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18.03.2011 | 02:40 | Steillagenweinbau  

Flurneuordnung Schriesheim gehört zu den drei Gewinnern im Landentwicklungswettbewerb

Schriesheim - Die Flurneuordnung Schriesheim (Kuhberg) hat es möglich gemacht, den Weinbau in den Steillagen rund um die Strahlenburg zu erhalten.

Weinberg
Dadurch kann die einzigartige Kulturlandschaft an der Bergstraße offengehalten und nachhaltig erhalten werden“, sagte die Staatssekretärin des baden-württembergischen Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Mittwoch (16. März 2011), anlässlich der Übergabe des Sonderpreises für den Landentwicklungswettbewerb des Landes in Schriesheim (Rhein-Neckar-Kreis). 
 
Der Landentwicklungswettbewerb, der alle drei Jahre von der Verwaltung für Flurneuordnung und Landentwicklung unter Federführung des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz durchgeführt werde, zeichne Maßnahmen aus, die auf besondere Art und Weise die Möglichkeiten der Flurneuordnung zur Entwicklung des Ländlichen Raumes veranschaulichen. Die Teilnehmergemeinschaft Schriesheim ( Kuhberg ) zähle zu den drei Bewerbern, die am deutlichsten durch ihre besonders gelungenen Gesamtlösungen überzeugt hätten. 
 
„In Schriesheim ist es gelungen, die ökonomischen und ökologischen Ziele in Weinbauanlagen zu vereinen. Durch die Anlagen der Rebflächen als Kleinterrassen wurde eine deutliche Bewirtschaftungserleichterung für die Winzer erzielt. Jedes Flurstück erhielt eine öffentliche Zufahrt“, sagte die Staatssekretärin. So sei auch zukünftig der Fortbestand des Weinbaus am Kuhberg gesichert. Durch die Neuausweisung eines Lehrpfades „Themenweg Kuhberg “ seien das Naherholungsgebiet touristisch attraktiv gestaltet und ökologisch wertvolle Trockenmauern weitestgehend erhalten, ausgebessert oder komplett neu angelegt worden. Im Flurneuordnungsgebiet seien wertvolle Kulturflächen miteinander verbunden worden, um die Artenvielfalt zu erhöhen. 
 
An diesem Flurneuordnungsprojekt hätten viele Menschen mitgewirkt, um es zu einem Erfolg werden zu lassen. „Dieses vorbildliche Flurneuordnungsverfahren zeigt, was mit aktiven Bürgerinnen und Bürgern und mit Gemeinschaftssinn möglich ist“, betonte Gurr-Hirsch. 
 
Zum Dank und zur Anerkennung dieser Leistungen übergab die Staatssekretärin dem Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft, Peter Riehl, eine Gedenktafel, ein Luftbild des Verfahrensgebiets und eine Urkunde. Der Bürgermeister der Stadt Schriesheim erhielt von der Staatssekretärin ebenfalls ein Luftbild. (PD)
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