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07.01.2011 | 04:05 | Dioxin-Skandal 

Raiffeisenverband zum aktuellen Dioxinfall: Genossenschaften tragen intensiv zur Aufklärung und Eingrenzung bei

Berlin - „Unsere betroffenen Mitgliedsunternehmen tragen intensiv zur Aufklärung und Eingrenzung des jüngsten Dioxinfalles bei“, betont Manfred Nüssel, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes e.V. (DRV).

Futtermittel
„Die genossenschaftlichen Unternehmen sind nicht ursächlich für das gegenwärtige Geschehen. Als wichtiger Teil der Futtermittelkette unternehmen sie alles, um die Gefahren und Schäden für alle Betroffenen bis hin zum Verbraucher zu unterbinden oder möglichst gering zu halten“, so Nüssel weiter.

Die Mitgliedsunternehmen des DRV stellen durch ausgefeilte Qualitätssicherungssysteme und einen hohen, laufend verbesserten Ausbildungsstand ihrer Mitarbeiter eine gleichbleibend hohe Qualität der Futtermittel sicher. Mit Rückstellmustern und eindeutiger Warenidentifikation wird die Rückverfolgbarkeit der Ware gewährleistet. Umfangreiche und regelmäßige Untersuchungsprogramme untermauern die ständige Verantwortung, die die Unternehmen gegenüber ihren Mitgliedern und Kunden tragen.

„Diese ausgefeilten Systeme können allerdings bislang ein Fehlverhalten auf einer vorgelagerten Stufe der Produktionskette nicht verhindern. Jetzt kommt es darauf an, möglichst schnell die Lieferbeziehungen innerhalb der Kette zu ermitteln und dadurch risikobehaftete Partien von risikofreien zu trennen. Dazu tragen unsere Unternehmen in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden bei. So wird ein entscheidender Beitrag geleistet, um die Märkte zu beruhigen,“ erklärt der DRV-Präsident.

Damit sich ein ähnlicher Fall in Zukunft nicht wiederholt, müssen aus Sicht des DRV die Warenströme für eine technische Verwendung vollständig von denen für die Lebens- und Futtermittelwirtschaft getrennt werden. Weiterhin ist es erforderlich, dass die jeweils zuständigen Behörden der einzelnen Bundesländer enger zusammenarbeiten und ihr Vorgehen miteinander abstimmen. (drv)
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