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13.07.2021 | 11:04 | Ergiebiger Starkregen 

Warnung vor extremem Dauerregen im Südwesten von NRW

Essen - Weite Teile Nordrhein-Westfalens werden am Mittwoch voraussichtlich von heftigem Dauerregen heimgesucht. Betroffen ist vor allem der Süden, aber auch das Ruhrgebiet, das Sauer- und Siegerland sowie das südliche Münsterland.

Starkregen
Ab Mittwochnachmittag soll es in NRW sehr viel regnen. Mancherorts so viel wie in einem ganzen Monat. Doch wo genau, ist noch unklar. Für die Mitte und den Süden gelten Unwetterwarnungen. (c) proplanta

Der Deutsche Wetterdienst hat entsprechende amtliche Warnungen veröffentlicht. Für einige Kreise im Südwesten gilt sogar die höchste Warnstufe. Vor allem ab Mittwochnachmittag erwarten die Meteorologen kräftige Gewitter, bei denen es innerhalb weniger Stunden 20, 40 oder auch 70 Liter pro Quadratmeter regnen kann. Hagel mit Korngrößen um zwei Zentimeter sowie Sturmböen sind ebenfalls nicht ausgeschlossen. Zum Vergleich: Zwischen 1961 und 1990 fielen in Nordrhein-Westfalen im gesamten Juli im Schnitt 82 Liter Regen pro Quadratmeter.

Bis Donnerstagmorgen sind immer wieder starke Regenfälle möglich, dazwischen gibt es nur kurze Regenpausen. Zwischen Dienstagvormittag und Donnerstagmorgen halten die Meteorologen 80, regional auch bis zu 130 Liter Regen für möglich. Punktuell seien auch 200 Liter denkbar, hieß es in einer Mitteilung. «Der Schwerpunkt liegt wahrscheinlich in einem Bereich von der Mitte bis in den Südwesten von NRW», hieß es. Der DWD betonte am Dienstagnachmittag, dass es noch größere Modellunsicherheiten gebe.

Das Landesumweltamt erwartet entsprechende Hochwasserlagen in zahlreichen Gewässern Nordrhein-Westfalens. «Wir rechnen damit, dass nicht nur die kleineren Gewässer, sondern auch die größeren ab Mittwoch beginnen, Warnwerte zu überschreiten», sagte der Leiter des Hochwasserinformationsdienstes des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv), Bernd Mehlig, in Duisburg.

Als Beispiele nannte er die Rur, die Erft und die Sieg. «Wir sprechen nicht nur von erhöhtem Wasserständen», so Mehlig weiter. Aufgrund der angekündigten Wassermengen könne es eine ernstzunehmende Situation werden. «Wir gucken mit Aufmerksamkeit hin.»

Schon jetzt haben die Regenfälle der vergangenen Tage im Einzugsgebiet des Rheins den Wasserstand in Köln seit vergangenem Samstag deutlich steigen lassen. Im Stadtteil Deutz schwappte das Wasser am Dienstag auf die Uferpromenade. Der Pegelstand lag in Köln am Dienstagnachmittag bei 5,39 Metern - mit langsam steigender Tendenz, wie die Stadtentwässerungsbetriebe mitteilten.

Von der sogenannten Hochwassermarke I (6,20 Meter) lag der Wasserstand damit aber noch ein Stück entfernt. Ab dieser Marke gelten erste Einschränkungen für den Schiffsverkehr. Schiffe dürfen dann nur noch mit verminderter Geschwindigkeit und in der Mitte des Flusses fahren, um Beschädigungen der Ufer zu vermeiden.

In den kommenden Tagen rechnen die Behörden mit weiter steigenden Wasserständen. Die Experten der Hochwasserschutzzentrale der Stadt Köln gingen am Dienstag von einem Anstieg in den kommenden Tagen auf bis zu sieben Meter aus.
dpa/lnw
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