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16.01.2018 | 00:05 | Digitalisierung 
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Hightech auf landwirtschaftlichen Betrieben

Berlin - Roboter melken Kühe, Drohnen kartieren Felder und Sensoren messen den Nährstoffbedarf der Pflanzen: Die Zukunft der Landwirtschaft ist digital.

Melkroboter
Hightech auf dem Hof: Landwirte legen Fokus auf Digitalkompetenz - Gemeinsame Podiumsdiskussion von Bitkom und DBV auf der Internationalen Grünen Woche. (c) proplanta

Landwirte, die vom großen Potenzial an zusätzlicher Wertschöpfung profitieren wollen, brauchen neben fachlichem Wissen und Können immer mehr Kompetenzen im Umgang mit digitaler Technik. Das hat die große Mehrheit der Landwirte erkannt. 67 Prozent sind der Meinung, dass Digitalkompetenz in Zukunft genauso wichtig sein wird wie fachliche oder soziale Kompetenz.

4 Prozent sind der Meinung, dass sie gar die wichtigste Fähigkeit sein wird. Weitere 28 Prozent gehen dagegen davon aus, dass Digitalkompetenz von untergeordneter Bedeutung sein wird. Das zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Deutschen Bauernverbands (DBV) unterstützt vom Digitalverband Bitkom unter 850 betriebsleitenden Landwirten.

„Digitalisierung ist eine riesige Chance für die Landwirtschaft. Sie schafft neue und spannende Aufgaben für Unternehmer wie Beschäftigte, ermöglicht eine etwas flexiblere und mehr auf die persönlichen Bedürfnisse des Einzelnen abgestimmte Arbeitsgestaltung und bietet die Möglichkeit, die Produktivität stark zu steigern“, betont Bernhard Krüsken, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV). „Dank Digitalisierung kann außerdem der Umgang mit Boden, Wasser und Luft umweltverträglicher gestaltet und das Wohl der Tiere verbessert werden.“

Als besonders wichtig erachten jüngere Landwirte bis einschließlich 35 Jahre den Faktor Digitalkompetenz. Hier sagen sogar 84 Prozent aller Befragten, dass Digitalkompetenzen genauso wichtig sein werden wie andere Kompetenzen. Obwohl sie fast alle (87 Prozent) angeben, mit den digitalen Neuentwicklungen in der Landwirtschaft selbst sehr gut oder gut zurecht zu kommen, sehen sie im Vergleich zu den älteren Landwirten auf diesem Gebiet in ihren Betrieben die relativ größten Defizite.

So meint beinahe jeder zweite Unter-36-Jährige (46 Prozent), dass der eigene Hof eigentlich mehr Digitalkompetenzen benötigen würde. Mehr als die Hälfte (51 Prozent) sagt, dass im Rahmen der Ausbildung zum Landwirt zu wenig digitale Kompetenzen vermittelt werden, die später im Arbeitsalltag gebraucht werden. Über alle Altersklassen gesehen ist gut jeder Vierte (27 Prozent) dieser Meinung, 29 Prozent geben an, dass im Betrieb zu wenig Digitalkompetenz vorhanden ist.

„Digitalkompetenz müssen wir bereits in der Schule, in der Ausbildung und an den Hochschulen vermitteln. Aber auch im Job selbst darf Weiterbildung zu Digitalthemen kein Nice-to-have sein, sondern muss zum Pflichtprogramm jedes einzelnen Mitarbeiters gehören“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

„Wem die Digitalkompetenz fehlt, wer die digitale Welt nicht versteht und durchdringt, der wird schnell zum Getriebenen. Die Betriebe müssen mit dafür sorgen, dass ihre Mitarbeiter souverän mit digitalen Geräten und Anwendungen umgehen können.“
dbv
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agricola pro agricolas schrieb am 16.01.2018 08:10 Uhrzustimmen(44) widersprechen(10)
Eine Lobeshymne voller Pathos, die hier das derbe Besitzergreifen des digitalen Zeitalters auf unseren Höfen sektorenübergreifend umreißt.

Ist die Oberbegrifflichkeit des „Precision Farming“ mittlerweile nicht bereits schon wieder megaout!?

Bislang wird jeder abgestraft, der in selbige kapitalfressende Technik investiert hat. Die rasanten Entwicklungssprünge lassen eine Halbwertzeit eines solchen gigantischen Invest von nicht einmal 5 Jahren zu, geschweige denn, dass der Besitzer eine betriebswirtschaftlich zwingende Amortisationszeit überhaupt jemals anpeilen könnte.

Wer vor Jahren also viel Geld, immens viel Geld, in die Hand genommen hat, besitzt schon bald nahezu wertlosen digitalen Schrott, der heute von jeder spottbilligen Armbanduhr getoppt werden kann.

Eine Arbeitserleichterung, die den Käufern ehemals suggeriert wurde, zunächst wundersame Hochglanz-Prospektversprechungen, täuschen bewusst darüber hinweg, wo die größte Bedrohnung auf unseren Höfen damit einhergehend verbunden ist: Der schleichende unheimliche KONTROLLVERLUST ÜBER UNSERE DATENHOHEIT!!!
Diese Prospektversprechnungen kollidieren im übrigen brutalst mit den Realitäten in der Praxis, da wird jeder Anwender sehr schnell geerdet.

Jeder digitale Bauer sitzt im WorldWideWeb in einer von allen Seiten mit intensivsten Einblicken zu durchdringenden Glaskugel. Noch weitere Verluste unserer höchst sensiblen betrieblichen Daten ist also äußerst fatal und könnte brandgefährlich, sogar schnell existenzbedrohend für den jeweiligen Bauern werden.
Unsere Verbraucherschützer haben im übrigen erst unlängst darauf hingewiesen, wie fahrlässig jeder Neuwagenkäufer mit seinen persönlichen Daten umgeht, welcher Datenmissbrauch um sich greift! Dieses Problembewusstsein wird dort nun bewusst geweckt, ...und was tut unsere berufsständische Vertretung widerläufig!? Diese verharrt dem Jahreszeitenrhythmus entsprechend in einem wohligen geistigen Winterschlaf!?

Jeder Bauer, der z.B. den meist verkauften Schleppergiganten nutzt, sollte sich selbst einmal die Mühe machen, seine persönlichen Nutzerdaten auszulesen und eine ehrliche Analyse vorzunehmen, welche Möglichkeiten er überhaupt in Anspruch nimmt. In welchem niedrigen zweistelligen Prozentbereich er da angelangt - 20%(?), die bei vorgehaltener Hand viele Hersteller ehrlich diskutieren. - Und fällt eine dieser Komponenten schließlich aus, steht so manche teure Arbeitskette von jetzt auf gleich still. Ein IT-Spezialist muss her und mit dessen Stoppuhr rollen auch fließbandartig die Bauern-Euronen...!!! Jede kalte Lötstelle in diesen vollgestopften Technikgiganten kann unter Umständen eine tagelange Fehlersuche nach sich ziehen. Und diese kostet!!!
Jeder billige Folienschalter, der Fehlkontakte auslöst, setzt die gesamte Maschinerie schachmatt. Und wehe, wenn ein solcher Schalter nicht mehr aufzutreiben ist. Gewollte „Sollbruchstellen“ en masse sind in jedem modernen Gerät verbaut. Langlebigkeit adé, es obsiegt das betriebswirtschaftliche Wegwerfprodukt selbst in den höchsten Preissegmenten!!!

Wenn man sich dabei geistig auch noch vergegenwärtigen muss, dass billigste Systemkomponenten aus dem Reich der Mitte verbaut wurden, die erst einmal mit dem Label unserer Agroriesen gekennzeichnet, ein Vielfaches kosten, lässt jeden Bauern sehr schnell in der Erkenntnis erstarken, wie man in einer modernen digitalen Welt clever Gold scheffeln kann, ohne überhaupt nur selbst einen Finger krümmen zu müssen.

Hunderte, tausende von Euronen legt der Bauer der Agrarindustrie dafür auf den Tisch, während man über Alibaba (ohne die 40 Räuber!) oder Amazon bei Bestellung auf direktem Wege zumeist von spottbilligen Centartikeln ausgehen kann.

Es verwundert also nicht wirklich, dass unsere Genossenschaften in beherzt abgreifender Mittlerfunktion für SICH SELBST hierin IHR GESCHÄFTSMODELL DER ZUKUNFT entdeckt haben wollen,...zumindest so lange, wie der jeweilige Bauer noch latzen kann!!!

Unsere genossenschaftlichen Alchemisten wissen sehr wohl, bäuerliches Generationenkapital revolutionär rasant zu vereinnahmen. - Ein HOCH(!) also auf diese kunterbunte digitale Glitzerwelt, wo aktuell der Bauer wiederum als alleiniger Verlierer auf der Strecke bleiben wird!!! - LEIDER!

Wie werden unsere Erzeugerpreise durch diese digitale Wunderscheinwelt beeinflusst!? - Die Antwort versteht sich von selbst!
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