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25.06.2015 | 15:26 | Wolfsmanagement 

Besenderung weiterer Wölfe geplant

Hannover - Auf einer Pressekonferenz in Munster hat gestern (Mittwoch) Umweltstaatssekretärin Almut Kottwitz gemeinsam mit dem Präsidenten der Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) Helmut Dammann-Tamke und Expertinnen und Experten über das Konzept und die ersten Maßnahmen und Erfolge der intenisveren Überwachung des Munsteraner Rudels informiert.

Wölfe in Deutschland
(c) chphotography86 - fotolia.com
Nach der Besenderung eines Wolfes am Montag dieser Woche sollen nach Möglichkeit weitere Wölfe aus dem dortigen und später auch anderen Rudeln mit Sendern ausgestattet werden.

Das Ziel ist es, dadurch die Bewegungsmuster der Wölfe und mögliche Auffälligkeiten zu erkennen und daraufhin gegebenenfalls Vergrämungsmaßnahmen einzuleiten. Aus dem Kreis der niedersächsischen Wolfsberater haben sich 18 Personen bereit erklärt, an den Besenderungsaktionen aktiv teilzunehmen.

Staatssekretärin Kottwitz dankte allen Beteiligten in der Landesjägerschaft, aus dem Kreis der ehrenamtlichen Wolfsberater, im Bundesforstbetrieb Lüneburger Heide, im Wolfsbüro Lupus und beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) für ihre Unterstützung und ihr Engagement.

Am kommenden Mittwoch (01.07.) wird beim NLWKN in Hannover das neue Wolfsbüro eröffnet. Diese neue Einrichtung wird Meldungen über Nutztierrisse einschließlich der Auszahlungen sowie Anträge auf Präventionsmaßnahmen bearbeiten.

Alle Maßnahmen des niedersächsischen Wolfsmanagements werden künftig dort koordiniert. Außerdem wird das Wolfsbüro zentrale Anlaufstelle für die Bürgerberatung und die Nutztierhalterberatung und an der Öffentlichkeitsarbeit mitwirken. (umwelt-niedersachsen)
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