Montag, 05.12.2022 | 02:59:33
Vorsprung durch Wissen
schließen x
Suchbegriff
Rubrik
 Suchen
Das Informationszentrum für die Landwirtschaft
17.07.2013 | 08:41 | Wildmanagement 

Naturschutzverbände halten Jagd für notwendig

Hoppstädten-Weiersbach - Die Naturschutzverbände BUND und Nabu halten die Jagd im geplanten Nationalpark im Hunsrück in bestimmten Fällen weiterhin für nötig.

Wildmanagement
(c) proplanta

Zwar sprechen sie sich gegen eine klassische Jagd aus, bei der es vor allem um Trophäen geht.

Dennoch könne es nötig sein, mit einem professionellen Wildmanagement «einzugreifen», um etwa Wildschäden auf angrenzenden Feldern oder Tierseuchen zu vermeiden, teilten sie am Dienstag in Hoppstädten-Weiersbach (Kreis Birkenfeld) mit.

Beide Verbände wandten sich dagegen, die im Hunsrück nicht heimische Fichte im Park «auf ganzer Fläche zu entfernen». Wegen guter Standortbedingungen wäre dies unrealistisch. An einigen Stellen aber sei es sinnvoll, Fichten zu fällen. Dies gelte zum Beispiel für entwässerte Moore, die renaturiert werden sollen.

BUND und NABU dringen zudem auf einen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs rund um den Park. «Der Urlaub in der Nationalparkregion muss ohne eigenen Pkw gut möglich sein», betonte Winfried Werle von der BUND-Kreisgruppe Birkenfeld.

Der Nationalpark soll sich von der Nahe bis an die Mosel erstrecken, mit gut 9.200 Hektar in Rheinland-Pfalz und 920 Hektar im Saarland. Eröffnet werden soll er 2014. (dpa/lrs)
Kommentieren
weitere Artikel

Status:
Name / Pseudonym:
Kommentar:
Bitte Sicherheitsabfrage lösen:


  Weitere Artikel zum Thema

 Agrarressort kündigt Mitgliedschaft beim Internationalen Jagdverband

 Rechtsstreit um Totholz im Nationalpark Harz beigelegt

 Jagdverband: Schreiben mit Vorwürfen gegen Präsidium ist echt

 Weniger BVVG-Flächen für Naturschutzverbände

 Bayerischer Jagdverband will Vorwürfe gegen Präsidium aufklären

  Kommentierte Artikel

 Klimaexperte will Bauen mit Holz voranbringen

 Landwirt in Marbach muss Rinder abgeben

 Tirols Bauern empört über Tourismus-Werbung mit Haferdrink

 Tierquälerei im Stall: Haftstrafen für Allgäuer Landwirte

 Aktuelle Auswertungen 2022: Nitratbelastung im Grundwasser immer noch vielerorts deutlich zu hoch

 Kauf-nix-Tag soll zum Umdenken anregen

 Grippewelle 2022/23: So früh und stark wie selten

 Bayernweites Verbot von Geflügelschauen nach Vogelgrippe-Ausbruch

 Rheinland-Pfalz: Kein Agrarland-Verkauf in größerem Stil an Investoren

 Reduzierung der Waschbären: Appelle und Aufklärung statt Gewehre?