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28.07.2021 | 07:20

Berufsunfähigkeit – ein häufig unterschätztes Thema

Ein häufig unterschätztes Thema ist für die meisten eine der größten existenziellen Risiken im Leben: die Berufsunfähigkeit.

Berufsunfähigkeit Versicherungen
Immer öfter sehen sich auch junge Menschen mit Berufsunfähigkeit konfrontiert. (c) proplanta
Steht man am Beginn seiner beruflichen Laufbahn und kann auf eine gute Gesundheit setzen, wird dieses Thema gerne in den Hintergrund gestellt. Doch was passiert, wenn man tatsächlich selbst davon betroffen ist? Wir erklären Ihnen die wichtigsten Punkte zum Thema Berufsunfähigkeit.
           
Was bedeutet Berufsunfähigkeit?

Berufsunfähigkeit liegt dann vor, wenn eine Person aus gesundheitlichen Gründen ihre aktuelle Tätigkeit (oder den zuletzt ausgeübten Beruf) dauerhaft nicht weiter ausüben kann. Wenn man der beruflichen Tätigkeit somit aus medizinischen Gründen langfristig nicht nachgehen kann, gilt man als berufsunfähig. Hier spielt allerdings die zeitliche Komponente eine wichtige Rolle: „dauerhaft“ und „langfristig“ bedeuten hierbei, dass der Beruf für mehr als sechs Monate nicht mehr ausgeübt werden kann.

Immer mehr Statistiken zeigen, dass es nicht immer die körperlich gefährdeten Berufsgruppen sind, in denen Berufsunfähigkeit vorkommen kann. Auch sollte man nicht mehr davon ausgehen, dass dieses Thema nur für bestimmte Berufsbilder relevant sei. Immer mehr jüngere Menschen und Berufstätige, die sich in einem „sicheren“ Arbeitsumfeld befinden, werden mit diesem Thema konfrontiert. Ganz unabhängig davon, in welcher Phase des Lern- oder Arbeitsprozesses man sich befindet, sollte das Absichern der beruflichen Zukunft demnach an Bedeutung gewinnen.

Häufigste Ursache: psychische Erkrankungen

Es stellt sich die Frage, wieso arbeitswillige Menschen überhaupt berufsunfähig werden. In gewissen Berufsfeldern oder Branchen kann es ein Moment der Unachtsamkeit sein, während in anderen Berufsgruppen bestimmte Krankheitsbilder schleichend eintreten können, zum Beispiel aufgrund von anhaltendem Stress oder psychischer Belastungen. Tatsache ist, dass es grundsätzlich viele Gründe für die Berufsunfähigkeit gibt, die sich ganz individuell äußern können.

Statistiken zufolge gilt die psychische Erkrankung als häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit. Diese tritt vor allem in Form von Depressionen, Burnouts oder anhaltenden Stresszuständen auf. Oft haben diese Krankheiten direkten Einfluss auf das Auftreten von physischen Beschwerden. So werden beispielsweise Herz- und Gefäßerkrankungen oder Erkrankungen des Skeletts- und Bewegungsapparates hervorgerufen. Diese zählen nach psychischen Erkrankungen – neben der Schockdiagnose Krebs, anderen bösartigen Geschwüren sowie Arbeitsunfällen – zu den häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit. Vor allem in handwerklichen und landwirtschaftlichen Berufen bleibt auch der Arbeitsunfall ein Hauptgrund für die Berufsunfähigkeit.

Hiervon sind immer mehr Arbeitnehmer betroffen, vor allem auch jüngere Berufsgruppen, da sich diese mit stetig wachsenden Stresssituationen und höher werdenden Ansprüchen konfrontiert sehen. Das Thema Berufsunfähigkeit sollte somit unabhängig der Altersgruppe beachtet werden. Statistiken zufolge kann nicht länger zwischen körperlich anstrengenden Berufen und „sicheren“ Bürojobs oder Arbeitsplätzen unterschieden werden. Denn: viele erreichen eine Berufsunfähigkeit bereits vor der Pension oder dass ein Arbeitsunfall vorliegt, und sehen sich gezwungen, ihre berufliche Tätigkeit auf Eis zu legen. Achtung: es ist wichtig zu wissen, zu welchem Grad man nicht länger berufsfähig ist, da man zwischen Arbeits-, Berufs- und Erwerbsunfähigkeit unterscheiden kann.

Unterscheidung: Arbeitsunfähigkeit, Berufsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit

Arbeitsunfähigkeit beschreibt den Zustand, bei dem Sie für eine bestimmte, eher kurze Zeit, nicht arbeiten können. Dies kann aufgrund einer Erkrankung oder Verletzung passieren, von der ausgegangen werden kann, dass sie in Kürze verheilt und das weitere Arbeiten nach der Genesung nicht weiter beeinträchtigen wird. Im Normalfall bestätigt eine ärztliche Krankschreibung, dass Sie für einen bestimmten Zeitraum arbeitsunfähig sind und danach Ihre Arbeit wieder aufnehmen können.

Berufsunfähigkeit hingegen weist darauf hin, dass der tatsächliche Beruf nicht länger ausgeübt werden kann. Ursachen hierfür können beispielsweise eine dauerhafte, schwerwiegendere Erkrankung oder eine Verletzung sein. Auch kann das Auftreten von Allergien bestimmte Personen davon abhalten, ihrem gewohnten Beruf weiter nachzugehen. Hier kann es allerdings sein, dass man somit für einen anderen Beruf weiterhin arbeitsfähig bleibt – die Berufsunfähigkeit bezieht somit auf den Beruf selbst und schließt eine Arbeitsfähigkeit in anderen Positionen nicht aus.

Die Erwerbsunfähigkeit hingegen beschreibt die schwerwiegendste Form der Arbeits- oder Berufsunfähigkeit. Hier ist es Arbeitnehmern nicht mehr möglich an der Arbeitswelt teilzunehmen. Dies wird oft durch Krankheiten oder Verletzungen verursacht, die so schwerwiegend sind, dass eine weitere Berufsfähigkeit unzumutbar wäre. Um auch in diesem Falle abgesichert zu bleiben, sollte eine private Berufsunfähigkeitsversicherung in Erwägung gezogen werden. Wird diese abgeschlossen, ist man trotz einer schwerwiegenden Erwerbsunfähigkeit abgesichert.

Berufsunfähigkeit – was tun?

Eine monatliche Absicherung macht somit nicht nur für betagtere Personengruppen oder gefährliche Berufsfelder Sinn, sondern auch, wenn Sie zur jüngeren Generation gehören und noch einige Berufsjahre vor sich haben – vor allem in der modernen Berufswelt. Hier kann mit einer privaten Zusatzversicherung ein sicherer Grundstein gelegt werden, um im Falle einer Berufsunfähigkeit vorgesorgt zu haben. (Pd)
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