Dienstag, 25.01.2022 | 11:11:37
Vorsprung durch Wissen
schließen x
Suchbegriff
Rubrik
 Suchen
Das Informationszentrum für die Landwirtschaft
16.03.2014 | 14:30 | Krankheitsüberträger 
 2

Zecken-Alarm: Sind die Spinnentiere in diesem Jahr aggressiver als sonst?

Stuttgart/Hohenheim - Sie ist klein, bleibt oft unbemerkt, doch ihr Stich kann für Opfer folgenreich sein: Die Zecke. Trotz des zeitigen Frühjahrs ist sie in diesem Jahr bereits sehr aktiv.

Mittel gegen Zecken
(c) proplanta
Wissenschaftler warnen davor, dass die Blutsauger bei einem milden Winter ihre Winterruhe ausfallen lassen und sehr früh unterwegs sind, weshalb infolge des Klimawandels in Zukunft häufiger mit ihnen zu rechnen sei. Ab Temperaturen von 5 bis 7 °C können die Tiere schon munter werden. Die Parasitologin Prof. Ute Mackenstedt von der Universität Hohenheim hat die Zecke jüngst als „das gefährlichste Tier Deutschlands“ bezeichnet, da die Gefahr durch von ihr übertragene Krankheiten steige.

Rund 900 Zeckenarten sind weltweit bekannt, etwa 20 davon kommen in Deutschland vor. Die blutsaugenden Parasiten gehören zu den Spinnentieren (Arachnida). Der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) befällt hierzulande am häufigsten den Menschen.

Wie findet die Zecke den Wirt?



Zecken fallen weder von den Bäumen noch können sie springen, wie häufig behauptet wird. Bei der Wirtsfindung haben die diversen Zeckenarten unterschiedliche Strategien entwickelt. Einige wie der Gemeine Holzbock klettern auf Pflanzen bis 1,5 m Höhe und lauern dort auf ihr Opfer. Sobald dieses sie berührt, halten sie sich mit ihren Krallen an den Vorderbeinen an ihm fest. Laufzecken wie die Braune Hundezecke oder die erst seit einigen Jahren auftretende Auwald-Zecke suchen dagegen aktiv nach einem Nahrungsgeber und bewegen sich dazu in einem begrenzten Radius.

Zeckenstich oder Zeckenbiss?



Auch wenn häufig von einem „Zeckenbiss“ die Rede ist: Zecken stechen, sie besitzen einen Stech- und Saugapparat. Mit ihren scharfkantigen Mundwerkzeugen (Cheliceren) ritzen sie die Haut ihres Wirts auf, um dann den Saugrüssel (Hypostom) in der Wunde zu versenken. Dabei verankern sie sich mit Widerhaken am Wirt. Dass dieses grobe Vorgehen beim Opfer unbemerkt bleibt, ist auf den Speichel der Zecke zurückzuführen, der nicht nur die Blutgerinnung hemmt, sondern auch das Schmerzempfinden lokal ausschaltet.

Welche Krankheiten können Zecken übertragen?



Zecken können zahlreiche Krankheiten übertragen. Hierzu zählen Erkrankungen wie die humane granulozytäre Anaplasmose, die Babesiose oder verschiedene Rickettsiosen. Am bedeutendsten sind jedoch die in ganz Deutschland verbreitete Lyme-Borreliose sowie die vorwiegend im süddeutschen Raum auftretende Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).

Lyme-Borreliose



Bis zu 30 % der Zecken sind in Deutschland mit dem Erreger der Borreliose infiziert, dem Bakterium Borrelia burgdorferi. Allerdings schwankt das Vorkommen regional sehr stark. Schätzungen nach tritt bei etwa 5 % der Menschen, die von einer Zecke gestochen wurden, eine Infektion auf. Krankheitssymptome entwickeln jedoch nur rund ein Prozent der Infizierten.

Einen typischen Krankheitsverlauf der Lyme-Borreliose gibt es nicht, die Borreliose-Symptome sind unspezifisch wie Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen oder Müdigkeit. Als charakteristischer Hinweis zu Beginn der Erkrankung gilt die sogenannte Wanderröte (Erythema migrans), die bei 40 bis 60 % der Betroffenen  nach 4-6 Wochen auftritt.

Danach ist häufig die akute Neuroborelliose anzutreffen mit brennenden Nervenschmerzen vor allem nachts sowie leichten Lähmungen der Hirnnerven mit Taubheitsgefühlen, Seh- oder Hörstörungen. Auch Herzrhythmusstörungen infolge einer Entzündung können durch Borelliose bedingt sein.

Bei der neurologischen Spätmanifestationen wird unter anderem von Gelenkentzündung (Lyme-Arthritis) berichtet. Auch chronische Entzündung an den Innenseiten der Arme und Beine und an den Körperenden wie Nase, Finger und Zehen (Acrodermatica chronica athropicans) können Zeckenbiss-Spätfolgen sein.

Eine Behandlung von Borreliose ist durchaus möglich. Eine vorbeugende Impfung als Mittel gegen Borreliose wie bei FSME gibt es zwar nicht, doch lässt sich die Borrelien-Therapie gut mit Antibiotika bewerkstelligen, wenn sie Krankheit frühzeitig erkannt wird. Da die Diagnose nicht einfach ist, sollte man bei Verdacht immer einen Arzt aufsuchen. Die maximale Latenzzeit bis zum Auftreten von Krankheitssymptomen wird von Experten mit 8 Jahren beziffert.

Frühsommer-Meningoenzephalitis FSME



Nach einer Infektion mit dem FSME-Virus zeigen rund 30 % der Opfer Krankheitserscheinungen. In der ersten Phase zeigen sich grippeähnliche Symptome. Nach einem fieberfreien Intervall von 1-3 Wochen entsteht bei etwa 10 % der Infizierten die gefürchtete Meningoenzephalitis (Hirnhaut- und Hirnentzündung) mit Lähmungen, Sprachstörungen, Krampfanfällen und Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma. Vor allem bei älteren Patienten kann zudem das Rückenmark betroffen sein (Myelitis) mit der Gefahr bleibender neurologischer Schäden. Für rund 1 % endet die Erkrankung tödlich.

Andererseits kommt es aber auch nach schweren Krankheitsverläufen oft zur völligen Heilung. Bei Kindern zeigt sich die Erkrankung meist leichter als bei Erwachsenen. Eine Therapie gibt es nicht, lediglich vorbeugend ist eine Impfung möglich.

Auch in den Risikogebieten sind nur wenige Zecken infiziert, die Virusprävalenzen aber schwanken so erheblich, dass die Ableitung eines Risikos schwierig ist. Außerhalb der vom RKI ausgewiesenen Risikogebiete ist die Wahrscheinlichkeit, sich durch einen Zeckenstich zu infizieren, extrem gering.

Risikogebiete für FSME



In diesem Kalenderjahr hat das Robert Koch-Institut, bedingt durch den milden Winter, bis dato fünf FSME-Fälle registriert. Die Fallzahlen der FSME-Erkrankungen schwanken von Jahr zu Jahr erheblich.

Jährliche FSME-Fallzahlen in Deutschland (Quelle: RKI)

2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013
255 239 277 275 432 546 239 289 313 260 424 195 420




Als Risikogebiete ausgewiesen sind mittlerweile die meisten Kreise in Baden-Württemberg und Bayern, die angrenzenden Gebiete in Süd-Thüringen und Süd-Hessen sowie drei weitere Landkreise in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

Eine Impfung gegen die meldepflichtige FSME wird immer wieder heiß diskutiert. Wer sich für eine Impfung entscheidet und in einem Risikogebiet lebt, kann mit einer Übernahme der Kosten durch Krankenkassen rechnen. Viele Kassen haben dies auch schon auf Reisende in die Zeckengebiete ausgeweitet.

FSME kann auch durch Milch übertragen werden



FSME kann aber nicht nur von Zecken, sondern auch von der Milch infizierter Tiere übertragen werden. Diese Art der Übertragung war lange Zeit sogar weiter verbreitet als die Infektion nach einem Zeckenstich.

Erleiden Milchtiere wie Kühe, Schafe oder Ziegen einen Zeckenstich und werden mit FSME infiziert, scheiden sie das Virus mit der Milch aus. Erst seit die Milch vor dem menschlichen Verzehr pasteurisiert wird, ist die auch als „biphasisches Milchfieber“ bekannte FSME selten geworden. Möglich ist eine solche Übertragung aber nach wie vor: 2008 erkrankten in Österreich vier Menschen nach dem Genuss von erregerhaltigem Ziegenkäse an FSME.

Wie kann man sich vor Zecken schützen?



Einen gewissen Schutz vor Zeckenstichen bietet geschlossene Kleidung und festes Schuhwerk, also keine Angst vor der Zecke! Doch im Falle eines Falles ist das rasche Entfernen einer Zecke wichtig, um das Infektionsrisiko einzudämmen. Dies gilt insbesondere für die Borreliose, da hier das Risiko mit der Saug-Dauer steigt. Bis zu einer Infektion mit Borreliose-Bakterien, die sich im Zeckendarm befinden, vergehen durchschnittlich 12-24 Stunden, die Übertragung von FSME-Viren dagegen beginnt direkt nach dem Einstich.

Wer auf Zeckenschutzmittel zur Zeckenabwehr schwört, dem sei nahegelegt, sie halten nicht, was sie versprechen. Viele chemische Mittel gegen Zecken gelten als völlig wirkungslos. Natürlicher Zeckenschutz kann daher durchaus eine Alternative darstellen, sowohl als Zeckenmittel für Katzen oder Hunde als auch für Menschen.

"Das A und O ist die Fleischbeschau“, bringt Dr. Hubert Hortig vom Gesundheitsamt Miltenberg die wohl wichtigste Vorsorgemaßnahme zum Zeckenschutz auf den Punkt. „Sich selbst und seine Kinder sollte man nach dem Aufenthalt im Freien am Abend gründlich nach Zecken absuchen und sie gegebenenfalls sofort entfernen.“ Die winzigen Larven und Nymphen der Tiere seien bisweilen jedoch nur schwer erkennbar, die Virenlast aber wiederum bei den Adulten im Allgemeinen wesentlich höher. Wer weiße Kleidung trägt, ist klar im Vorteil. Außerdem sollten Risikogruppen eine FSME-Impfung in Betracht ziehen, rät der Mediziner.

Beim Entfernen einer Zecke gilt die Devise: Hautnah, langsam und kontrolliert. Die Zecke sollte nicht gequetscht, gedreht oder ruckartig ausgerissen werden. Keinesfalls sollte man Öl oder Klebstoff auf das Tier tropfen, da es dadurch noch mehr möglicherweise infizierte Körperflüssigkeiten abgibt. Als Hilfsmittel eignen sich eine Zeckenkarte oder Zeckenzange aus der Apotheke oder schmale Pinzetten, die quer direkt über der Haut angesetzt werden.  

Und keine Panik, wenn der „Kopf“ steckenbleibt: Dabei handelt es sich nicht wirklich um den Zeckenkopf, sondern lediglich um einen kleinen Teil des Stechapparates, der kein zusätzliches Gesundheitsrisiko darstellt und nach einer Weile von selbst vom Hautgewebe abgestoßen wird. (proplanta)
Kommentieren Kommentare lesen ( 2 )
weitere Artikel

Status:
Name / Pseudonym:
Kommentar:
Bitte Sicherheitsabfrage lösen:


Kommentare 
fischera schrieb am 19.03.2014 16:24 Uhrzustimmen(109) widersprechen(104)
Man kann sich nicht genug über diese Krankheiten der Zecken informieren. Hier auch eine Möglichkeit es sich vorlesen zulassen. Danke für die Veröffentlichung. http://www.wald-rlp.de/lernen-erleben/waldbesuch/vorsicht/zecken/weiterfuehrende-links/leserbrief.html
Grüntee schrieb am 18.03.2014 18:11 Uhrzustimmen(98) widersprechen(98)
Für Ihren Zeckenbeitrag vielen Dank. Eine Anmerkung erlaube ich mir zum Foto "Zange quetscht Zecke": So, wie es das Foto zeigt, ist es der sicherste Weg, sich eine Borreliose zu holen, falls die Zecke infiziert ist. Die Zecke wird gequetscht und erbricht sich mitsamt Borrelien in die Stechwunde. Wenn dabei Borrelien übertragen werde, können sie sich nun mühelos im gestochenen Körper breitmachen. Diese Zangen sind völlig ungeeignet!
  Kommentierte Artikel

Frankreich streitet um sein liebstes Brot

Bundesregierung stoppt Förderung für energieeffiziente Gebäude

Grain Club mahnt zu pragmatischer Agrarpolitik

Keine Abschussgenehmigung für Wolf in Bayern

Fehlende Planungssicherheit drückt auf die Stimmung

Özdemir sichert Landwirten bessere Planbarkeit zu

Neue grün-grüne Freundschaft: Cem Özdemir und Steffi Lemke

Ministerin Lemke stimmt Bauern auf Kurswechsel in deutscher Agrarpolitik ein

Tempolimit: Für Wissing ein ganz kleines Thema?

Zugang zu Wirtschaftshilfen für Schweinehalter anpassen

Nachrichten
Agrarpolitik
Agrarwirtschaft
Unternehmen
Landtechnik
Pflanze
Tier
Bio
Wissenschaft
Wald & Forst
Umwelt
Energie
Verbraucher
Karriere
Landleben
Medizin
IT & Medien
Veranstaltungen
Neuerscheinungen
Service

Agrarnachrichten-Ticker
Schlagzeilen
Tags
Archiv
Premium-News
Agrar-Suchbegriffe
RSS-Channel
Markt & Preis
Warenbörsen
Mannheimer Produktenbörse
Südwestdeutsche Warenbörse
Frankfurter Produktenbörse
Stuttgarter Produktenbörse
Bayerische Warenbörse
Würzburger Produktenbörse
Vereinigte Getreide- u. Produktenbörse Braunschweig - Hannover - Magdeburg
Hamburger Getreidebörse
Bremer Getreide- und Futtermittelbörse
Getreide- und Produktenbörse Paderborn
Rheinische Warenbörse
Mitteldeutsche Produktenbörse - Berlin - Brandenburg
Mitteldeutsche Produktenbörse - Dresden
Mitteldeutsche Produktenbörse - Erfurt
Mitteldeutsche Produktenbörse - Halle
Börse Wien
Marktberichte

Warenterminmärkte
CBoT-Weizenpreis
CBoT-Maispreis
MATIF-Weizenpreis
MATIF-Rapspreis
MATIF-Maispreis
EUREX-Schweinepreis
EUREX-Ferkelpreis
Agrarmarkt-Widget
Glossar

Stellenmarkt
Stellenangebote
Stellengesuche
Jobwall
Agrarstudium
Grüne Berufe
Bewerbungstipps
Online-Journal

Marktplatz
Landtechnik
Traktoren
Traktorzubehör
Baumaschinen
Ersatzteile
Erntetechnik
Saattechnik
Fütterungstechnik
Räder
Bodenbearbeitung
Kommunalgeräte
Forsttechnik

Kleinanzeigen
Angebote
Gesuche

Büchermarkt
Angebote

Futtermittel
Suche
Rinderfutter
Kälberfutter
Milchviehfutter
Schweinefutter
Ferkelfutter
Eberfutter

Wetter
Agrarwetter Deutschland
Agrarwetter Baden-Württemberg
Agrarwetter Bayern
Agrarwetter Brandenburg
Agrarwetter Hessen
Agrarwetter Mecklenburg-Vorpommern
Agrarwetter Niedersachsen
Agrarwetter Nordrhein-Westfalen
Agrarwetter Rheinland-Pfalz
Agrarwetter Saarland
Agrarwetter Sachsen-Anhalt
Agrarwetter Schleswig-Holstein
Agrarwetter Thüringen

Wetterrückblick
Niederschlagsradar
Unwetterwarnung Deutschland
15-Tage-Temperaturtrend

Agrarwetter Österreich
Agrarwetter Schweiz
Agrarwetter Frankreich
Météo Agricole France
Agrarwetter Italien
Meteo Agricolo Italia

Profiwetter Deutschland
Profiwetter Österreich
Profiwetter Schweiz
Profiwetter Frankreich
Météo Professionnel France
Profiwetter Italien
Meteo Professionale Italia

Agrarwetter.net

Agrar-Branchenbuch
Alle Rubriken
Produktverzeichnis
Firmenverzeichnis

Behörden
Bildungseinrichtungen
Organisationen
Bio-Handel
Fruchthandel
Direktvermarkter
Innenwirtschaft
Landhandel
Landtechnik
Lohnunternehmen
Pflanzenproduktion
Tierproduktion
Verarbeitung
Beratung
Energie
Hofurlaub
Veranstaltungen
Garten- und Landschaftsbau
Maps
Bodenpreise
GVO

Agrarforum

Veranstaltungen
Messen Ausstellungen
Tagungen Kongresse
Workshops Seminare Vorträge
Info-Veranstaltungen
Feldtage
Auktionen
Feste
Wettbewerbe
Traktor-Pulling

Infothek

Lexikon: 
Landwirtschaft Unkräuter

Wörterbuch: 
Landwirtschaft Landtechnik Pflanzenkrankheiten Pflanzenschädlinge Unkräuter Nutztiere Tiergesundheit

Pflanze: 
Mais Weizen Gerste Roggen Reis Raps Sonnenblume Sojabohne Baumwolle Zuckerrübe Kartoffel Wein Tabak

Tiere: 
Rind Schwein Schaf Ziege Geflügel


Ratgeber

Umfrage

Mediathek
Fotos
Videos
Pflanzenbauberater
PSM-Suche
Pflanzenschutzmittel
Neuzulassungen
Ablauffristen
Aufbrauchfristen
Abgelaufene Mittel
Zulassungsverlängerungen
Auflagen

PSM-Empfehlungen
Herbizide
Fungizide
Insektizide Getreide
Wachstumsregler Getreide

Sorten-Suche
Neue Sorten
Pflanzenzüchter

Regionale Empfehlungen

Garten-Ratgeber
Für angemeldete User
Stellenanzeige schalten
Kleinanzeige schalten
Eintrag ins Branchenbuch
Online-Landvermessung
Wetter-Profile anlegen
Projekte in Maps anlegen
Newsletter-Profil anlegen
Zugang Unkraut-Lexikon
Zugang Premium-News
E-Markttelegramm abonnieren

zur Anmeldung
Service
Bannerschaltungen
Newsticker
Agrarfotos
PR-Meldungen
Agrarmarkt-Informationen
Agrarmarkt-Widget
Wetterfenster für Homepage

Info + Preise

Kontakt