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18.02.2021 | 10:17

Trockene Haut im Winter - Das hilft sofort

Niedrige Temperaturen, wenig Sonne und eisiger Wind – während der kalten Wintermonate wird unserer Haut einiges abverlangt. Um sie vor dem Austrocknen zu bewahren, verdient sie deshalb besondere Aufmerksamkeit und extra Pflege.

Duschen: nicht zu heiß und nicht zu lang
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(c) Kalim - fotolia.com
Was wirklich hilft und worauf Sie in der dunklen Jahreszeit sonst noch achten sollten, erfahren Sie hier.

Luftfeuchtigkeit erhöhen

Die wohl beste Hilfe gegen trockene Haut ist, es erst gar nicht so weit kommen zu lassen. Mit nur ein paar Verhaltensweisen können Sie aktiv dazu beitragen, dass die Haut nicht austrocknet. Falls es schon zu spät ist, lesen Sie weiter unten, wie Sie mit der richtigen Hautpflege bald wieder zarte Haut haben und welche Benefits eine selbstgemachte Hautcreme mit sich bringt.

Raumklima: Luftfeuchtigkeit erhöhen

Ein großes Problem, mit dem unsere Haut im Winter zu kämpfen hat, ist die Heizungsluft in Räumen – zuhause oder im Büro gleichermaßen. Ideal wären 40-60% Luftfeuchtigkeit, allerdings ist das nur selten der Fall. Messen lässt sich die Luftfeuchtigkeit üblicherweise mit einem gewöhnlichen Raumthermometer. Will man es ganz genau wissen, benötigt man ein Hygrometer.

In den eigenen vier Wänden lässt sich der enormen Trockenheit mithilfe der folgenden Tipps entgegenwirken:
  • Regelmäßiges Lüften: Das häufige Lüften eines Raumes wirkt nicht nur der Verbreitung von Virenerkrankungen entgegen, sondern bringt sogleich frische, feuchtere Luft von draußen herein. Diese birgt den zusätzlichen Vorteil, dass die Konzentration steigt und Sie sich generell wacher fühlen werden.
  • Pflanzen aufstellen: Pflanzen haben neben einem raumverschönernden Effekt ebenso einen positiven Einfluss auf das Raumklima. Denn sie geben Feuchtigkeit an die Luft ab und nehmen dafür CO2 auf.
  • Wasser verdunsten lassen: Eine recht simple Methode, um die Luftfeuchtigkeit in einem Raum zu erhöhen, ist es Wasser verdampfen zu lassen. Dazu können Sie beispielsweise Geschirr- oder Leintücher befeuchten und auf den Heizkörper legen. Eine mit Wasser gefüllte Schüssel auf dem Ofen oder der Heizung führt zum selben Ergebnis. Im Alltag wird die Luft ebenso durch das Trocknen der Wäsche auf der Wäschespinne mit Feuchtigkeit versetzt.
  • Luftbefeuchter kaufen: Die Verwendung eines Luftbefeuchters ist die wahrscheinlich effektivste Methode, um die Luft stetig auf einem gesunden Feuchtigkeitslevel zu halten.

Duschen: nicht zu heiß und nicht zu lang

Häufiges Duschen entzieht der Haut körpereigene Fette. Wer nicht auf die tägliche Dusche verzichten möchte, sollte deshalb darauf achten, dass das Wasser lieber kälter und der Duschvorgang so kurz wie möglich gehalten wird. Je länger und heißer der Kontakt mit dem Wasser, desto stärker die austrocknende Wirkung.

Was die Hände betrifft, werden diese speziell im heurigen Winter noch stärker in Mitleidenschaft gezogen als sonst. Vermehrtes Händewaschen, regelmäßiges Desinfizieren und die alljährliche Kälte machen sie schnell rau und rissig. Hier hilft nur häufiges Eincremen – achten Sie dabei auf eine reichhaltige Creme, die der Haut die nötige Pflege bietet.

Ernährung: Vitaminreich und trinken, trinken, trinken

Dem Austrocknen der Haut kann man auch von innen heraus gegensteuern, nämlich mit ausreichend Wasser oder anderen ungesüßten Getränken. Besonders im Winter fällt das gar nicht so leicht, da wir in dieser Jahreszeit ein geringeres Durstgefühl aufweisen als in den warmen Sommermonaten.
In Bezug auf die Ernährung hat viel Obst und Gemüse überaus positive Auswirkungen auf unsere Haut. Dadurch wird sie mit Antioxidantien zur Verstärkung des Regenerationsprozesses, Vitamin C und E sowie widerstandsförderndem Biotin versorgt. Nüsse wie etwa Walnüsse, Macadamias oder Pistazien gehören zu einer ausgewogenen Ernährung genauso dazu.

Pflege der trockenen Haut

Wenn all die Vorbeugung nichts genutzt hat und die Haut dennoch spröde und trocken ist, schaffen die folgenden Punkte Abhilfe.

Entsprechende Pflege je nach Hauttyp

Um die perfekte Pflege für Hände, Gesicht und Körper zu finden, ist es ratsam, den eigenen Hauttyp zu kennen. Bei der Bestimmung können Fachleute in der Drogerie, der Apotheke oder im Kosmetikstudio unterstützen. Insbesondere bei Hautproblemen wie Neurodermitis oder Allergien ist die passende Pflege wichtig, da Sie die Situation im schlimmsten Fall selbst verschlechtern.

Hautpflege selbst herstellen

Der einzige Weg ganz genau zu wissen, was sich in einem Produkt befindet, ist es selbst herzustellen. So lassen sich Cremes für Haut, Körper und Gesicht an die Bedürfnisse der jeweiligen Körperpartie anpassen. Vermieden werden auf diesem Wege Paraffine, synthetische Duftstoffe, Parabene und andere schädliche Inhalte. Stattdessen wird auf die Kraft natürlicher Öle und pflanzlicher Wirkstoffe gesetzt.
 

Naturkosmetik pflegt die Haut optimal und verzichtet dabei auf synthetische, schädliche InhalteBild vergrößern
Naturkosmetik pflegt die Haut optimal und verzichtet dabei auf synthetische, schädliche Inhalte.

Winterpflege ≠ Sommerpflege Je nach Wind und Wetter, Temperatur und Sonneneinstrahlung, benötigt unsere Haut darauf angepasste Pflege. Nach der morgendlichen und abendlichen Reinigungsroutine sollte die Haut immer mit einer reichhaltigen Creme versorgt werden.

Während im Sommer eine Feuchtigkeitspflege mit Lichtschutzfaktor oder Sonnencreme empfehlenswert ist, greifen Sie im Winter vermehrt zu einer intensiveren Pflege, die der Haut ein Mehr an Fett und Feuchtigkeit spendet. Auf den Lichtschutzfaktor sollten Sie aber auch im Winter nicht verzichten!
Zudem gilt es die Häufigkeit von Peelings zu verringern und dafür mehr auf pflegende Inhaltsstoffe wie Jojoba- oder Mandelöl sowie Panthenol zu achten.

Unsere Haut wird im Winter stark beansprucht. Daher ist es gut zu wissen, wie man sie vor dem Schlimmsten bewahrt. Mehr Aufmerksamkeit, natürlich intensive Pflegeprodukte und die ein oder andere Verhaltensänderung im Alltag tragen bereits zur Beibehaltung einer gesunden, zarten Haut bei. (Pd)

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