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16.06.2008 | 11:47 | Grundregeln 

Besser wenig und gründlich als oft und oberflächlich gießen

Münster - Beim Umgang mit Wasser im Garten sollten einige Grundregeln eingehalten werden, um Wasser zu sparen und Pflanzenschäden zu vermeiden.

Grundregeln beim Gießen
(c) proplanta
Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen gibt hierzu nützliche Tipps. Die wichtigste Regel lautet: Es ist besser, weniger oft, dafür aber gründlich und durchdringend zu gießen als häufig und oberflächlich. Denn sonst bilden die Pflanzen keine tiefreichenden Wurzeln aus, mit denen sie sich in längeren Trockenphasen aus tieferen Bodenschichten Wasser holen können.

Insbesondere im Frühjahr frisch gepflanzte Gehölze benötigen ausreichende Wassergaben, da sich ihr Wurzelwerk erst noch entwickelt. Ein Gießrand um die Pflanzen sorgt dafür, dass das Wasser den Pflanzen zugute kommt, für die es gedacht ist. Aber auch Erdbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren und Himbeeren benötigen eine gute Wasserversorgung, da die Früchte sonst sehr klein bleiben oder sogar vorzeitig abfallen.

Beim Wasserbedarf der Gartengewächse darf auch die austrocknende Wirkung des Windes, auch bei bedecktem Himmel und nur mäßig warmem Wetter, nicht außer Acht gelassen werden. Um den Boden und die Pflanzen gut mit Wasser zu versorgen, sind 10 bis 20 Liter pro Quadratmeter notwendig. Das sind ein bis zwei volle Gießkannen. Wenn der Hobbygärtner mit dem Schlauch wässert, kann ein Regenmesser Orientierungshilfe über die Wassermenge geben. Ein Milliliter im Regenmesser bedeutet ein Liter pro Quadratmeter. Bei leichteren, sandigen Böden sollte eher die größere Wassermenge gewählt werden.

Die beste Tageszeit für das Gießen sind die Morgenstunden. Vor allem dann, wenn die Nächte kühl sind, sollte möglichst morgens gegossen werden, damit die Pflanzen bald abtrocknen können. Denn je länger Blätter und Früchte feucht bleiben, desto leichter können sich Pflanzenkrankheiten, wie zum Beispiel die Kraut- und Braunfäule der Tomaten oder der Grauschimmel am Salat, ausbreiten. Es hilft auch gegen die Feuchtigkeit und Dunkelheit liebenden Schnecken. Das heißt morgens wässern, damit der Boden abends abgetrocknet ist, wenn die Schnecken sich auf den Weg zu ihren Futterquellen machen. Nach dem Gießen sollte die Bodenoberfläche gelockert werden. Eine feinkrümelige Struktur verhindert das Verdunsten des Wassers aus dem Boden. (PD)
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