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10.05.2021 | 09:50

Gärtnern zum richtigen Zeitpunkt: So funktioniert der Mondkalender

Säen, Gießen, Umsetzen – all das muss zur geeigneten Zeit geschehen, um bestmögliche Bedingungen für das Wachstum von Pflanzen zu schaffen.

Gärtnern nach dem Mondkalender
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(c) proplanta
Seit Jahrhunderten gilt der Mondkalender dafür als Orientierungshilfe, denn er gibt an, wann welche Gartenarbeiten besonders gut gelingen sollen. Wir haben zusammengefasst, wie das Gärtnern nach dem Mondkalender erfolgreich wird.

Wie funktioniert der Mondkalender?

Der Mond komplettiert auf seinem Weg um die Erde pro Monat einen ganzen Zyklus von Neumond zu Neumond. Laut Mondkalender wirken sich währenddessen sowohl die einzelnen Mondphasen als auch die zwölf Tierkreiszeichen, die der Mond dabei durchwandert, unterschiedlich auf alles Leben der Erde aus – und so auch auf Pflanzen.

Der Mondkalender beruht nämlich auf dem Glauben, dass der Mond nicht nur große Wassermengen wie die Meere beeinflusst, sondern selbst kleinere Mengen wie etwa Pflanzensäfte. Mondgärtner achten daher ganz genau darauf, wann gewisse Arbeiten im Garten erledigt werden sollen, um von den Kräften der jeweiligen Mondphase zu profitieren.

Den richtigen Zeitpunkt zum Aussäen finden

Alle Tierkreiszeichen werden je einem der vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft sowie einem bestimmten Bereich der Pflanze zugeordnet. Wollen Sie also das Wachstum Ihrer Pflanzen unterstützen, gilt es, bereits beim Säen und Pflanzen darauf zu achten, den geeigneten Tag zu finden:

  • Fruchttage bzw. Feuertage (Löwe, Schütze, Widder)

Diese Tage intensivieren die Wärme auf der Erde und alles, was während dieser Zeit gesät wird, soll einen sehr intensiven Geschmack entwickeln. Besonders begünstigt wird die Fruchtbildung von Auberginen, Erbsen, Gurken, Paprika, Tomaten, Zucchini, Bohnen, Kürbissen, Beeren und diversen Obstsorten. 

  • Wurzeltage bzw. Erdtage (Jungfrau, Steinbock, Stier)

Wurzelgemüse, das nun gesät wird, soll äußerst schmackhaft und länger haltbar werden. So fördern diese Tage die Wurzelbildung von Karotten, Roter Bete, Rettich, Radieschen, Kartoffeln, Sellerie und Zwiebeln und sind profitabel für alle nötigen Bodenarbeiten. 

  • Blüten- und Samentage bzw. Lufttage (Wassermann, Zwilling, Waage)

Wer sich eine üppige Blütenpracht wünscht, kann nun punkten, denn Blütentage gelten als vorteilhaft für die Entwicklung von Blüten und Samen. Das heißt: Blühende Zimmerpflanzen und Blütenstauden können jetzt gesät und gepflegt werden, um von dieser Wirkung zu profitieren und herrliche Blüten hervorzubringen. 

  • Blatttage bzw. Wassertage (Fische, Krebs, Skorpion)

Wenn Blattpflanzen in dieser Zeit gesät oder gepflegt werden, wird ihre Blattbildung verstärkt, was sich sowohl positiv auf ihr Wachstum als auch auf ihren Geschmack auswirkt. So ist jetzt ein idealer Moment, um Porree, Endivien, Fenchel, Feldsalat, Spinat, Salbei und diverse Kohl- und Salatarten zu säen.

Tipp: Beim Gießen können Sie einmal versuchen, sich ausschließlich auf die Blatttage zu konzentrieren. Für die meisten Pflanzen ist das völlig ausreichend. Vermeiden Sie jedoch unbedingt Blütentage, denn dadurch können sich Schädlinge leichter vermehren.

Den richtigen Zeitpunkt zum Aussäen finden

Für alle Gartenarbeiten gibt es also Zeiten, die besonders günstig sind. Falls an genau diesen Daten allerdings schlechtes Wetter ist, brauchen Sie trotzdem keine Sorge zu haben, denn es gibt immer Alternativen, die fast genauso gut funktionieren. Daher lohnt es sich, einfach regelmäßig nachzuschauen, was der Mondkalender von heute oder morgen empfiehlt. Oft reicht es schon aus, sich einfach an die Mondphasen zu halten. Hier haben wir das Wichtigste dazu zusammengefasst:

Neumond

Am Beginn des Mondzyklus können Menschen wie Pflanzen Kräfte für einen Neuanfang sammeln. Da der Neumond regeneriert, gelingen hier alle Arbeiten, die den Pflanzen helfen, sich zu erholen. Sollen etwa kranke oder geschädigte Pflanzen behandelt oder zurückgeschnitten werden, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Auch die oberirdische Schädlingsbekämpfung kann dabei in Angriff genommen werden.

Zunehmender Mond

Der zunehmende Mond beeinflusst hauptsächlich oberirdische Pflanzen und Früchte und eignet sich daher für die Behandlung von Blatt-, Frucht- und Blütenpflanzen. Egal ob säen, pflanzen oder umsetzen – alle diese Arbeiten sollen in diesen Tagen das Wachstum von Lauch, Tomaten, Kohl, Gurken und Co. anregen. Wer Gemüse und Obst frisch verzehren möchte, kann es nun ernten!

Übrigens: Das Vermehren von Stecklingen und das Veredeln von Obstbäumen wird vor allem an Fruchttagen bei zunehmendem Mond empfohlen.

Vollmond

Dem Vollmond werden seit jeher außergewöhnliche Kräfte zugeschrieben und so soll er auf Pflanzen ebenfalls eine spezielle Wirkung haben. Wer beispielsweise Kräuter ernten möchte, kann dies tun, wenn der Mond voll ist, da deren Heilkraft in dieser Zeit größer ist. Auch zum Düngen soll der Vollmond ein ideales Datum sein, weil Nährstoffe besser aufgenommen werden.

Eher ungeeignet ist der Vollmond hingegen, wenn Hecken, Büsche und Rosen geschnitten werden müssen. Dafür sind entweder der Neumond oder der abnehmende Mond besser.

Abnehmender Mond

Nimmt der Mond wieder ab, zieht sich auch die Kraft der Pflanzen in die Erde zurück, wovon hauptsächlich alles, was sich unterirdisch befindet, profitiert. So ist beispielsweise eine günstige Zeit zum Ernten von Wurzelpflanzen sowie fürs Einlagern und Konservieren. Düngen und Umpflanzen ist nun ebenso vorteilhaft.

Bäume und Hecken können jetzt einen Schnitt vertragen und speziell Obstbäume sollten vorzugsweise an einem Fruchttag bei abnehmendem Mond geschnitten werden, nicht jedoch an einem Blatttag!

Der abnehmende Mond im Zeichen Steinbock ist außerdem ideal, um Unkraut zu entfernen. Denn jedes unerwünschte Kraut, das an diesen Tagen eliminiert wird, soll dadurch länger ferngehalten werden. Außerdem kann jetzt effektiv mit der Schädlingsbekämpfung gestartet werden. Hierfür gilt folgende Faustregel: Oberirdische Schädlinge werden am besten an Krebs-, Zwilling- oder Schützetagen bekämpft, Schädlinge unter der Erde hingegen bevorzugt an Wurzeltagen.

Wer den Garten auf Vordermann bringen will, kann sich also am Mondkalender orientieren, um den bestmöglichen Zeitpunkt für bestimmte Arbeiten zu erwischen. Probieren Sie es aus und freuen Sie sich schon bald über die positiven Effekte der jeweiligen Mondphasen! (Pd)

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