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12.06.2011 | 11:33 | Saatgut 

Saatgut-Vermehrungsfläche leicht rückläufig

Bonn - Die Gesamtvermehrungsflächen von Saatgut in Nordrhein-Westfalen sind gegenüber dem Vorjahr um knapp drei Prozent zurückgegangen.

Saatgut
Dieser Rückgang resultiert besonders aus den starken Einschränkungen bei den Raps- und Grassamenvermehrungen, teilt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mit. Spürbar ausgedehnt wurden die Flächen dagegen beim Winterweizen; ein kleines Plus ist auch beim Roggen festzustellen.

Auf 12.840 Hektar wächst in Nordrhein-Westfalen Saatgut der verschiedensten Kulturen. Der Schwerpunkt in den 594 Vermehrungsbetrieben liegt beim Wintergetreide. Mit 5.835 oder 45 Prozent der gesamten Vermehrungsfläche steht der Winterweizen weit vorn in der Gunst der Vermehrer und behauptet auch in 2011 seine dominierende Stellung. Wintergerste wächst auf 2.515 Hektar, Triticale - eine Kreuzung aus Weizen und Roggen - steht auf 1.168 Hektar. Raps steht in diesem Jahr auf 1.091 Hektar und Gräservermehrungen auf nur noch 974 Hektar; im Vorjahr waren es 1.222 Hektar.

Besonderes Augenmerk legen die Bauern bei der Saatgutvermehrung darauf, dass wenig Unkraut auf den Äckern steht, denn die Unkrautsamen können nur zum Teil aus dem geernteten Saatgut aussortiert werden. Die Vermehrungsflächen werden regelmäßig kontrolliert, zum Beispiel auf Sortenreinheit und auf Besatz mit anderem Getreide, aber auch, ob die Pflanzen gesund sind. Sonst kann die Ernte nicht als Saatgut verkauft werden. (lwk-nrw)
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