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25.07.2017 | 10:18 | Rapsernte 2017 
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Raps liefert Eiweißfutter und Öl

Hannover - Mit eher unterdurchschnittlichen Erwartungen haben Niedersachsens Ackerbauern die Rapsernte gestartet und hoffen auf eine Schönwetterperiode.

Rapsernte 2017
(c) proplanta

Schon Aussaat und Jugendentwicklung der Ölfrucht standen unter einem schlechten Stern, weil Trockenheit und niedrige Temperaturen im Frühjahr die Entwicklung beeinträchtigten.

Insbesondere zur Blütezeit war es nach Mitteilung des Landvolk Pressedienstes deutlich zu kalt, so dass die Bestäubung durch die Bienen häufig ausblieb. Der Rapsanbau ist für die Landwirte zudem problematisch geworden, weil das Verbot einiger wichtiger Pflanzenschutzmittel, unter anderem der Neonikotinoide, den Anbau erschwert.

Viele Landwirte verlieren zurzeit die Lust am Raps, der in Niedersachsen aktuell auf etwa 125.000 ha angebaut wurde. Die Blattfrucht kann Fruchtfolgen nicht nur mit der auffallenden Blütenfarbe im Mai optisch auflockern, die Ölfrucht liefert auch ein hochwertiges Pflanzenöl für die menschliche Ernährung. Als Koppelprodukt fällt ein heimisches Eiweißfutter für alle Nutztierarten an.

Nur ein Hektar Raps, für den 2,5 Kilogramm Saatgut benötigt wurden, liefert nach Angaben der UFOP (Union zur Förderung der Öl- und Proteinpflanzen) 1.600 kg Rapsöl und zusätzlich 2.500 kg Rapsschrot. Das ist die Ration Eiweißfutter für drei Milchkühe im Jahr.

Die gesamte deutsche Rapsernte in Höhe von durchschnittlich 5,7 Mio. t liefert etwa 2,3 Mio. t Rapsöl und 3,4 Mio. t Futtermittel. Letzteres ersetzt den Anbau von 1,3 Mio. Hektar Soja in Südamerika und ist als gentechnikfreies Futter sowohl zur Fütterung von Rindvieh als auch Schweinen oder Geflügel geeignet. Damit ist der Raps ein echtes Multitalent und liefert ein äußerst vielseitig verwertbares Erntegut.
LPD
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Kommentare 
Biogas nein danke schrieb am 25.07.2017 16:42 Uhrzustimmen(59) widersprechen(8)
Nur kein Neid das werden die anderen Würstchen in diesem System auch.
agricola pro agricolas schrieb am 25.07.2017 12:29 Uhrzustimmen(22) widersprechen(35)
Wir aktiven Bauern werden beim nur kleinsten Fehlverhalten empfindlich sanktioniert!!! - Gleiches Recht für ALLE! Schließlich leben wir, Gott sei es tausendfach gedankt, innerhalb einer freiheitlichen Demokratie. Sollte da eine verbindliche Wahrheitsliebe nicht das Maß der Dinge sein und bleiben!?
agricola pro agricolas schrieb am 25.07.2017 11:47 Uhrzustimmen(20) widersprechen(2)
Aktuell werden im Raiffeisen-Erntebarometer Durchschnittsflächenerträge eingestellt, dass die Schwarte nur so kracht!!! Da erscheinen die vorstehend aufgelisteten UFOP-Ergebnisse als blanker Hohn!

Es gibt im aktuellen Wirtschaftsjahr nur sehr wenige Bauern, die eine 3-Tonnen-Marke/ha beim Raps überspringen können, was sich unverkennbar an deren doch recht zufriedenen Gesichtsausdruck widerspiegelt. Einzig die Kirschen in Nachbars Garten sind noch süßer und weitaus größer ;-)!!!

Die heurige Vegetation ist um eine 14-tägige Reifephase verkürzt. Jeder Landwirt, der dennoch glaubhaft vermitteln möchte, er überspringe auf seinen Rapsfeldern unabhängig von den mannigfaltig durchlaufenen Risiken problemlos die 4t/ha als zuverlässig kalkulierbare Größenordnung, den sollte man auf die Lage dieser Schläge ansprechen. Da rückt man doch äußerst ungerne ehrlich mit der Sprache heraus. WARUM!? - Nun, relativ einheitlich präsentieren sich nach der Beerntung weit über 90 % dieser Äcker in einem aschfahlen Einheitsgrauton. Dieses ungesunde GRAU findet seine Ursächlichkeiten in was!?

Das sich optisch absetzende grüne Highlight auf den beernteten Rapsfeldern sind zumeist die bereits zart sprießenden neuen jungen Rapspflänzchen, die zu frühzeitig aus ihren Schoten purzelten. URSACHE DAFÜR? Zumeist zeichnet hier kein Hagelschlag verantwortlich, sondern weit eher eine vollkommen überzogene ungesunde Rapsfruchtfolge in den vergangenen Jahren mit den jetzt unverkennbar brutalen, nur noch schwerlich vermeidbaren Weiterungen für den jeweiligen Anbauer.

Wieso warten unsere ausgewiesenen Agrarexperten in Reihen der UFOP, der AMI sowie eine verbeamtete Administration, die sich allesamt folgen- und straffrei gegenüber den Bauern in einer mehr als fraglich fachlichen Stellungnahme äußern dürfen, mit derartiger Überzeugungsarbeit auf!? Um selbige vollkommen schmerzbefreit zu inspirieren, noch mehr Raps anbauen zu wollen!? Die obig verbreitete Mär, dass heuer eine Rapsausbeute von knapp 6 Mio. Tonnen in Erwartung steht, kauft solchen Baronen von Münchhausen doch kein vernunftgesteuerter Mensch/Bauer ab, oder!? Wo soll DIESES „SCHWARZE GOLD“ innerhalb deutscher Grenzen in freier Natur gewachsen sein!?

Kopiert ihr das blind „gutgläubige“ Analyseverhalten gegenüber unserer deutschen Automobilbranche, wo man auch deren unmoralisches Missverhalten mehr als einige Jahrzehnte lang genüsslich, bedenkenlos ignorant verschlafen hat!? - Kein Wunder, wenn die deutschen Bauern mittlerweile mehrheitlich betriebswirtschaftlich am Krückstock gehen!!!

Ich empfehle jedem Analysten zur Vergeistigung als ALLESWISSER den diesjährigen Raiffeisen-Erntebarometer!!! Auch Promi-Bauer Willi liefert auf seiner Internetseite Einblicke, dass er auf seinen Winterweizenschlägen im eigentlichen zwischenzeitlich 12,5 t/ha unter normalen Aufwuchsbedingungen einzufahren vermag. Höchstpersönlich aus berufenem Munde von diesem Ackerbaugenie vor laufender Kamera zum Besten gegeben. Kein Wunder also, dass selbst unser Bundesagrarminister Schmidt auf eine solche profunde „Praktikerberatung“ zurückgreifen möchte.

So viel Aufwand, um die tumben treudoofen Bauern bei Laune halten zu wollen. Dabei erstaunt es aber, dass allerdings eine Investitionslaune innerhalb derer Reihen doch mehrheitlich auf dem Tiefpunkt verharrt und zunächst auf Eis gelegt bleibt. Sicherlich ist eine Ursache darin zu suchen, dass die größeren, süßeren Früchtchen aus Nachbars Garten leider nicht das eigene Betriebskonto fluten wollen. ;-))

Wenn ich die aktuellen Niederschläge in Norddeutschland sehe, welche Folgen stehen für diese Mega-Rekord-Erzeugnisse, die noch auf dem Halm stehen, in Erwartung!? - Da gibt‘s für die narzisstischen Lügenbarone sehr schnell gehörig eins auf die Löffelchen, ...leider auch mit für uns Bauern.
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