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01.04.2017 | 00:06 | Agrarmarkt 
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Baywa: Aufschwung nach Agrar-Preiskrise erwartet

München - Der vom weltweiten Verfall der Agrarpreise gebeutelte Baywa-Konzern hat das zweite Jahr in Folge einen kräftigen Gewinnrückgang hinnehmen müssen.

BayWa
(c) proplanta

Die Umsätze stiegen im vergangenen Jahr zwar um gut drei Prozent auf 15,4 Milliarden Euro. Doch der Jahresüberschuss sank im Vergleich zum Vorjahr um 14,4 Prozent auf 52,7 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Der Preisverfall auf dem Agrarmarkt hat die Baywa in den vergangenen Jahren doppelt getroffen: Die Getreidepreise rauschten in den Keller, so dass der Konzern mit dem Verkauf vor allem von Mais und Soja weniger verdiente. Weil deswegen wiederum das Einkommen der Bauern schrumpfte, verkaufte die Baywa auch weniger Landmaschinen. So wurden in Deutschland nach den Baywa-Zahlen 2016 noch 28.746 Traktoren abgesetzt. Das waren fast elf Prozent weniger als noch im Jahr davor.

Da die Erzeugerpreise in der Landwirtschaft mittlerweile wieder steigen, geht Vorstandschef Klaus Josef Lutz davon aus, dass die Geschäfte 2017 erheblich besser laufen. Der Konzern setzt dabei vor allem auf Diversifizierung: Die Baywa verkauft und betreibt seit einigen Jahren auch Wind- und Solaranlagen.
dpa
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agricola pro agricolas schrieb am 01.04.2017 07:56 Uhrzustimmen(47) widersprechen(25)
Fromme Botschaften umwehen den “grünen Herrscherpalast“, erschallen daselbst aus dem Munde unseres Agrar-Oberguru auf durchgängigem Internationalitätskurs. Keimt im dortigen Imperium vielleicht gar langsam das sehr zarte Pflänzchen der Erkenntnis, dass man ergo als Europas größter Agrarhändler in Mittlerfunktion nicht zuletzt auch vom Wohl und Wehe der Landwirte vor Ort in einer durchaus beiderseitigen Abhängigkeit steht!? Das Wegbrechen dieser Synergieeffekte setzt jetzt eindeutige Zeichen. Rächt sich nunmehr also bereits ein zügelloses Versilbern immobiler Vermögenswerte in der BayWa-Hochphase!? Hätte man zu damaligen Zeiten nicht weit eher auf eine solche nur kurzzeitig brillante Bilanzkosmetik verzichten sollen!? Das nunmehrige Mietverhältnis für die BayWa-Residenz im Münchner Arabellahaus wäre damit sicherlich zu umgehen gewesen. Laut druckfrischem Aktienkurs ist Ihnen, hochverehrter Herr Honorarprofessor Lutz, das fortgesetzte Vertrauen Ihrer Shareholder jedoch noch sicher, wohingegen viele enttäuschte Bauern in einer unverkennbaren „Abgangsrate“ der BayWa mittlerweile den Rücken kehrten, einstiges schon nahezu blindes Vertrauen der über Generationen gewachsenen Geschäftsbeziehungen Ihnen entzogen wurde. Insofern bedarf es innerhalb Ihrer Reihen dahingehend vielleicht einer sachlich nüchternen Fluktuationsanalyse!? // ...Woher nun also diese euphorische Zuversicht? Sind unsere Milch- und Weinseen nicht tief genug, unsere Getreide- und Fleischberge nicht gigantisch zu hoch!? Das nächste bereits anwachsende LEUCHTEND WEISSE Bergmassiv dürfte im frühen Herbst bereits sein erstes, wohl noch ausbaufähigeres Finish erfahren. Ob man aus der Milchkrise gelernt hat!? Angesichts der aktuellen Entwicklungen steht zu befürchten, dass auch hier eine blutige Nase auf der Zielgeraden eingeholt wird. Damit bricht die letzte Investorengruppe innerhalb der bisherigen Gunstregionen in Reihen der Bauern weg, wo unbeirrt Geld, viel Geld, als zuverlässiger Kapitaltransfer in den gierig weit geöffneten Schlund der vor- und nachgelagerten Bereiche abfließt. Die Absatzzahlen von selbigen Technikgiganten auf dem Acker ließen die Augen der Hersteller förmlichst strahlen. Eine ganzflächige Zerstörung unserer Bodenstrukturen nahm/nimmt man dafür gerne billigend in Kauf. NOCH! // Vielleicht verrät ein weiser, prophetischer CEO Lutz seinen tumben Bauern, wo derzeit unsere gewaltigen Nahrungsmittelüberschüsse realiter dringend benötigt werden!? Am Horn von Afrika, im Jemen u.a. steht ein Joint Venture mit entsprechend leistungsfähigen Vertragspartnern wohl nicht in Erwartung, weil es dort schlichtweg am zahlungskräftigen Kundenklientel ermangelt. Dieses EINE Essentielle, das diesen armen hungernden Menschen undiskutierbar absolut fehlt, kann man allerdings dem heimischen Bauern-Kundenklientel hocheffizient abpressen. NOCH!!! // Die Expertisen sämtlicher Agraranalysten setzen somit in frühzeitiger Prognose alles auf REKORD! Wo bitte schön, sollen dabei die finanziellen Überhänge in den künftigen BayWa-Bilanzen nachhaltig anwachsen!? Müssen wir Bauern erneut absolute HORROR-SZENARIEN fürchten!? Die Börsenkurse derzeit setzen bereits vorauseilend das Signal „BÄRISCH ROT“!!! - Es sollte auch einem diplomatisch gewieften Agrarmanager erheblich zu denken geben, wenn im Agrarbericht in einer unscheinbaren Spalte verschleiert offengelegt wird, dass die betrieblichen Gewinne auf unseren Höfen zu über 110%, Tendenz weiter steigend, ausschließlich aus den alljährlichen Prämienzahlungen gespeist werden. Aufgrund des knallhart voranschreitenden Strukturbruches steht jenes Kundenklientel auf den Höfen in den Startlöchern, wo die jeweiligen Betriebsleiter in erster Linie die Zahlenjonglage beherrschen MÜSSEN -sofern der eigene Überlebenswille dominiert- sie zur Erkenntnis erstarken sollten, wonach die eigenen Umsätze auf den Äckern und in den Ställen unter den marktwirtschaftlichen Gegebenheiten dato extrem volatiler MANIPULIERTER Weltmärkte sektorenübergreifend durchgängig negativ mit dem eigenen Einkommen korrelieren. Wie lässt sich ein solcher DAUERZUSTAND kompensieren!? Kommt es vielleicht kurz- bis mittelfristig dadurch nicht auch zu einem Stühlerücken in den verantwortlichen Manageretagen!? Sollten die dortigen Managergehälter nebst ausgelobter jährlicher BONI/TANTIEMEN, damit in logischer Konsequenz einhergehend die luxuriös formidablen Aufwandsentschädigungen der dem Vorstand wohlgeneigten Kontrollgremien im jeweiligen Aufsichtsrat, in persona bestückt mit der Standard-Parteifahne sowie dem berufsständisch hochdotierten Stallgeruch (Entlohnungen im fürstlich 6-stelligen Bereich für einige wenige Stunden Aufwand pro Jahr!?) nicht dringend auf den Prüfstand!?... // Nun, das Positive zuletzt: Ein dickes Lob für den CEO Lutz für sein vorauseilendes Engagement im Sektor „Erneuerbare Energien“. Da entwickelt er tatsächlich jenen dringend notwendigen, noch extrem ausbaufähigen Weitblick, wo so manch andere Dornröschen der Branche im Dauerschlaf die aufgeweckteren Zeitgenossen auf der Überholspur hämisch grinsend vorbeiziehen lassen...! „Chapeau!!!“, Herr Lutz, von einem kleinen Bäuerlein, der gerne als künftiger Energieproduzent der unleidig verlogenen Teller-oder-Tank-Diskussion die Stirn bietet. Eine unselige Pfründesicherung wird dato damit für WEN betrieben? Im positiven Sinne für Mensch, Tier und Natur sicherlich nicht!? Zur Existenzsicherung der gülden erstrahlenden Elfenbeintürme unserer handverlesenen weltweiten Familien- u. Wirtschaftsimperien, die nach weiterem Kapitaltransfer geradezu gierig lechzen...!? - „Bauer bleib weiterhin statthaft leise angekettet in deinem Hamsterrad!!!“
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