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01.02.2011 | 02:31 | Singender Honig am Opernball 

Der begehrte Bienenhonig vom Dach der Wiener Staatsoper ist am Ball der Bälle zu haben

Wien - Am 3. März wird den Gästen des Wiener Opernballs der Abend auf ganz besondere Weise versüßt.

Singender Honig
Der seltene „Singende Honig“ vom Bienenvolk am Dach der Wiener Staatsoper wird als Damenspende erhältlich sein. Heute übergab Umweltminister Berlakovich die süße Ernte an Opernball-Organisatorin Desirée Treichl-Stürgkh. „Bienen sind durch ihre Bestäubungsleitung die Architekten der Artenvielfalt. Unsere Tier- und Pflanzenvielfalt hat eine enorme Bedeutung für unsere Lebensmittelversorgung, unser reines Trinkwasser oder für Medikamente. Diese Botschaft wollen wir auch in den Opernball hineintragen“ betont Umweltminister Niki Berlakovich.

Der Singende Honig ist eine echte Eigenproduktion der Wiener Staatsoper - gesammelt vom Bienenvolk am Dach der Oper und geschleudert von SängerInnen und Publikumslieblingen wie z.B. Kammersängerin Ildikó Raimondi oder Kammersänger Herwig Pecoraro. Entstanden ist dieses einzigartige Projekt im Rahmen der Kampagne vielfaltleben des Lebensministeriums in Zusammenarbeit mit der Plattform Imkerinnen Österreich, den Bienenfreunden und der Bundestheater-Holding. Insgesamt wurden im letzten Jahr 30 Kilogramm des Honigs produziert, ein Großteil wird am 3. März verteilt werden.

„Ich bin begeistert, dass wir dieses besondere Geschenk an die Gäste des Opernballs weitergeben dürfen“, freut sich Opernball-Chefin Desirée Treichl-Stürgkh. „Natürlich unterstützen wir im Gegenzug auch die Artenschutz-Projekte der Initiative vielfaltleben. Trotz aller Feierlaune sollten wir nicht vergessen, dass unser Wohlstand unmittelbar auf dem Reichtum und der Vielfalt der Natur basiert. Daran soll uns dieses kleine Präsent unserer Staatsopern-Bienen erinnern.“

Die fleißigen Honigsammler werden auch in den kommenden Jahren vom Dach der Wiener Staatsoper aus für mehr Blütenvielfalt in der Bundeshauptstadt sorgen. Und damit liegen sie voll im Trend. Die Vereinten Nationen haben von 2011 bis 2020 die „Internationale Dekade der Artenvielfalt“ ausgerufen – mit dem Ziel die biologische Vielfalt weltweit nachhaltig zu erhalten.

„In Österreich haben wir mit vielfaltleben die größte Artenschutzinitiative auf die Beine gestellt, die es je in unserem Land gegeben hat.“, erläutert Umweltminister Berlakovich. “Bereits in den ersten beiden Jahren der Kampagne konnte die Situation von mehr als 150 gefährdeten Arten und Lebensräumen deutlich verbessert werden. Diesen Weg gehen wir in Zukunft konsequent weiter.“

„Mein besonderer Dank gilt der Bundestheater-Holding und der Wiener Staatsoper, die unser Vorhaben mit solch originellen Projekten wie dem Bienenstock am Dach der Oper unterstützen. Ich wünsche am 3. März allen Besucherinnen und Besuchern einen wunderbaren Opernball und viel Freude mit unserem Singenden Honig“, ergänzt der Umweltminister.

Hoch über den Köpfen der Gäste werden übrigens auch die Staatsopern-Bienen den Opernball mitfeiern, denn sie überwintern auch im Bienenstock. Ob auch hier in luftigen Höhen Walzer getanzt wird, bleibt allerdings ein Geheimnis. (BMLFUW)
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