Sonntag, 29.01.2023 | 06:51:22
Vorsprung durch Wissen
schließen x
Suchbegriff
Rubrik
 Suchen
Das Informationszentrum für die Landwirtschaft
09.05.2017 | 07:19 | Rothaargebirge 

Ausgewilderte Wisent-Herde sorgt immer noch für Ärger

Hamm - Der Streit um eine ausgewilderte Wisent-Herde im Rothaargebirge wird die Justiz noch viele Jahre beschäftigen. Das hat das Oberlandesgericht Hamm am Montag in einer weiteren Verhandlung betont.

Bisonart
Kein Ende im Rechtsstreit um ausgewilderte Wisente in Sicht. (c) proplanta
«Wir werden die Revision zum Bundesgerichtshof zulassen, das wird ein Fall für Karlsruhe und auch die Verwaltungsgerichte», betonte der Vorsitzende Richter Hermann Greving.

Das OLG verhandelt seit September 2016 über die Klagen mehrerer Waldbauern aus dem Sauerland. Sie fordern, dass die Wisente nicht mehr durch ihre Wälder streifen dürfen, weil sie die Rinden ihrer Buchen abschälen.

Die beiden Vorinstanzen hatten den Waldbauern Recht gegeben und verboten, dass die Wisente weiter in deren Wälder gehen.

Dagegen hat der Trägerverein des Artenschutzprojekts Berufung eingelegt. Ein Urteil will das Oberlandesgericht am 29. Mai 2017 verkünden.
dpa/lnw
Kommentieren
weitere Artikel

Status:
Name / Pseudonym:
Kommentar:
Bitte Sicherheitsabfrage lösen:


  Weitere Artikel zum Thema

 Streit um Wisente: Gericht weist Eilantrag zurück

 Langer Streit um Wisente: Artenschutzprojekt vor dem Aus?

  Kommentierte Artikel

 Klimaschutzdebatte: FDP fordert von Grünen Offenheit für Kernenergie

 Kaufzurückhaltung belastet Gemüsebauern im Südwesten

 Ein Jahr Klimakleber: Wohin steuert die Letzte Generation?

 Immer mehr Lebensmittel zurückgerufen

 Bioanbau in der EU massiv ausgeweitet

 Özdemir will schrittweisen Ausstieg aus den Direktzahlungen

 Der Wolf - Längst keine bedrohte Art mehr

 Grüne Woche gestartet - Özdemir dankt Landwirten

 Wachsen oder weichen: Hat das alte Prinzip in der Landwirtschaft ausgedient?

 Mittel für Aufforstung in Sachsen-Anhalt reichen hinten und vorne nicht