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31.03.2018 | 07:31 | Schafhaltung 
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Schäferberuf: Zu viel Arbeit und zu wenig Anerkennung

Rehden - Die niedersächsischen Schäfer schlagen die Alarmglocke: Es gibt kaum noch Auszubildende, die Zahl der Schafe geht langfristig zurück, und das, obwohl die Schafhaltung wichtige ökologische Funktionen hat.

Schafhaltung
Schäfer in Sorge: Viel Arbeit, wenig Anerkennung und Geld. (c) proplanta

«Wir haben viele Betriebe, die nicht wissen, wie es weitergehen soll», sagte der Vorsitzende des Landesschafzuchtverbandes Niedersachsen, Joachim Rehse.

In ganz Norddeutschland gebe es nur noch zehn bis zwölf Auszubildende. Die Zahl der Tiere sank von mehr als 255.000 im Jahr 2006 auf rund 168.000 im Jahr 2016, die Zahl der Schafhalter ging in diesem Zeitraum von 3.615 auf rund 1.000 zurück.

Die ohnehin nicht üppige Ertragslage der Schäfer sei durch die Ankunft des Wolfes in Niedersachsen verschlimmert worden, denn der Herdenschutz verursache Kosten und belaste die Betriebe mit der Folge, dass sie sich nicht mehr im gewünschten Maße um die Schafherden kümmern könnten.

Die Schafhalter fordern eine als Kopfprämie gezahlte Weideprämie für Muttertiere, damit wenigstens die Leistung der Schäfereien für die Allgemeinheit für den Landschafts- und Umweltschutz erstattet werde, sagte Rehse.
dpa/lni
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kurri Altbauer schrieb am 03.04.2018 14:46 Uhrzustimmen(29) widersprechen(10)
Es vergeht kaum eine Woche, in der wir Bauern für alles mögliche an den Pranger gestellt werden. Was wir für die Allgemeinheit leisten, wird kaum erwähnt. Wir erzeugen mittels Fotosynthese 30 % des für Alle notwendigen Sauerstoff, ohne O gäbe es kein Leben auf unserem Planeten. Wir sorgen dafür das Co2 in erträglichen Schranken bleibt. Kohlenstoff C wird von den Pflanzen auf-genommen.unter Freisetzung von 2 mol O. Unser Atmosphäre besteht aus 78 % Stickstoff, 20,96 Sauerstoff, der Rest sind Edelgase. Co2 hat nur einen Anteil von 0,036 %. So habe ich es jedenfalls in der Schule und bei der Feuerwehr gelernt.
Wir erzeugen das tägliche Brot, von den sog. Kolonialwaren mal abgesehen. 1948 musste der Verbraucher 46 % für die Ernährung ausgeben, heute sind es nur 10 %. Unseren Wohlstand verdanken wir also uns Bauern! Alles darf teurer werden, nur das tägliche Brot soll immer billiger werden. Aldi & Co haben ihre Imperien auf unseren Knochen errichtet.
Wir erhalten eine ansehenswerte Landschaft, die von den Bürgern gern zu deren Erholung in Anspruch genommen wird. Wenn man mal wenigstens ein Dankeschön bekäme, aber Fehlanzeige, unsere Politiker und Lobbyisten raffen das Geld in ihre Taschen!
Unser Staat geht mit schlechtem Beispiel voran, 1950 bekam der Elektriker 1,15 € die Stunde, auf DM umgerechnet, die damalige Umsatzsteuer von 0,5 % war schon enthalten. Heute kostet die Stunde incl. Mwst. rund 60 €.
Der Getreidepreis wurde auf Drängen der WTO praktisch halbiert, 2009 wurde mit 9,60 €/dt der Tiefstpunkt erreicht. Da man in Brüssel genau wusste das damit keiner überleben konnte, wurden Ausgleichszahlungen gewährt. Von den 7 Mrd € haben uns die Politiker gleich wieder 2 Mrd € für die sog. 2. Säule abgezweigt. Das Geld sollte dem ländlichen Raum zu gute kommen, man kann bei pro planta nachlesen wo die Eler Gelder hingehen. Der Küstenschutz wird davon bezahlt, der Hochwasserschutz der Elbe verschlang auch etliches. Ich kann mich jedes mal ärgern, wenn da von Subventionen für die Landwirtschaft geredet wird! Aus dem Bereich der politischen Parteien kommen immer wieder Begehrlichkeiten auf dieses Geld!

Unser Nachwuchs verlässt die Höfe, sie können in der gewerblichen Wirtschaft erheblich mehr ver- dienen in bedeutend kürzerer Arbeitszeit! Meine 3 Enkelsöhne gehen diesen Weg, sie sind nicht mehr bereit die Plackerei der Eltern weiter zu machen! So geht es auf vielen Betrieben zu!
cource schrieb am 31.03.2018 14:30 Uhrzustimmen(31) widersprechen(29)
die landschaftspflege ist nur auf den überdüngten flächen erforderlich, der natürliche trockenrasen auf den armen böden erfordert keine beweidung---der agrarindustrielle komplex muss für die landschaftsschäden/erforderliche beweidung/nährstoffentnhame vollumfänglich als versursacher aufkommen
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