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04.01.2019 | 07:06 | Studie 
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Geringerer Fleischkonsum ist besser für Mensch und Umwelt

Genf - Wer gesünder leben und dabei die Umwelt schützen will, sollte weniger Rindfleisch essen. Das belegt eine neue Studie nun eindrücklich.

Rindfleischproduktion
Gesünder leben und zugleich die Umwelt schützen - dass dies möglich ist, untermauert eine neue Studie für das Weltwirtschaftsforum mit vielen Daten. (c) proplanta

Ein Umstieg etwa von Rindfleisch auf alternative Eiweißquellen könnte die Zahl der ernährungsbedingten Todesfälle weltweit um bis zu 2,4 Prozent senken, heißt es in der am Donnerstag veröffentlichten Untersuchung der Oxford Martin School für das Weltwirtschaftsforum (WEF). In wohlhabenden Ländern wären es sogar um bis zu 5 Prozent.

Zugleich zeigt die Studie, dass die Rindfleischproduktion im Jahr 2010 für 25 Prozent aller Treibhausgasemissionen aus dem Nahrungsbereich verantwortlich war. Alternative Eiweißquellen könnten den Ausstoß demnach deutlich reduzieren.

Bei der Produktion von Rindfleisch mit einem Nährwert von 200 Kilokalorien, würden Treibhausgase mit der Erwärmungswirkung von 23,9 Kilogramm Kohlendioxid freigesetzt. Bei der Produktion des gleichen Nährwerts durch Bohnen, Weizen oder Nüsse sei es dagegen nur ein Kilo oder weniger.

Bei anderen Proteinquellen wie Tofu (rund 3 Kilogramm), Schwein (rund 4 Kilogramm) und Huhn (rund 6 Kilogramm) liegt der sogenannte Emissionsfaktor der Studie zufolge etwas höher aber noch weit unter dem von Rindfleisch.

Zwar werde es in der Zukunft unmöglich sein, die weltweite Nachfrage nach Fleisch auf nachhaltige Art und Weise abzudecken, sagte der zuständige WEF-Umweltexperte Dominic Waughray. Aber: «Dieser Bericht zeigt, dass es möglich ist, ausreichend Nährstoffe für 10 Milliarden Menschen zu produzieren und die Gesundheit der Menschen zu verbessern, ohne dabei notwendigerweise ganz auf Fleisch verzichten zu müssen.» Allerdings müsse die Fleischproduktion effizienter werden, und Konsumenten müssten sich vielfältiger ernähren.
dpa
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Kommentare 
Ulrich Dittmann schrieb am 16.01.2019 20:17 Uhrzustimmen(23) widersprechen(14)
“ Fleisch ist kein notwendiger Bestandteil der menschlichen Ernährung.(…) Der Verzicht auf dieses Nahrungsmittel stellt keine unzumutbare Beschränkung der persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten dar.”
Diese weisen Erkenntnisse stammen nicht etwa aus einem Vegetarierhandbuch. Sondern, man höre und staune - es sind Zitate die im Zusammenhang mit dem Schächten von Tieren, schwarz auf weiß in den Urteilsbegründungen des Oberverwaltungsgerichts Hamburg und dem Bundesverwaltungsgericht Berlin (Hamburger Oberverwaltungsgericht Az. OVG Bf III 42/90 vom 14.09.92 ; Bundesverwaltungsgericht Berlin Az. 3 C 31.93 vom 15.06.95 ) nachzulesen sind.
Hochrichterlich wird hier bestätigt was Mediziner, ernährungsbewusste Bürger und Tierfreunde schon lange wissen : Fleischessen ist absolut unnötig. Im Gegenteil, es ist maßgeblich verantwortlich für viele Krankheiten: Fettsucht mit infolge Kreislaufproblemen, Bluthochdruck, Schlaganfällen, Herzinfarkten, Diabetes, hohe Harnsäurewerte, Arthritis, Gicht , usw., usw.
Der Verzehr von Tierleichenteilen kann grundsätzlich nicht gesund sein - unabhängig von Skandalen mit Salmonellen, Trichinen, Knochen, Sehnen, Würmern, Blut, Gedärmen und sonstigen ekelerregenden halbverwesten Tierabfällen in Gammelfleischprodukten.
Bei Umfragen bezeichnen sich regelmäßig weit über 9o % der Bevölkerung als “Tierfreunde”. Es ist “in” sich für Tier- und Naturschutz auszusprechen. Wer möchte schon als Tierquäler oder Tiertöter dastehen ?
Doch genau letzteres ist jedem Fleischesser indirekt vorzuwerfen.
Denn die Nachfrage regelt das Angebot. Und Fleisch wächst bekanntlich nicht auf Bäumen - sondern wird als Massenware unter vielfach erbärmlichsten Bedingungen “erzeugt” und dann zu Billigstpreisen verramscht.
Die schrecklichen Tierqualdokumentationen aus Fernsehberichten sind uns ja allen bekannt.-
Klartext: Fleischessen ist so unnötig wie ein Kropf und zweifellos schädlich für das betroffene Tier - aber auch für den Menschen der diese Leichenteile in sich hineinstopft.
Ulrich Dittmann schrieb am 16.01.2019 18:50 Uhrzustimmen(24) widersprechen(7)
“ Fleisch ist kein notwendiger Bestandteil der menschlichen Ernährung.(…) Der Verzicht auf dieses Nahrungsmittel stellt keine unzumutbare Beschränkung der persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten dar.”
Diese weisen Erkenntnisse stammen nicht etwa aus einem Vegetarierhandbuch. Sondern, man höre und staune - es sind Zitate die im Zusammenhang mit dem Schächten von Tieren, schwarz auf weiß in den Urteilsbegründungen des Oberverwaltungsgerichts Hamburg und dem Bundesverwaltungsgericht Berlin (Hamburger Oberverwaltungsgericht Az. OVG Bf III 42/90 vom 14.09.92 ; Bundesverwaltungsgericht Berlin Az. 3 C 31.93 vom 15.06.95 ) nachzulesen sind.
Hochrichterlich wird hier bestätigt was Mediziner, ernährungsbewusste Bürger und Tierfreunde schon lange wissen : Fleischessen ist absolut unnötig. Im Gegenteil, es ist maßgeblich verantwortlich für viele Krankheiten: Fettsucht mit infolge Kreislaufproblemen, Bluthochdruck, Schlaganfällen, Herzinfarkten, Diabetes, hohe Harnsäurewerte, Arthritis, Gicht , usw., usw.
Der Verzehr von Tierleichenteilen kann grundsätzlich nicht gesund sein - unabhängig von Skandalen mit Salmonellen, Trichinen, Knochen, Sehnen, Würmern, Blut, Gedärmen und sonstigen ekelerregenden halbverwesten Tierabfällen in Gammelfleischprodukten.
Bei Umfragen bezeichnen sich regelmäßig weit über 9o % der Bevölkerung als “Tierfreunde”. Es ist “in” sich für Tier- und Naturschutz auszusprechen. Wer möchte schon als Tierquäler oder Tiertöter dastehen ?
Doch genau letzteres ist jedem Fleischesser indirekt vorzuwerfen.
Denn die Nachfrage regelt das Angebot. Und Fleisch wächst bekanntlich nicht auf Bäumen - sondern wird als Massenware unter vielfach erbärmlichsten Bedingungen “erzeugt” und dann zu Billigstpreisen verramscht.
Die schrecklichen Tierqualdokumentationen aus Fernsehberichten sind uns ja allen bekannt.-
Klartext: Fleischessen ist so unnötig wie ein Kropf und zweifellos schädlich für das betroffene Tier - aber auch für den Menschen der diese Leichenteile in sich hineinstopft.
maximilian schrieb am 10.01.2019 16:06 Uhrzustimmen(20) widersprechen(4)
Stünde auf der Packung Fleisch drauf wie die Tiere, von denen es stammt gehalten wurden , sänke der Fleischverzehr rasch.
maximilian schrieb am 09.01.2019 23:11 Uhrzustimmen(13) widersprechen(4)
Stünde auf der Fleischpackung drauf, wie das Tier gehalten wurde, von dem das Fleisch stammt, sänke der Fleischkonsum rasch.
Jörg schrieb am 05.01.2019 08:07 Uhrzustimmen(16) widersprechen(6)
Was soll nicht allein in der EU gemacht werden?
Regenerativer Fleischkonsum ist möglich! K. Oelze schrieb am 04.01.2019 18:26 Uhrzustimmen(26) widersprechen(7)
Bitte dieses Thema einmal aus einem andern Blickwinkel betrachten.
Ideologiefrei: Die Tiere sind ja nicht schuldig, der Art und Weise der Haltung durch den Mensch aber schon: Für Interessierte: Bitte einmal nachsehen bei: Alan Savory, Gabe Brown( ND), Joel Salatin, Allen Williams und zu guter Letzt Prof Zimov in Sibirien. Dann kann man auch obige ideologische Artikel sparen. In der richtigen Haltung von Tieren liegt so viel Potential, aber der vor- und nachgelagerte Bereich ( Bitte der Spur des Geldes folgen: BIG AG) verdienen hier aber kein Geld! Folglich werden diese Graswurzelbewegungen von ehrlichen Landwirten, Ranchern und Farmern ( Keine NGOs) mit allem ihrem Einfluss durch das Kapital der Großen "behindert". Also bitte sich einmal unabhängig informieren und auch der Ackerbau profitiert durch diese Sichtweise. Wer nicht vorbereitet ist, fällt ganz schnell hinten runter.
Ludwig schrieb am 04.01.2019 17:24 Uhrzustimmen(15) widersprechen(12)
Das alleine in EU machen finde ich ganz dumm. Auch wenn wir gar kein Fleisch essen werden, der Rest der Welt wird's tun. Und noch dazu - keine Rinder - kein Mist - kein Hummus - keine Wasser! Man sollte ein bisschen komplexer denken und nicht nur die Rosinen pflücken.
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