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26.11.2017 | 08:42 | Rapsmarkt 
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Rapshandel im Südwesten Deutschlands kommt zum Erliegen

Bonn - Die Rapsnotierungen an den deutschen Warenbörsen haben in der vergangenenWoche im Einklang mit der leichteren Entwicklung am Pariser Terminmarkt überwiegend nachgegeben.

Rapshandel - Aktuelle Rapspreise
(c) proplanta

Die Mannheimer Produktenbörse meldete am Montag (20.11.) für Ware zur Lieferung im November ein Preisband von 375 Euro/t bis 377 Euro/t; in der Vorwoche hatte die Spanne von 379 Euro/t bis 381 Euro/t gereicht. Nach Angaben der Börse nahmen die Verkäufer ihr Angebot aus dem Markt, so dass der Handel vollends zum Erliegen kam.

Am Dienstag wies die Hamburger Getreidebörse für die Tonne Raps zur prompten Lieferung einenWert von 375 Euro aus; gegenüber der Vorwoche war das ein Minus von 2,50 Euro/t.

Nach unten ging es auch mit der Notierung der Rheinische Warenbörse in Köln, die am Donnerstag für Rapssaat franko Neuss zur Lieferung von November bis Dezember einen Geldkurs von 377 Euro/t registrierte; das waren 6 Euro/t weniger als sieben Tage zuvor.

An der Terminbörse Matif verbilligte sich der Raps-Februarkontrakt bis zum Freitag (24.11.) gegen 11.40 Uhr im Vergleich zum Abrechnungskurs der Vorwoche um 5 Euro/t oder 1,3 % auf 373,75 Euro/t. Auf die Stimmung drückten der starke Euro und die schwache Entwicklung der Palmölfutures in Kuala Lumpur.

Unterdessen legten die Sojabohnenfutures in Chicago im Zuge von verstärkten Fondskäufen und des leichteren Dollars zu. So ging der betreffende Januarkontrakt dort am Mittwoch (22.11.) vor dem Thanksgiving- Feiertag mit 9,97 $/bu (312 Euro/t) aus dem Handel; das waren 0,7 % mehr als der Settlementkurs zum Abschluss der Vorwoche.

Auch die Preise für Biodiesel in Deutschland legten im Einklang mit den recht festen Rohölkursen zu. In der Woche zum 25. November verteuerten sich 100 l des Biokraftstoffs im Großhandel nach Angaben der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) im Bundesdurchschnitt um 1,10 Euro auf 129,24 Euro, wobei die Preisspanne von 124,59 Euro bis 133,86 Euro reichte.

Umrechnungskurs: 1 $ = 0,8534 Euro
AgE
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Großhandelspreise für Ölsaaten und -nachprodukte
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agricola pro agricolas schrieb am 26.11.2017 10:28 Uhrzustimmen(21) widersprechen(14)
Auf dem Pazifischen Feuerring steigert der Vulkan AGUNG in Indonesien aktuell wieder äußerst bedrohlich seine Aktivitäten, Rauch- und Aschewolke von bis zu 4000 Meter Höhe legen die Ferieninsel Bali zuletzt lahm. Die nunmehr bereits 5 Millimeter Asche, die die umliegenden Flächenareale mittlerweile schon überdecken, lässt die Brisanz des Augenblickes noch nicht vollumfänglich überblicken...

„AMERICA FIRST“ ist allerdings sofort zur Stelle, gerade eben jener menschlichen Dramatik noch den finanztechnischen Stempel einer äußerst verwerflichen Moral unserer Börsianer sofort draufdrücken zu wollen, indem man Palmöl taktisch abgefeimt in den Keller rauschen lässt.

Die Mengen an Palmöl, die man in selbigen Regionen vermutet, ist das nun PAPIERÖL oder vielleicht doch real greifbare Materie, die im Worst-Case-Szenario allerdings sehr schnell abfackeln könnte. - Nun, ganz sicher aber wird man mitmenschlich vollkommen schmerzbefreit den Düngerwert des Ascheregens monetär fresswütig sofort für sich gedanklich zu vereinnahmen wissen, noch ehe dieser überhaupt in messbaren Ertrag umgesetzt wird.

Gerade eben diese sozialpolitisch extrem verwerflichen, moralisch und ethisch kaum mehr zu akzeptierenden Preisblasen hauchen unserer Börsenwelt ihren fortwährend blind fresswütigen Odem ein, der ein ganzes Weltmarktgefüge hochexplosiv jederzeit implodieren lassen könnte.

Ungläubig darf man kritisch hinterfragen wollen, ob man hier eine ähnlich irreale Preisspirale in bloßer negativer Effekthascherei in Bewegung setzt, ähnlich der EU-Rapsertragssituation, den unsere Analysten nach der Ernte doch recht lange zu verschleiern wussten:

Die zunächst gelobpreisten 5 Tonnen/Hektar musste man mittlerweile auf nur noch gut 3 Tonnen/Hektar Naturalertrag in DE relativieren, europaweit sieht es nicht viel besser aus in den Ertragsverläufen, wobei das Erzeugerpreisniveau nach wie vor auf einem äußerst niedrigen sogenannten „5-Tonnen-Traumniveau/Hektar“ stagniert, welches eben jene Erlössituation fiktiv widerspiegelt, die der Bauer bei erstgenanntem Ergebnis von 5 Tonnen/Hektar erzielt hätte.
Rechnerisch offengelegte Gegebenheiten: 5 Tonnen/Hektar Raps x 330 €/t = 1.650,00 €/ha, demgegenüber die brutale diesjährige Bauernrealität: 3,2 Tonnen/Hektar im Schnitt x 330 €/t = 1.056,00 €/ha bei stetig exorbitant steigendem Kostenaufwand der Erzeuger, wodurch ein großes Loch auf den jeweiligen Bauernkonten klafft in der Größenordnung von über 30% fehlender Einnahmen. Pro Hektar fehlen dem Bauern also im Schnitt somit 600,00 EURONEN!!! Das ist eine nur schwerlich kompensierbare Schmerzgrenze, die wir im heurigen Jahr hinnehmen müssen. Niemand will das hören, wir Bauern aber verspüren das allesamt bitterböse!!!

Eine solche Situation korreliert aber keinesfalls mit den Erwartungen der Flächeneigentümer, die aktuell ihre Pachtpreiserwartungen zuverlässig erfüllt sehen möchten. Unsere staatlichen Steigbügelhalter dieser Wahnvorstellungen sind hier in vorderster Front zu nennen, da eine immer wieder vorsätzlich medial veröffentlichte falsche Statistik Ertragsrekorde suggeriert, die real nicht greifbar sind. Die Bauernkonten bundesweit enttarnen dieses Lügenkonstrukt in erbärmlich offener und ehrlicher, extrem transparenter Art und Weise!!! - Was ist der deutsche Amtseid somit eigentlich noch wert!? - Und unsere EINE BAUERNSTIMME ignoriert diese „Bauern-Melkmaschine“ daselbst noch auf höchster Abpresseffizienz-Mortalitätsstufe!!! Berufsständisches brutales Versagen auf ganzer Linie schlechthin.

Man schwurbelt wiederum ablenkend von einem Mangel an Abgabebereitschaft seitens der Erzeuger. Nimmt man dabei geflissentlich wohlweislich bewusst erst gar nicht zur Kenntnis, dass ein Bauerngeist vielleicht sogar willig, die Verfügbarkeit aber äußerst schwach bis überhaupt nicht ausgeprägt ist!?

Werte fresswütige Börsianer, „Einem Ochsen kann man nur einmal das Fell über die Ohren ziehen“, besagt schon ein uraltes deutsches Sprichwort. - Vorschub für unser fortwährend blindwütiges Bauernsterben - deutschland-, europa-, weltweit!!!
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