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30.09.2020 | 00:33 | Pflanzenschutzmittel-Einsatz 
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Pestizid-Verbreitung über die Luft besorgniserregend

Berlin - Eine Verbreitung von Pestiziden durch die Luft weit über die Äcker hinaus muss aus Sicht von Bundesumweltministerin Svenja Schulze dringend eingedämmt werden.

Pflanzenschutzmittel
Wenn Bauern Felder spritzen, können Spuren der Pflanzenschutzmittel auch noch über weite Entfernungen gefunden werden. Das zeigt eine neue Analyse. Nicht nur die Ökobranche hat erhebliche Bedenken. (c) proplanta

«Wir wissen überhaupt noch nicht, wie dieser Cocktail aus verschiedenen Pflanzenschutzmitteln am Ende wirkt», sagte die SPD-Politikerin am Dienstag in Berlin zur Vorstellung einer von Bio- und Umweltorganisationen erstellten Studie. Dies sei besorgniserregend für den Ökolandbau und die Natur. Um gegenzusteuern, solle unter anderem bei der Zulassung von Stoffen und einem deutlich reduzierten Pestizid-Einsatz angesetzt werden.

Laut der Studie verbreiten sich viele giftige Pestizide bis in Städte und Nationalparks hinein, wie das Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft und das Umweltinstitut München als Auftraggeber mitteilten. Selbst auf der Spitze des Brockens im Harz seien zwölf Pestizide nachweisbar gewesen.

Insgesamt seien 138 Stoffe mit Bezug zur Landwirtschaft gefunden worden, darunter das umstrittene Unkrautgift Glyphosat. Ausgewertet wurden demnach Daten zu insgesamt 163 Orten im Umkreis von weniger als 100 Metern bis zu mehr als 1.000 Metern Entfernung zu möglichen Quellen.

Für die Analyse wurden den Angaben zufolge von März bis November 2019 an 116 Orten Pestizide in der Luft ermittelt - mit Sammelgeräten, über Filtermatten in Be- und Entlüftungsanlagen von Gebäuden und über Funde in Bienenstöcken. In die Ergebnisse sei zudem eine Analyse an Baumrinden von 2014 bis 2018 zu 47 Standorten eingegangen.

Das Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft, das unter anderem Bio-Anbieter vertritt, kritisierte, immer wieder würden biologisch bewirtschaftete Flächen durch Ackergifte kontaminiert. Produkte seien dann nicht mehr als «bio» zu verkaufen. Nötig sei ein Fonds, der Ökolandwirten Schäden ausgleiche und durch die Pestizidhersteller gespeist werden solle. Der Verein Umweltinstitut München forderte ein umgehendes Verbot bestimmter Pestizide.

Das Umweltbundesamt (UBA) erklärte, die Studie liefere wertvolle und deutschlandweite Daten zur Verbreitung über die Luft - die bisherige Datenlage sei sehr dürftig. Für Abstände bis zu 20 Meter werde in der Zulassung untersucht, ob Mittel Umweltrisiken hätten. Weiter entfernt gefundene Konzentrationen hätten zumindest unmittelbar keine Gefahr für Tiere und Pflanzen, da sie überwiegend deutlich unter dem lägen, was im Nahbereich zugelassen würde.

«Eine gewisse Sorge bereitet uns der Ferntransport dennoch», sagte UBA-Präsident Dirk Messner. Es sei durchaus denkbar, dass sich Wirkstoffe an anderen Orten kombinieren und gewissermaßen als Cocktail auf Tiere und Pflanzen wirkten.

Der Industrieverband Agrar, der Pestizidhersteller vertritt, nannte die Studie «alarmistisch und wissenschaftlich nicht valide». Es lasse sich heute jeder beliebige Stoff im Spurenbereich nachweisen. Die Mengen seien jedoch minimal, so dass sie für Mensch und Umwelt unbedenklich seien.

Der Grünen-Agrarpolitiker Harald Ebner sagte, letztlich könne nur eine wesentliche Reduktion der Pestizideinsatzmengen Mensch, Umwelt, Ökolandbau und Imkerei sicher schützen. Das Verbreiten über die Luft werde unzureichend untersucht, obwohl es auch bei Wirkstoffen wie Glyphosat Hinweise auf Einträge über Bodenstaub und Wind gebe.

FDP-Fraktionsvize Frak Sitta kritisierte, indem Schulze sich der «überdrehten Angstmacherei dieser Studie» bediene, ersticke sie jede sachliche Diskussion um die moderne Landwirtschaft schon im Keim.
dpa
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Kommentare 
EU-Bauer Klaus1618 schrieb am 01.10.2020 13:06 Uhrzustimmen(13) widersprechen(1)
„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“ (Gandhi)

Lieber agrarökologisch wirtschaftender Bald-Bauer, wenn Sie ein Bauernleben lang einmal vorstehende Worte beherzigen, wird aus Ihnen wohl ein sehr anständiger Bauer werden.

Ich selbst ackere heute noch mit viel Leidenschaft und Herzblut auf meinen Krumen, könnte ich einen solchen inneren Antrieb nicht mehr verspüren, wäre ich längst kein Bauer mehr; für die Jugend auf unseren Höfen kämpfte ich aber wohl immer mein Leben lang, weil auch das mir ein persönliches Herzensanliegen ist und bleibt! :-)

Leicht schmunzeln musste ich dann aber doch, dass Sie mir unverblümt nahelegten, mit mehr Sanftheit in meiner Wortwahl Fakten zu benennen. Ihre „Knallhart-Kritik“ geht dabei nicht gerade zimperlich mit meiner Person um. Nun, ich bin jetzt wirklich kein Mimöschen und freue mich viel eher außerordentlich, wenn die Jugend ihre Stimmen erhebt und entschieden für den Fortbestand unserer heimischen Landwirtschaft eintritt. Ein herzerfüllendes Berufsbild für ein Bauernleben lang - selbst heute noch, sofern sich Ideologen und Möchtegern-Besserwisser von unseren Ställen und unseren Äckern fernhalten, um uns eine ordentliche Arbeit verrichten zu lassen. Insofern haben Sie haben in mir einen stets treuen Mitstreiter in der Sache! ;-) WEITER SO!
agrarökologisch wirtschaftender Bald-Bauer schrieb am 01.10.2020 11:46 Uhrzustimmen(8) widersprechen(6)
EU-Bauer Klaus1618 legt den Finger in einige Wunden und gehört dafür gewürdigt. Allerdings könnten die Fakten auch etwas sanfter vorgetragen werden - natürlich nicht weniger bestimmt.
Die derzeit noch Gift einsetzenden Landbewirtschafter*innen tun gut daran, Ihr Handeln entlich zu hinterfragen, und vom nach außen gezeigten Konsenz mit den Methoden des chemisch-agrarischen Komplexes zu einem Dissenz zu kommen. Menschen, die sich Landwirt*innen nennen möchten, sollten auch alles tun, um dieser Bezeichnung gerecht zu werden. Dazu gehört, widerständig zu sein und dem Boden zu dienen. Gift und Gene stehen diametral dazu.
Es ist nie zu spät, sich zu verändern.
Ein Buchtipp noch zum Thema: Lost Paradise (Oekom-Verlag) - setzt die Veränderungen der Landbewirtschaftungen in Kontext zur jeweiligen Gesellschaft. Sollte Bäuer*innen die Augen öffnen ... .
EU-Bauer Klaus1618 schrieb am 30.09.2020 09:24 Uhrzustimmen(71326) widersprechen(7)
Diese Studie erleichtert mithin den Ausstieg aus der konventionellen Landwirtschaft nachhaltigst. - Jeder Bauer, der heute noch mit der Spritze auf den Acker fährt, muss sich medial als Umweltvergifter enttarnen lassen.

Nachdem man DEN BAUERN(!) unmissverständlich, gnadenlos „ehrlich“ einen Spiegel vor Augen hält, so sollte man parallel aufklärend auch eine Projektion in die Zukunft von Seiten selbiger Wissenschaft vornehmen können, was uns schon kurzfristig in nur 2 Jahren ereilen wird, wenn deren Forderungen von heute auf morgen schlagartig umgesetzt werden. Vor drei Jahren noch wurde jeder als Spinner selbst in solchen Kreisen verhöhnt, der das heutige Schreckensszenario in unseren Wäldern thematisierte, wo man heute auf ca. 300.000 Hektar Wald den Totalschaden bescheinigen muss.

Hochverehrte Frau Schulze, was bringt uns PLAN B, wenn Ihre Missionen von PLAN A erfolgreich in Szene gesetzt werden konnten?

Einen wohl besseren Dienst kann man den noch ackernden Familienbauernhöfen kaum erweisen: Am gestrigen Tage klärte Dr. Habeck auf einem landwirtschaftlichen Diskussionspodium auf, dass über den Strukturwandel alljährlich etwa zwei Prozent der Betriebe aufhören MÜSSEN(!), um das aktuelle System der Landbewirtschaftung am Laufen halten zu können:
WACHSEN - und noch mehr WEICHEN!

Hat das Institut, welches obige Studie erstellte, vorsorglich bereits untersucht, was geschieht, wenn unsere Nager sich, wie Gott sie schuf, einfach ungehindert vermehren können!? Kann man sich etwaige explosionsartige Vermehrungen von Insektenpopulationen vorstellen, die nicht einmal wir Bauern als Schadinsekten wahrnehmen, nach dem diktatorischen Pamphlet der „Einheitsbedingungen des Deutschen Getreidehandels“ aber als absolutes Stosskriterium bei der Anlieferung dienen!? etc. pp. ...

Was folgt, wenn wir unseren ökologischen Landbau forthin als reine Monokulturen betreiben und es explodiert eine Pilzinfektion!? Wenn selbige über die Biobauern hereinbrechen, ist eine Hilfestellung von Seiten derer „Agrarexperten“ mehr als erbärmlich, um solche Flächen überhaupt beernten zu können. Man versagt dahingehend noch immer auf ganzer Linie!

Was wir Bauern alle wirklich brauchten, ist ein sinnvoll durchdachter Mischkulturenanbau, den man jedoch bis heute noch strategisch von den Bioverbänden ablehnt; es dürfen nicht nur zwei Feldfrüchte auf dem Acker nebeneinander stehen, sondern mindestens drei, besser vier; untersuchen Sie, werte Frau Bundesumweltministerin Schulze, endlich wissenschaftlich solche Modelle. Wer imstande ist, obige Minimengen detailliert nachweisen zu können, der dürfte mit solchen Studien doch keineswegs überfordert sein!? Mit der heutigen Technik kann man nämlich die in Rede stehenden Mischkulturen ebenso handhaben, wie SIE Minimengen von Schadstoffen in den uns umgebenden Räumen (Luft, Wasser, Boden, Gebäude, in den Filtern von Klimaanlagen, etc. pp.) nachzuweisen wissen - natürlich verursacht von den Luftverschmutzern und Brunnenvergiftern, der konventionellen Landwirtschaft. Von wem auch sonst!?

Wie lange noch!?

Sie, werte Frau Schulze zusammen mit Ihren emsigen Mitstreitern, setzen kontinuierlich die Brechstange bei uns „aufmüpfigen“ Bauern an, torpedieren unsere Psyche Mal um Mal, solange, bis auch der letzte Überlebenswille gebrochen ist. Chapeau - tosender Applaus! Was aber hernach folgt, solche Prognosen wagen Sie aufklärend heute jedoch nicht. Am Ende dieser Legislaturperiode stehen Sie persönlich wohl auch nicht mehr in der Verantwortung in diesem Amt, der Flurschaden, den Sie in Reihen der Landwirtschaft anrichten, der aber bleibt! - Das Wegwerfen von Lebensmitteln hört dann auf. Werden unsere Enkel und Urenkel IHR brachiales TUN zu schätzen wissen!?
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