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24.01.2018 | 07:34 | Perspektivforum 
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Agrarwirtschaft liefert Lösungen für Klimaschutz

Berlin - „Mit der neu vorgelegten Klimastrategie 2.0 bietet der Deutsche Bauernverband praxistaugliche und zielführende Lösungen für Klimaschutz in und mit der Land- und Forstwirtschaft an."

Klimaschutz durch die Landwirtschaft
DBV-Perspektivforum diskutiert Aufgaben und Zielkonflikte für landwirtschaftlichen Klimaschutz. (c) proplanta

"Die zukünftige Klimapolitik der Bundesregierung ist aufgefordert, diesen pragmatischen Klimaschutzansatz, der auf die Beibehaltung einer produktiven Land- und Forstwirtschaft setzt, weiterzuverfolgen und Innovationen und Investitionen für Effizienzsteigerungen und mehr Klimaschutz zu ermöglichen. Die Sicherstellung der Ernährung wird immer mit natürlichen Emissionen verbunden sein, denn die Treibhausgase aus der Landwirtschaft lassen sich nicht komplett vermeiden, sondern nur schrittweise reduzieren“, erklärte der Umweltbeauftragte des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd, Eberhard Hartelt, auf dem Perspektivforum „Klima im Wandel“ des DBV.

Rund 100 Teilnehmer aus Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Land- und Forstwirtschaft diskutierten über Wege, die Treibhausgasemissionen in der Landwirtschaft weiter zu reduzieren, Klimaleistungen durch Bioenergie, nachwachsende Rohstoffe und CO2-Bindung in Böden zu steigern sowie die Land- und Forstwirtschaft an den Klimawandel anzupassen. Diese Ziele hatte der DBV sich unter anderem in seiner zwei Wochen zuvor veröffentlichten Klimastrategie 2.0 gesetzt.

„Heute wurde deutlich, dass auf dem Weg zur angestrebten 30-prozentigen Reduzierung der Treibhausgase in der Landwirtschaft noch etliche Zielkonflikte zu klären sind. Landwirte benötigen verlässliche Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklungen ihrer Betriebe hin zu mehr Klimaeffizienz und keine Überforderung durch Auflagen, Gebote und Bürokratie. Wir stehen bereit, die Düngung effizienter zu gestalten, die Fütterung in Bezug auf Tierwohl und Klimaschutz weiter zu optimieren und mehr Bioenergie für andere Wirtschaftsbereiche zu liefern. Dazu spielt neben Forschung, Beratung und Förderung innovativer Verfahren vor allem auch die Möglichkeit zur betrieblichen Weiterentwicklung eine entscheidende Rolle“, so der DBV-Umweltbeauftragte Hartelt als abschließende Bewertung.

Der DBV hat 2010 eine erste Klimastrategie vorgelegt, zu der die Klimastrategie 2.0 eine Zwischenbilanz zieht. Seit 1990 sanken die landwirtschaftlichen Treibhausgasemissionen um 16 Prozent und die CO2-Vermeidung durch Biogas und Biokraftstoffe konnte von 18 auf 25 Mio. Tonnen CO2 erhöht werden. Die DBV-Klimastrategie strebt eine erfolgreiche Anpassung an Klimaveränderungen und eine Steigerung der Klimaeffizienz landwirtschaftlicher Produktion an.

Die landwirtschaftlichen Treibhausgasemissionen sollen um 25 Prozent bis 2025 und um 30 Prozent bis 2030 (jeweils gegenüber 1990) reduziert werden. Bis 2050 ist eine weitere Reduzierung geplant. Die CO2-Vermeidungsleistung durch Bioenergie im Bereich Strom, Wärme und Verkehr soll bis 2030 gegenüber dem Stand von 2010 verdoppelt werden. Die CO2-Senkenleistung im Bereich Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft soll ohne Verlust an landwirtschaftlicher Fläche erhalten und ausgebaut werden.

Die Klimastrategie 2.0 steht unter www.bauernverband.de/mediaarchiv/grab_pic_chris.php?id=710876 zum Download zur Verfügung.
dbv
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Kommentare 
cource schrieb am 26.01.2018 16:17 Uhrzustimmen(5) widersprechen(5)
nicht nur die massen-nutztierhaltung auch die nutzmenschenvermehrung ist der helle wahnsinn---rom könnte mit einem schlag diese katastrophe verhindern, wenn sie die zeugung von christlichen nachwuchs/steuerzahlern nicht mehr als zwang sondern unter freier entscheidung stellen würde, dann müssen nur noch die anderen religionen den nachwuchszwang aufgeben und automatisch würde der bedarf an essbarkeiten/fleisch sinken und die natur/klima könnte sich erholen aber rom unternimmt alles damit die offenbarung/sintflut der bibel eintreffen, deshalb wurde die heutige bibel nicht von jesus geschrieben sondern von sadistischen schlechtmenschen/satanisten
joahann96 schrieb am 24.01.2018 16:15 Uhrzustimmen(10) widersprechen(3)
Gut geredet, agricola. Nun noch begreifen, dass die Landwirtschaft ein Wirtschaftszweig ist, der von Giganten beliefert und versorgt wird und seine Erzeugnis wieder an , andere, Wirtschaftsgiganten verkauft . Kein so schöner Gedanke , aber das kann nicht bleiben wie jetzt. Und das bretrifft Ost und West gleichermassen.
agricola pro agricolas schrieb am 24.01.2018 10:41 Uhrzustimmen(19) widersprechen(3)
Was ist aus der einstigen Idee geworden, alternative Selbstzündertreibstoffe auf unseren Äckern zu produzieren!?

Die Pharaonen wussten dieses Potential damals schon als Lichtquelle zu nutzen, ...und nicht nur in Ägypten waren Öllampen im Einsatz.

Wenn unsere „intellektuelle Vordenkerelite“ befähigt war, einer unserer mächtigsten Wirtschaftszweige als größter Arbeitgeber weit über die Grenzen der BRD hinaus, der damit natürlich selbstredend auch über fulminate Lobbygruppierungen weltweit verfügt(e), Schummeltechnologien zu entwickeln und damit über einen sehr langen Zeitraum mittels DIESELGATE eine Vielzahl gutgläubiger Verbraucher in arglistiger Art und Weise hinters Licht führen zu können, so dokumentiert es nicht nur Unvermögen, wenn selbige nun augenscheinlich einen ökologisch und ökonomisch sinnvollen Gebrauch alternativer Selbstzündertreibstoffe nicht schleunigst voranzutreiben wissen. - WARUM!?

Das Personal unserer genossenschaftlichen Händler in effizient abgreifender Mittlerfunktion gegenüber dem Bauernstand prospektiert dazu aberwitzigerweise, explizit sogar noch eindeutig hervorgehoben, dass man Dieseltreibstoffe von „Spitzenqualität“ für die modernste Technik vertreibe, die FREI VON BIODIESEL seien. Man indoktriniert damit das treudoofe Bauernvolk unbemerkt WIDER deren eigenen Interessen. - Und dafür darf‘s gerne auch ein bisschen teurer sein!!!

Unser DBV in Personalunion mit diesem Agribusiness handelt dabei GROB FAHRLÄSSIG, VORSÄTZLICH gegen die Interessen der deutschen/europäischen Bauern, indem man sich als Plattform im Stillstand outet (z.B. in den Aufsichtsräten von BayWa, Agravis, AGCO/Fendt etc. pp.)

Die Tatsache, dass die Entwicklung der ersten Selbstzündermotoren, einzig mit Pflanzenölen vorangetrieben, von START- UPS entwickelt, auch noch bestens funktionierten, bezeugt eindrucksvoll ein dahingehendes Armutszeugnis über fatal gesetzte eindeutige Zeichen dieser geistigen Eliten, welche demgegenüber eine fortschreitende Umweltzerstörung weiterhin präferieren mittels Einsatz endlicher fossiler Treibstoffe.

Selbst im Kollegenkreis werden die alternativen Treibstoffe gleichbleibend verhöhnt. - Was sagt uns das!?

Unser Bauernverband ist und bleibt der willfährige Steigbügelhalter unseres Agribusiness und betätigt sich damit ignorant als Totengräber der deutschen/europäischen Familienbauernhöfe! Rukwied & Konsorten blasen mit ihrem Phlegmatismus die Lichter auf vielen unserer Höfe unter dem Beifall ersterer Protagonisten aus, mit einer Double-Win-Situation für selbige: Zum einen wird Boden für den Heißhunger unzähliger außerlandwirtschaftlicher Investoren frei, wobei ein spottbilliger Nahrungsmittel-Weltmarkt ohne geißelnde Produktionsstandards den EU-Bürgern diktieren kann, was auf deren Tellern mittelfristig landet; da können sich NABU, BUND & Co. noch so viel abstrampeln...!!! - Der Hunger treibt‘s dann hinein. - Man wird sie hinter vorgehaltener Hand also nur noch hämisch mitleidig belächeln...

Tote deutsche/europäische Bauern ackern nicht mehr bedingungslos für SIE ALLE!!!
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