nennt er Bayern, wo der zehnfache Abstand der Höhe vorgeschrieben ist - und 2019 gerade mal sechs neue Anlagen in Betrieb gingen.

«Wir haben seit 1994, glaube ich, immer einen Windpark vor der Tür gehabt mit über 50 Anlagen», sagt Hermann Oldewurtel im nahe gelegenen Holtgast. «Das waren kleinere Anlagen, in der Spitze 60 Meter hoch. Die waren lästig: Man hat sie gesehen, man hat sie gehört - und das lauter als die heute. Aber die machten nicht krank.»

Der Chef eines Sandabbau-Unternehmens kämpft gerade vor dem Landgericht Aurich für die Abschaltung. «Das ist mein Elternhaus, meine Firma ist hier. Ich will hier auch wieder leben, das ist mein Zuhause.»

Mit Rechtsstreits inklusive teuer angeschafften Messgeräten verzocke er gerade seine Rente. «Das ist eine kalte Enteignung, was hier betrieben wird. Man kann hier nicht mehr wohnen, zieht weg und sagt dann nichts mehr.» So haben das einige direkte Nachbarn gemacht. Andere harren trotz Beschwerden aus. Wieder andere spüren nichts.
dpa
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Kommentare 
Ulrich Dittmann schrieb am 31.01.2020 10:36 Uhrzustimmen(17) widersprechen(1)
@ Thorsten Holtmeyer

Es gibt keine Vorteile der Windmühlen, die wie künstliche Monsterwälder in die Natur implantiert werden.

Zu beklagen ist eine schreckliche Wurstigkeit des braven Michl-Bürgers der gut dressiert all die Qualen erträgt, die ihm die politischen Koryphäen der Unfähigkeit beständig auferlegen. (Da sind z.B. die Franzosen anders!) Obrigkeitshörig und resigniert muckst Michl kaum noch auf. DAS ist der Grund weshalb so wenig Leute überhaupt noch Petitionen - wie hier - unterschreiben. "Petition" heißt "Bittschrift" - und seit wann reagieren die Politiker-"Mischpoke" (Özdemir-Sprech) auf Bitten des Volkes? Allein Abwahl der Politiker, die das Volk mehr drangsalieren als regieren, bringt Abhilfe.

Dieser Volksverdummung, „umweltfreundliche Windkraft“, muss endlich ein Ende gesetzt werden:
Entgegen früheren Annahmen sind Windräder nicht so harmlos, wie sie scheinen. Analog vielen neuen Technologien, werden die Risiken erst nach und nach bekannt. So drehen sich die Rotorenenden keinesfalls langsam, sondern an windigen Tagen an den Spitzen gar mit über 200 km/h ! Auf solche Geschwindigkeiten hat die Evolution selbst beste Flieger unter den Tieren nicht vorbereitet.
Tiere werden regelrecht geschreddert. Nach neuesten Untersuchungen trifft es besonders seltene Großvögel, wie beispielsweise Rotmilane, die im Umkreis der Windkraftanlagen nach verunfallten Kleintieren suchen – und dann selbst Opfer der Rotationsflügel werden. Vom Menschen werden diese Unfallopfer kaum bemerkt, da auch Fuchs und andere Kleinraubsäuger sehr effektiv „Nachsuche“ betreiben. (siehe https://www.huffingtonpost.de/ulrich-dittmann/windraeder-gefahr-fuer-voegel-und-fledermaeuse_b_7300130.html )

Auch für den Menschen ist das Gefährdungspotential groß: Lärmbelästigung, Schattenwurf und vor allem der noch kaum erforschte Infraschall.
Die Welt meldete schon am 02.03.2015: “Aus Angst vor Gesundheitsschäden durch Infraschall werden in Dänemark kaum noch Windenergie-Anlagen gebaut. Eine staatliche Untersuchung läuft.”

Ein weiterer, nicht unwesentlicher Punk ist die Wirtschaftlichkeit: Windkraftanlagen halten natürlich nicht ewig. Das „Verfalldatum“ naht nach ca. 20 Jahren, lt. vorliegendem Schreiben des Bundesverbandes WindEnergie, vom 07.10.2014.
Ober- und unterirdische Anlagen und Anlagenteile, das gewaltige Fundament, Nebenanlagen, Wege, Plätze, Bodenversiegelungen, müssen per Rückbau beseitigt werden.
Was ist überhaupt dann noch recyclebar? Notwendige Sondermülldeponien sind nicht auszuschließen. Wer trägt die Kosten? Letztlich der Steuerzahler.-

Wir sollten uns nicht wieder und wieder von Politikergeschwätz einlullen lassen – nach bekanntem Motto, „die Renten sind sicher“, „Deutschland wird am Hindukusch verteidigt“ – und die Erde ist eine Scheibe.

Alles in allem ein Horror, ein unausgegorenes Konzept. Denn ungelöste Knackpunktfrage ist nach wie vor – wie die Windkraftenergie effizient speichern? Denn just dann, wenn die Windräder tüchtig pfeifen, wummern und grollen, ist nicht zwingend auch Strombedarf vorhanden.

Es gilt der Windkraft-Lobbyistenschar und den vielfach nach Marionettenmanier agierenden Systemparteien endlich die „Rote Karte“ zu zeigen!
Orientieren wir uns doch nicht an wohlformuliertem Lobbyisten- und Polit-Geschwafel, sondern an dem, was uns der intakte Menschenverstand vor Augen hält.
Thorsten Holtmeier schrieb am 27.01.2020 20:05 Uhrzustimmen(0) widersprechen(16)
In Schleswig-Holstein leben ca2 Millionen Menschen, bei einer kürzlich beendeten Petition mit dem Ziel mindestens 1000 Meter Abstand. Dort haben gerade einmal ca 1500 Leute unterschrieben davon waren ca500 nicht einmal aus SH es handelt sich um eine verschwindend geringe Zahl der Bevölkerung die ein Problem mit der Windkraft haben. Aber medial wird denen eine Aufmerksamkeit gewidmet echt erschreckend. Besser wäre es die Vorteile viel stärker zu erwähnen.
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