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06.11.2023 | 02:12 | Alle Jahre wieder 

Diese Weihnachtsmärkte sind besonders

Köln/Essen - Mit Glühwein, gebrannten Mandeln und stimmungsvollem Ambiente locken Weihnachtsmärkte in Nordrhein-Westfalen auch in diesem Jahr.

Weihnachtsmärkte 2023
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Viele freuen sich auf Glühwein, Budenzauber und Bummeln in der Vorweihnachtszeit. Dabei lohnt für manche Weihnachtsmärkte durchaus eine längere Anreise. Ein erster Markt im Land hat sogar schon geöffnet. (c) proplanta
Kaum eine Großstadt verzichtet auf den Budenzauber und auch viele kleinere Städte setzen in der Vorweihnachtszeit auf adventliche Märkte. Ein Überblick.

Für Ungeduldige: Diese Märkte sind Frühstarter

Während andernorts allenfalls der Aufbau beginnt, hat ein Markt im Essener Stadtteil Steele schon geöffnet: Seit vergangenem Donnerstag gibt es hier Weihnachtsmarktflair mit Programmbühne, Bratwurst- und Glühweinständen so früh wie sonst nirgendwo in NRW. Die ersten größeren Märkte folgen dann in rund zwei Wochen: So öffnet etwa Duisburg am 16. November, tags darauf zieht Essen nach. Auch in Haan, Ratingen, Remscheid oder Stolberg öffnen dann die Weihnachtsmärkte.

Diese Weihnachtsmärkte locken Millionen

Mit etwa fünf Millionen Besuchern gehört der Weihnachtsmarkt am Kölner Dom klar zu den beliebtesten im Land. Vor prachtvoller Kulisse geht es am 23. November los. Die Veranstalter werben zudem mit einem riesigen Lichterzelt und NRWs höchstem natürlichen Christbaum.

Apropos größter Baum: Ein aus rund 1.200 Rotfichten zusammengesetzter Riesenbaum steht inmitten der Weihnachtsmarkthütten von Dortmund. Das grüne und festlich geschmückte Gerüst hat eine Höhe von 45 Metern und wird von der Stadt als «größter Weihnachtsbaum der Welt» beworben. Mit mehr als 250 Ständen gehört aber auch der Markt zu den großen seiner Art.

Wer sich gleich fürs Fest mit leckeren Printen aus Traditionsbäckereien eindecken will, ist in Aachen richtig: Rund um den dortigen Dom und das Rathaus lockt ab dem 24. November der Weihnachtsmarkt traditionell auch besonders viele Gäste aus den Niederlanden und Belgien.

Besonderes Flair auf historischem Pflaster versprechen auch die Weihnachtsmärkte in Münster: Die Giebelhäuser und Bögen des Prinzipalmarkts sind weihnachtlich geschmückt. Auf sechs Märkte verteilt sind rund 300 Stände zum Schlemmen, Shoppen und Glühweinschlürfen. Start ist der 27. November.

Märkte mit besonderem Ambiente

Neben den großen Besuchermagneten können aber auch viele kleinere oder mittelgroße Städte mit gemütlichen Weihnachtsmärkten punkten. Wo immer eine Altstadt oder andere alte Gemäuer die Kulisse bilden, ist ein vorweihnachtlicher Besuch lohnenswert, etwa in Bad Münstereifel (ab 24. November), im lippischen Bad Salzuflen (ab 27. November) oder Hattingen an der Ruhr (ab 27. November).

Auch auf dem Gelände der Burg Satzvey in Mechernich am Rand der Eifel geht es an den ersten beiden Adventswochenenden besonders stimmungsvoll zu: Mehrmals täglich ist dann im Park der Wasserburg ein mittelalterliches Krippenspiel zu sehen, das in seiner Gestaltung und den Kostümen dem der Stauferzeit nachempfunden ist.

Am zweiten und dritten Adventswochenende wird es weihnachtlich im Arnsberger Wildwald im Sauerland. Auf dem Gelände des Naturparks mit seinen durchwanderbaren Wildtiergehegen präsentieren sich über 60 Aussteller und Verkaufsstände. Passend zum Ambiente mitten im Wald gibt es Produkte aus der Natur von der Naturkosmetik über Honig bis zur Wildspezialität.
dpa/lnw
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