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26.02.2021 | 19:12

Warum Einwegmasken für die Umwelt schlecht sind – welche Alternativen gibt es?

Die Corona-Pandemie scheint nicht abzuflachen, deshalb steigt der Bedarf am Mund-Nasenschutz ständig an.

FFP2-Masken kaufen
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(c) proplanta
Durch die lang anhaltenden Maßnahmen entscheiden sich nach mehreren Monaten immer mehr Menschen dafür, sich um eine alternative Maske zu kümmern. Die herkömmlichen OP-Masken, wie wir sie aus Filmen, Krankenhäusern oder Zahnärzten kennen, werden beiseitegelegt und stattdessen der Fokus auf die umweltfreundlichere Variante gerichtet. Natürlich muss bei der Auswahl immer auch der gesundheitliche Aspekt mit einbezogen werden. Es bringt nichts, wenn Menschen eine stylishe Maske tragen, diese dann aber nicht genügend schützt. Dieser Artikel zeigt dem Leser, warum die normalen Masken nicht gut für die Umwelt und welche Alternativen möglich sind.

Umweltaspekt: Masken verursachen große Probleme für Tiere und Umwelt

Natürlich ist es vielen Menschen nicht möglich auf die guten FFP2-Masken, die einen ausreichenden Schutz bei der Tröpfchen-Übertragung bieten, zu verzichten. Besonders Personal in sozialen Diensten oder in anderen Berufen müssen diese Masken tragen. Der Vorteil der FFP2-Masken ist, dass diese auch kleinere Partikel filtern können, da sie dichter sind. Damit werden Viren und andere Partikel aus der Luft nicht eingeatmet – so sinkt das Infektionsrisiko. Wenn Menschen jedoch für die alltäglichen Bedarfe auf den nachhaltigen Mund-Nasenschutz umsteigen, ist dies eine große Erleichterung für die Umwelt. Der Rohstoffverbrauch sowie die Energieressourcen werden eingespart.

Grundsätzlich gilt, dass die Einwegmasken ordentlich entsorgt werden müssen. Ansonsten – betonen Umweltschützer – würden die Wälder, Parks, Straßen oder Gewässer mit Masken übersät. Darunter leiden nicht nur die Pflanzen, sondern auch die Tiere, die sich daran verletzen können. Die britische Tierschutzorganisation „Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals“ betont, dass sich Vögel in den Masken verfangen können. Wenn die Masken im Wasser landen, sondern sich die Mikroplastikteilchen ab, die wiederum Probleme für die Fische sowie andere Lebewesen im Wasser bedeuten. Wer also eine Einwegmaske trägt, muss diese immer in den jeweiligen Müllcontainer geben. Die OP-Masken oder die FFP2-Masken werden im Restmüll entsorgt. Anders als erwartet gehören die getragenen Masken nicht in die gelbe Tonne vom Verpackungsmüll. Die Gummihandschuhe gehören in den Restmüll.
 
Welche Alternativen sind gut?

Während der Pandemie entstanden immer mehr Anbieter, die sich mit dem Thema nachhaltige Masken auseinandergesetzt haben. Viele Hausfrauen, die nähen können, begannen damit, sich den Mund-Nasenschutz selbst zu machen – zudem eröffneten immer mehr Shops, die eine große Auswahl an verschiedensten Designs anbieten. Der Vorteil ist, dass diese immer wieder gewaschen werden können – so ist der Verbrauch an Ressourcen deutlich geringer. Im Normalfall können sie je nach Material zwischen 60 und 90 Grad in die Waschmaschine gegeben werden.

Die wohl beste Maske besteht aus Bio-Baumwolle, da dieser Rohstoff angenehm für die Haut ist und gleichermaßen keine Hautreizungen verursacht. In diesem Zusammenhang ist es bedeutend, dass die Baumwolle aus ökologischer Herkunft stammt. Damit ist gewährleistet, dass keine unguten Stoffe eingeatmet werden bzw. auf der Haut landen. Die Bio-Baumwolle kommt vor allem aus Indien sowie China.

Andere Masken werden aus Molton oder Musselin gefertigt. Molton besteht meist aus 100 % Baumwolle, zeichnet sich dadurch aus, dass es beidseitig geraut ist. Durch die Rauung kann der Stoff Schall und Licht absorbieren. Dank der Hautfreundlichkeit sind die Masken aus Molton sehr angenehm zu tragen. Außerdem hat dieser Stoff den Vorteil, dass er die Flüssigkeit aufnehmen kann und damit erst nach einer Weile nass wird. Demnach können diese Masken, wenn es in der Öffentlichkeit gesetzlich erlaubt ist, auch für eine längere Dauer getragen werden. Das Material kann bei hohen Temperaturen gewaschen werden. Musselin ist ein weiterer Rohstoff, der sehr gerne zur Herstellung von Masken genutzt wird. Wer sich für eine Maske aus 100 % Musselin-Baumwolle entscheidet, tut nicht nur der Umwelt etwas Gutes. Durch die angenehme Haptik passt sich die Maske dem Gesicht sehr gut an und kratzt nicht. Damit sind diese Masken perfekt für Menschen, die empfindliche Haut haben.
 
Die richtige Pflege von Stoffmasken

Die meisten Masken lassen sich bei über 60 Grad waschen, sodass auch all die Bakterien sowie Viren abgetötet werden können. Wer sich eine neue Maske kauft, sollte am Etikett nachlesen oder beim Hersteller nachfragen, welche Temperatur gut geeignet ist. Wichtig ist, dass die Masken nach längerem Tragen regelmäßig gewaschen werden.
 
Fazit: Was tun, wenn keine Stoffmasken erlaubt sind?

Wenn die Gesetze so sind, dass ein alternativer Mund-Nasenschutz nicht ausreichend ist, dann sollte man auf die entsprechenden FFP2-Masken umsteigen und diese entsprechend im richtigen Müll entsorgen. Wer sich hingegen nur im Park oder anderen Plätzen aufhält, wo die Gesetze nicht so hart sind, kann die Variante aus Stoff nutzen. Diese schützen nur grob davor, dass die eigenen Tröpfchen nicht in die Luft gelangen. Deshalb handelt es sich um keinen richtigen medizinischen Schutz in dem Sinne – das sollte einem beim Kauf von alternativen Masken klar sein. Solange die Fallzahlen nicht sinken, werden die Regelungen zum Tragen des Mund-Nasenschutzes weiterhin aufrechterhalten bleiben. (Pd)
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