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23.08.2014 | 10:16 | Stromversorgung 

Deutschlands Stromnetz nach wie vor stabil

Bonn - Deutschlands Stromnetz ist trotz Bauarbeiten für die Energiewende weiterhin sehr sicher.

Stromnetz
(c) proplanta

Der sogenannte SAIDI-Wert für die durchschnittliche Unterbrechungsdauer pro Verbraucher für 2013 liege mit 15,32 Minuten niedriger als im Vorjahr und auch deutlich unter dem Mittelwert seit 2006, teilte die Bundesnetzagentur am Freitag in Bonn mit.

Auch im Vergleich zu anderen europäischen Ländern liege die Zuverlässigkeit der Stromversorgung in Deutschland auf sehr hohem Niveau, erklärte Netzagenturchef Jochen Homann.

Insgesamt hat es danach 2013 rund 179.000 Versorgungsunterbrechungen gegeben. Erfasst werden ungeplante Störungen, die länger als drei Minuten dauern - etwa durch Unfälle, Tiere oder Störungen in Nachbarnetzen, die sich fortsetzen.

«Ein maßgeblicher Einfluss der Energiewende und der damit einhergehenden steigenden dezentralen Erzeugungsleistung auf die Versorgungsqualität ist für das Berichtsjahr nicht erkennbar», erklärte Homann.

2012 hatte Deutschland knapp hinter Dänemark europaweit eine Spitzenposition bei der Versorgungssicherheit erreicht. Nur Luxemburg lag in der Statistik des europäischen Vereins von Regulierungsbehörden CEER deutlich vor den Flächenländern. (dpa)
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