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12.07.2020 | 05:01 | Niederschlagsmangel 
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Zunehmende Wasserprobleme in Brandenburg befürchtet

Potsdam - Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel (Grüne) will das Land auf zunehmende Probleme mit Trockenheit und Wasserknappheit vorbereiten.

Trockenheit
Brandenburgs Umweltminister erwartet zunehmende Wasserprobleme. (c) proplanta

«Mehrere Landkreise haben schon heute verboten, Wasser aus Seen und Flüssen zu entnehmen. Wir brauchen für das gesamte Land eine Niedrigwasserkonzeption», sagte Vogel der Zeitung «Der Prignitzer» (Freitag) aus Wittenberge.

Die Konzeption werde derzeit erstellt. «Wir müssen uns aber auch stärker um das Grundwasser kümmern.» Zum dritten Mal in Folge gebe es ein Jahr mit viel zu wenig Niederschlägen. «Das wirkt sich verheerend auf den Wald aus.»

Der Minister sieht aber auch Auswirkungen auf die Landwirtschaft. Er rief die Bauern dazu auf, sich an die klimatischen Verhältnisse anzupassen. «Im Gemüseanbau zum Beispiel wird es künftig ohne Tröpfchenbewässerung nicht gehen», sagte Vogel.

«Kritisch ist vor allem die großflächige Feldbewässerung, wo Hunderttausende Kubikmeter Wasser aus dem Grundwasser entnommen werden. Hier werden wir alle Genehmigungen noch einmal überprüfen und sehr viel restriktiver an die Genehmigungspraxis herangehen müssen.» Denn: «Ein sparsamer Umgang mit Wasser ist im Land Brandenburg das oberste Gebot.»
dpa/bb
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Agrarwende schrieb am 24.07.2020 08:23 Uhrzustimmen(1) widersprechen(2)
Biomasse wirkt also wie ein Schwamm.
Das ist ja eine excellente wissenschaftliche Beschreibung.
Bin begeistert.
Warum nur alle den Landwirten zu erklären haben, wie sie zu wirtschaften haben.
Sicher ein paar wenigen uneinsichtigen würde eine gewisse Neuorientierung, oder ein Umdenken nicht zum Schaden sein.
Die große Mehrheit der aktiven Landwirte hat die Optimierung der Produktion schon ganz gut im Griff.
Insbesondere die "bösen" Großbetriebe im Osten.
Da dort seit jeher üblich mit modernsten Maschinen, unter wissenschaftlicher Begleitung gearbeitet wird.
So ist auch der Großteil der Betriebsleiter was die Ausbildung betrifft studierte Agrarwissenschaftler, Biologen oder zumindest Landwirtschaftsmeister.
Man bedenke, das trotz mehrerer folgender Dürrejahre am Stück, der Großteil der Betriebe eine doppelt, bis dreifach so große Ernte einfährt,
wie noch vor einigen Jahrzehnten.
Und das auf ertragsärmsten Ackerflächen mit unter 20 Bodenpunkten.
So viele eklatante Fehler würden wissenschaftlich gesehen langfristig zum Gegenteil führen.
In keine andere Branche wird dermaßen hinein geredet, mit falschen Meldungen oder Behauptungen berichtet, wie über die hiesige Landwirtschaft.
Kritik soweit sachlich, war und muss sein.
Aber möglichst immer in wissenschaftlicher Begleitung, und durch fachlich visierte Leute.
Und nicht durch etwaige Lobbyverbände oder idealistische Weltverbesserer.
Wenn man heutzutage die Berichterstattungen verfolgt, könnte man meinen die Landwirtschaft ist an 99% der Probleme unserer Bevölkerung schuld.Egal was mit der Natur nicht stimmt, die Landwirtschaft ist mit im Boot.
Dabei sollte auch rigoroser zwischen primärer Landwirtschaft und nach- verarbeitender Industrie unterschieden werden.
Vergessen sollte man bei allen Diskussionen auch nicht, was erreicht wurde, nämlich das die heutige Gesellschaft eine noch nie zuvor dagewesene Bandbreite an qualitativ besten und gesunden Lebensmitteln, zum günstigsten Preis, fast schon mundgerecht vor die eigene Haustür geliefert bekommt.
Das erachten natürlich fast alle schon als Selbstverständlichkeit an.
Es gehört ja zu unserer alltäglichen Normalität.
Das dabei alles zum Besten steht, will ich jetzt gar nicht behaupten.
Aber auch hier, vielleicht sollte jeder ein bisschen vor der eigenen Türe kehren, sich und sein Konsumverhalten selbst hinterfragen.
Welcher Aufschrei, gebe es im Supermarkt nicht zu jeder Zeit die volle Verfügbarkeit an Lebensmitteln.
Oder gar Bananen, Erdbeeren, usw. .... im Winter.
Corona hat gezeigt wie irrwitzig und irrational die Menschen auf einem nicht mal vorhandenen Mangel reagieren.
Und eines sollte niemand vergessen, die Landwirtschaft, wie auch die ebenso viel harsch kritisierte Politik können niemals besser als die Gesellschaft an sich sein.
Sie sind immer nur ein Spiegelbild dieser.
Somit liegt es natürlich am Volke, und somit dem Verbraucher auch selbst durch sein Kaufverhalten eine Agrar-wende einzuläuten.
Dazu bedarf es aber dem Wille der Mehrheit und nicht nur des Einkaufsverhaltens einiger weniger.
So schrieb am 12.07.2020 17:12 Uhrzustimmen(6) widersprechen(3)
Biomasse im Boden wirkt wie ein Schwamm und verlängert die Wasserverfügbarkeit für Pflanzen und erhöht die Wasseraufnahme des Bodens und senkt das Totwasser für die Pflanzen....kleiner Tipp
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