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14.01.2010 | 06:00 | 75. Messejubiläum 

Grüne Woche ist ein Evergreen

Berlin - Die Internationale Grüne Woche Berlin (IGW) feiert im Jahr 2010 ein besonderes Messejubiläum.

Evergreen Grüne Woche
(c) IGW

Vom 15. bis 24. Januar lädt die weltgrößte Verbraucherschau für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau zum 75. Mal seit ihrer Premiere im Jahr 1926 in die Messehallen unter dem Berliner Funkturm ein. Keine andere internationale Verbrauchermesse fand häufiger in Deutschland statt als die Grüne Woche. 1.589 Aussteller aus 56 Ländern (2009: 1.600/56) zeigen eine einzigartige Leistungs- und Erlebnisschau aus allen Bereichen der Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft und des Gartenbaus. Rund ein Drittel der Aussteller stammt aus dem Ausland. Die fünf neuen Bundesländer präsentieren sich zum 20. Mal auf der Grünen Woche. Die Brutto-Ausstellungsfläche beträgt wie beim Rekordniveau der letztjährigen Veranstaltung 115.000 Quadratmeter.
 
Dr. Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin GmbH: „Die Grüne Woche ist ein Evergreen. Auch im Jubiläumsjahr kennt sie keine Krise und zeigt sich stabil auf hohem Niveau. Die Spitzenvertreter der gesamten Wertschöpfungskette des Agribusiness treffen sich hier zum Gedankenaustausch mit so vielen Agrarministern aus aller Welt wie nie zuvor. Die Grüne Woche genießt bei der Fachwelt und den Verbrauchern gleichermaßen einen hohen Stellenwert. Weltagrargipfel und Publikumsmagnet, das sind die Pole, zwischen denen sich die Grüne Woche mit all ihren Facetten bewegt.“
 
Ihren überaus bedeutenden agrarpolitischen Stellenwert unterstreicht die Grüne Woche 2010 mit dem Global Forum for Food and Agriculture Berlin 2010 vom 14. bis 16. Januar. Mehr als 50 Agrarministerinnen und Agrarminister aus aller Welt haben ihr Kommen angesagt. Zu den Höhepunkten der dreitägigen Konferenz zum Thema „Landwirtschaft und Klimawandel – neue Konzepte von Politik und Wirtschaft“ zählen am 16. Januar das Internationale Agrarministerpodium im ICC Berlin, das Internationale Wirtschaftspodium zum Thema „Knappe Ressourcen und Klimawandel – Eine turbulente Zukunft ge-stalten“ (Akademie der Künste) sowie der Berliner Agrarministergipfel 2010 (DZ Bank). Daneben finden im ICC Berlin eine Vielzahl von Fachpodien (14. und 15.1.), die Unternehmerlounge des Instituts für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa IAMO (15. und 16.1.), das HDE Retail Forum des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (15.1.) sowie die Kooperationsbörse (16.1.) statt. Auf dieser kommen im Ausland tätige deutsche Unternehmen und Institutionen mit den Gästen des Global Forum for Food and Agriculture ins Gespräch. Ziel ist die Kontaktaufnahme mit möglichen Partnern für gemeinsame Geschäftsprojekte.

Im Jubiläumsjahr 2010 ist Ungarn das offizielle Partnerland. Beim bislang größten Auftritt des Landes stehen neben der gesamten Agrar- und Lebensmittelproduktion touristische und kulturelle Highlights im Mittelpunkt der Präsentation. Dafür hat Ungarn die komplette Halle 10.2 des Berliner Messegeländes belegt. Deutschland ist für die ungarische Agrarwirtschaft der wichtigste Markt. Im vergangenen Jahrzehnt hat sich der Wert der auf den deutschen Markt gelangten Erzeugnisse verdoppelt und erreichte 2008 nahezu 860 Millionen Euro. 15 Prozent des gesamten ungarischen Agrarexports, der sich auf rund 5,7 Milliarden Euro beläuft, ging nach Deutschland. Ungarn beteiligt sich seit 1972 an der Grünen Woche. Auf der Eröffnungsfeier am 14. Januar wird Ungarns Landwirtschaftsminister József Gráf sprechen.

Die Grüne Woche schafft mit landestypischen Präsentationen und attraktiven Sonderschauen eine einzigartige Erlebniswelt für das Publikum. 22 Showbühnen und Kochstudios sorgen für ein ebenso unterhaltsames wie informatives Programm. Rund 100.000 Spezialitäten aus aller Welt werden auf der Messe angeboten, mehr als 11.000 Haus- und Heimtiere bevölkern das Messegelände und ein Meer von 30.000 Blütenpflanzen allein in der Internationalen Blumenhalle bringt zusätzliche Sinnesfreuden.

Über 400.000 Besucher werden insgesamt zur Grünen Woche 2010 erwartet, darunter etwa 100.000 Fachbesucher. Zusätzlich halten sich im Tagesdurchschnitt rund 12.000 Beschäftigte und Servicepersonal in den Messehallen auf. Mehr als 300 Konferenzen, Tagungen und Seminare finden im Verlauf der zehntägigen Messe für die Fachwelt statt. Circa 150 nationale und internationale Spitzenpolitiker haben sich mit ihren Delegationen angesagt. Rund 5.000 Medienvertreter aus 75 Ländern, darunter die Repräsentanten des Weltverbandes der Agrarjournalisten mit seinen 40 assoziierten Mitgliedsstaaten, berichten in Wort, Bild und Ton von den Ereignissen in Berlin.
 
Eröffnet wird die Grüne Woche 2010 am 14. Januar um 18 Uhr im ICC Berlin durch Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Das Partnerland Ungarn gestaltet das kulturelle Rahmenprogramm und richtet den anschließenden Empfang für die 5.000 Ehrengäste des Abends aus.
 
Bei ihrem 75. Messejubiläum blickt die Grüne Woche auf eine 84-jährige wechselvolle Geschichte zurück. Ihr Name stammt von Berliner Journalisten und lässt sich auf die grünen Lodenmäntel der damaligen Besucher vom Lande zurückführen. Aus einer schlichten lokalen Warenbörse im Premierenjahr 1926 hat sich die weltgrößte Verbraucherschau für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau entwickelt. Seitdem präsentierten sich 75.100 Aussteller aus 120 Ländern den über 29,7 Millionen Fach- und Privatbesuchern mit einem umfassenden Produktangebot aus allen Kontinenten. Im Laufe der Grünen Woche 2010 wird der 30.000.000. Messebesucher seit Bestehen der Messe erwartet. Veranstaltet wird die Internationale Grüne Woche Berlin 2010 von der Messe Berlin GmbH. Ideelle Träger sind der Deutsche Bauernverband (DBV) und die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE).

 
Ernährungswirtschaft im internationalen Vergleich

Wie keine andere Verbrauchermesse bildet die Internationale Grüne Woche den Weltmarkt der Ernährungsindustrie in direktem Vergleich ab. 56 Länder aller Kontinente stellen in diesem Jahr ihre Spezialitäten vor.
 
Folgende Staaten sind mit offiziellen Ländergemeinschaftsständen vertreten: Armenien (7.2c), Aserbaidschan (7.2c), Bulgarien (8.2), Estland (8.2), Frankreich (11.2), Georgien (7.2c), Italien (17), Japan (18), Kirgisistan (18), Korea(9a), Kroatien (18), Lettland (8.2), Litauen (8.2), Malta (18), ejR. Mazedonien (18), Niederlande (18), Norwegen (8.2), Österreich (15.1/16), Polen (11.2), Rumänien (17), Russland (2.2a/b), Schweiz (17), Serbien (18), Slowakische Rep. (8.2), Syrien (18), Tschechische Republik (8.2), Republik Ukraine (7.2a), Ungarn (10.2), Usbekistan (18), Weißrussland (15.1).
 
Darüber hinaus werden einzelne Länder durch Importeure und/oder Exporteure vertreten: Australien (18), Belgien (18), Dänemark (8.2), Ghana (8.2), Griechenland (8.2), Großbritannien (11.2), Indien (7.2c), Irland (8.2), Kanada, (7.2c), Kenia (8.2), Libanon (7.2c), Marokko (7.2b), Nepal (11.2), Neuseeland (18), Peru (18), Schweden (8.2), Singapur (11.2), Spanien (18), Republik Südafrika (7.2c/18), Thailand (8.2), Türkei (11.2), Tunesien (8.2), USA (7.2c/8.2), Vietnam (7.2c), Zypern (8.2).

 
Regionale Schlemmertour und kulinarische Weltreise
 
Noch mehr Regionalität findet sich in der neu konzipierten „Länderhalle: Deutschland“ in Halle 20. Wie bisher werden hier die 14 Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen die kulinarische Vielfalt ihrer Regionen präsentieren. Zusätzlich machen die deutschen Bundesländer Bayern (Halle 22b), Brandenburg (21a), Mecklenburg-Vorpommern (5.2b), Niedersachsen (5.2a), Sachsen (5.2a), Sachsen-Anhalt (23b), Schleswig-Holstein (22a) und Thüringen (22a) mit individuellen Beteiligungen Appetit auf landestypische Produkte.
 
Unternehmen und Organisationen der Ernährungswirtschaft präsentieren sich zum dritten Mal unter dem Motto „Power fürs Leben – Essen und Bewegen“. Die Initiatoren des Gemeinschaftsstandes, die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL), bieten in Halle 1.2 dem Verbraucher eine Plattform, um sich über die Themen „Ernährung“ und „Bewegung“ zu informieren. Die Branche präsentiert sich dabei als stabiler Eckpfeiler der Binnenkonjunktur und informiert über ihre täglichen Leistungen im Dienste der Verbraucher. Im Mittelpunkt des Auftrittes stehen die Angebote der Lebensmittelwirtschaft für eine ausgewogene Ernährung mit Genuss und die Motivation zu mehr Bewegung. Zu den Akteuren des Gemeinschaftsstandes zählen Abraham Schinken GmbH & Co. KG, Chiquita Deutschland GmbH, Coca Cola GmbH, Deutsche Welthungerhilfe e.V., Ferrero Deutschland GmbH, Informationsgemeinschaft Deutsches Geflügel, Kraft Foods Deutschland Services GmbH & Co. KG, Nestlé Deutschland AG, Tv.gusto GmbH und Unilever Deutschland GmbH.
 
In Halle 1.2 befindet sich auch der neue zentrale Treffpunkt für das Schülerprogramm „Erlebniswelt Messe“. Hier begrüßen die „Veggie-Tales“, Larry Gurke und Bob Tomate, die Schulklassen mit Äpfeln von der Aktion „5 am Tag“ und Schulmilch von Landliebe. Statt Mathe, Deutsch und Erdkunde stehen Themen rund um Landwirtschaft und Natur, Gesundheit und Ernährung auf dem Grüne Woche-Stundenplan. Rund 80 Programmpunkte für Schüler von der ersten Klasse bis zur gymnasialen Oberstufe beinhalten spannende Wettbewerbe, kurzweilige Vorträge oder außergewöhnliche Vorführungen. Die Bandbreite reicht vom „Ernährungsführerschein“ über selbst gestaltete „Minigärten zum Mitnehmen“ bis hin zum Erleben der „Tierhalle im Morgenerwachen“. Mit neuen Nachmittagsprogrammen werden erstmals gezielt die Ganztagsschulen in Berlin und Umgebung angesprochen.
 
Die Produktmärkte „Fleisch und Wurst“ (Halle 12), „Kräuter, Gewürze und Tee“ (Halle 7.2b), „Seafood“ (Halle 14), die proBier-Halle (Halle 12), der BioMarkt (Halle 6.2a), die deutsche Wein und Sektgalerie (Halle 22a) sowie das Kulinarium der Weine (Halle 13/14) laden zum Entdecken, Probieren und Genießen ein. Neu ist ein Weltladen mit „fair“ gehandeltem Produktsortiment in Halle 6.2a. Der „Faire Handel“ bietet hier nicht nur Kaffee, sondern überrascht auch mit Säften, Eistee, Cola, Limonade, Quinoa, Kokosmilch, delikaten Essigen, Olivenöl, Honig, Marmelade, exotischen Nüssen, Gewürzen, köstlichen Schokoladensorten und Gummibärchen.


Landwirtschaft zum Anfassen

Der ErlebnisBauernhof gibt unter dem Motto „Werte schaffen – Versorgung sichern: Das ist unsere Landwirtschaft“ in Halle 3.2 Einblicke hinter die Kulissen moderner landwirtschaftlicher Produktion. Über 40 Partner unter federführender Organisation durch die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft e.V. (FNL) zeigen die deutsche Landwirtschaft in ihren verschiedenen Facetten. Von großen Landmaschinen über lebende Tiere bis hin zu Highlights landwirtschaftlicher Direktvermarktung wird für jeden Besucher etwas geboten. Erstmals ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung vertreten. Technologie- und Technikbegeisterte sehen hier, wie wichtig die Agrar- und Ernährungsforschung in Zeiten globaler Herausforderungen wie dem Klimawandel ist. Im Bereich „Urproduktion Pflanze“ wird die Erzeugung von Weizen mithilfe modernster Landtechnik von der Bodenbearbeitung über die Aussaat bis hin zur Ernte gezeigt.
 
Mit den beiden Bundesschauen „Fleischrinder: Schwarz, rot, gold - robust“ (15.-17.1.) und „Landschafe“ (22.-23.1.), der Präsenz von Züchtern aller landwirtschaftlichen Nutztierrassen und vielen Showelementen im großen Vorführring kündigt sich ein überaus attraktives Programm in der Tierhalle 25 an. In ländlicher Atmosphäre wird die Stimmung beim Publikum ihren Siedepunkt erreichen, wenn Programm-Höhepunkte wie der 4. Berlin-Brandenburger Fahrsport-Hallen-Cup mit Pferdegespannen ausgetragen wird, Musik- und Trachtengruppen für Stimmung sorgen und rasante Tierparaden mit Pferden und anderen Nutztieren die Besucher zu Beifallsstürmen mitreißen. Die Show- und Wettbewerbsarena wird von zwei Zuschauertribünen wie in einem Stadion eingerahmt sein. Wettbewerbe wie Schaumelken, Schafschur und Schaufrisieren, die Berliner Meisterschaft im Motorkettensägen sowie Pferde-Fußball werden für Kurzweil sorgen.
 
Der als offener Stall konzipierte Hallenbereich lockt Tierzüchter aus dem In- und Ausland, Fachbesucher aus allen Bereichen der Landwirtschaft und Landluft hungrige Messebesucher zu den zahlreichen Vorführungen und Fachgesprächen. Im besonderen Blickpunkt steht in diesem Jahr das Meißner Widder-Kaninchen, das von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) zur „Gefährdeten Rasse 2010“ ernannt wurde. 1976 waren diese mit nur noch 50 registrierten Tieren vom Aussterben bedroht.
 
Tierisch und stimmgewaltig geht es auch in Halle 1.2 bei der Heim-Tier & Pflanze zu. Die quicklebendige Ausstellung für die ganze Familie präsentiert über 5.000 Heimtiere aus allen Kontinenten. Der regionale Zoofachhandel präsentiert neueste Trends aus allen Bereichen des Heimtierbedarfs. Ein abwechselungsreiches Aktionsprogramm bietet zehn Tage lang informative Anregungen und kurzweilige Unterhaltung.
 
Den ländlichen Fachbesuchern werden auf der IGW 2010 auch Einkommensalternativen zu den Themen „Urlaub auf dem Lande“ und „Direktvermarktung“ gegeben. Außerdem zeigt die „Landtechnik“ neueste Modelle.
 
Die Sonderschau des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Halle 23a konzentriert sich unter dem Motto „Hier wächst Zukunft - Innovation und Vielfalt für mehr Lebensqualität“ auf die ländlichen Räume als Lieferant von Rohstoffen aus der Natur und als Säule für die Erzeugung sicherer und gesunder Nahrungsmittel. Züchtung und Forschung schaffen dafür moderne und hochwertige Produktionsgrundlagen, wobei Agrobiodiversität ein wichtiges Element ist. Warum es Landwirte aus Leidenschaft gibt, was die 14 Grünen Berufe bieten und wie es mit modernen IT-Techniken auf dem Lande aussieht, erläutern weitere Ausstellungsbereiche.
 
Die Grüne Woche 2010 widmet die komplette Messehalle 4.2 den Themen „Bioenergie“, „Nachwachsende Rohstoffe“ sowie „Holz als Energielieferant und Werkstoff“. Auf 6.000 Quadratmetern Hallenfläche voller innovativer und nachhaltiger Ideen spricht die nature.tec Fachbesucher und Endverbraucher gleichermaßen an. Hier dreht sich alles um die technische und energetische Nutzung von Rohstoffen vom Acker und aus dem Forst. Holz, Biokraftstoffe, Biogas und Bioerdgas sind Schwerpunkte, die den Besuchern mit Pflanzenfeldern und Großexponaten aus Anbautechnik, Konversion und Anwendung anschaulich die nachhaltige Erzeugung und Verwendung nachwachsender Rohstoffe vorstellen.
 
In Halle 21b warten die schönsten Dörfer, die reizvollsten Urlaubsregionen und ungewöhnliche Entdeckungstouren auf die Besucher. Unter dem Hallenmotto „LebensTraum Dorf“ reihen sich touristische, kulinarische und kulturelle Attraktionen quer durch Deutschland aneinander. Zwischen Maibaum und Moderne, von Bayern bis Brandenburg, vom Allgäu bis zur Waterkant – das Land präsentiert sich mit Wäldern, Feldern, Flüssen, Sand und Seen. Hier werden ländliche Anregungen für die nächste Urlaubsplanung geboten – ein gutes Stück Deutschland für Familien mit Kindern, für Reiter, Radler oder Wanderer. Neu ist ein Erlebnis-Bahnhof mit urigen Draisinen und außergewöhnlichen Fahrrädern. Handwerker wie Steinmetz, Schmied oder Weber lassen sich bei ihrer Arbeit beobachten. Ein gemütlicher Dorfplatz lädt zum Verweilen ein. Selbst einem Märchenerzähler kann man lauschen. Die Land-Schau mit ihrem abwechslungsreichen Bühnenprogramm mit Musik, Theater und Tanz, mit prominenten Gästen, zahlreichen Gewinnspielen und Aktionen unterhält zehn Tage lang die Besucher.
 
Beim Schwerpunkt „Natur erleben – Jagen und Angeln“ in Halle 26a präsentieren sich unter anderem der Deutsche Jagdschutzverband (DJV), der Verband Deutscher Sportfischer e.V. (VDSF) und der Deutsche Anglerverband (DAV). Am Stand der Jäger steht die Kampagne „Wild aus der Region“ im Mittelpunkt. Ziel dieser Initiative ist es, durch die Einführung eines bundesweit einheitlichen Logos Bekanntheit und Absatz von „Wild aus dem Wald nebenan“ zu fördern. Neben heimischen Wildtieren wie Muffel- und Damwild werden auch Rentiere aus der Uckermark gezeigt. Neu sind westafrikanische Zwergziegen und tadschikische Wollziegen, die im Tierpark Arche Warder bei Neumünster beheimatet sind. Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, seltene und vom Aussterben bedrohte Haus- und Nutztierrassen zu schützen.
 
Zu den besonderen Attraktionen im Angelbereich gehört ein imposantes, 15.000 Liter Wasser fassendes Großaquarium. Entlang der mächtigen Scheiben können Besucher rund zwei Dutzend heimische Fischarten vom Aal bis zum Zander betrachten. Als „Fisch des Jahres 2010“ kommt der Karausche besondere Aufmerksamkeit zu. Neben den Verbänden präsentieren sich in Halle 26 kommerzielle Aussteller mit Angel- und Jagdzubehör, Outdoorbekleidung und Landhausmode, Geländewagen und Urlaubsangeboten.

 
Gartenbau: Kompositionen in allen Farben und Formen der Natur
 
Unter dem Motto „Goethes bunte Blumenreise“ lädt die Internationale Blumenhalle die Besucher auf eine Entdeckungstour durch Farbwelten und fremde Länder ein. Ein überlebensgroßes, historisches Goethe-Standbild aus dem Berliner Tiergarten bildet das Zentrum der farbenprächtigen Ausstellung. Vor 200 Jahren, im Frühjahr 1810, veröffentlichte Goethe die naturwissenschaftliche Abhandlung „Zur Farbenlehre“, die zahlreiche Künstler der nachfolgenden Generationen prägte.
 
Die komplette Halle 9b - kreiert vom Berliner Landschaftsarchitektenbüro Neumann Gusenburger mit lebendigen Kompositionen in allen Farben und Formen der Natur - verführt dazu, einmal ganz anders Einblick zu nehmen in die Gedanken des großen deutschen Dichters. Üppig blühende Farbkabinette zeigen eindrucksvoll, wie Farben miteinander konkurrieren oder harmonieren können. Floristische Blumenkunstwerke verbinden sich – wie in einem bunten Kaleidoskop – je nach Betrachtungswinkel und Hintergrund zu einem beeindruckenden Blumenkunstwerk. Über 1.000 Rosen, 500 Lavendel- und 250 Jasminpflanzen betören mit ihrem Duft. 12.000 zarte Vorfrühlingsblüher und leuchtende Tulpen begleiten den Besucher durch unterschiedlich gestaltete Landschaftsausschnitte. Mehr als 500 Orchideen sorgen in der Blumenhalle für dekorative Akzente.
 
Daneben eröffnet sich ein weiteres grünes und blühendes Pflanzenreich: Im ErlebnisGarten können sich Gartenfreunde über Gartenbau, Pflanzen und besondere Parkanlagen sowie grüne Berufe informieren. Wie durch einen riesigen Garten wandelt der Besucher hier und kann sich Tipps abholen bei Experten der verschiedensten Bereiche.
 
Ein eigens von allen Ausstellern der Halle 9c zusammengestelltes Bühnenprogramm, das unter Federführung des Zentralverbandes Gartenbau e.V. (ZVG) steht, gibt den Messebesuchern hilfreiche Tipps für den eigenen Gartentraum. Die Deutsche Blumenfee 2009/2010 erklärt, wie jeder mit Blumen und Pflanzen kreativ werden kann. Jeden Tag finden auf der Bühne in der Halle 9c zwischen 11 und 15 Uhr kurzweilige Veranstaltungen statt.
 
Zahlreiche Blumen-, Kräuter- und Gemüsebeete und längst vergessene alte Obstsorten wie die Ontario-Pflaume und die Birne „Clapps Liebling“ werden vom Landesverband Berlin der Gartenfreunde e. V. vorgestellt. Neben traditionsreichen Anbauweisen und Gemüsesorten präsentieren sich die Kleingärtner ganz modern: mit einem Konzept zur computergesteuerten Beetplanung. Hierbei können mittels durchdachter Düngung und Pflanzung - entsprechend der Sonneneinstrahlung und Himmelsrichtung sowie optimaler Pflanzzeiten - die bestmöglichen gesunden Erträge mit integriertem Pflanzenschutz erzielt werden.

 
Shoppen auf der Grünen Woche
 
Rund zwei Drittel aller Aussteller bieten ihre Produkte zum Kauf an. Dabei stehen vor allem Nahrungs- und Genussmittel aus deutschen und fernen Landen im Mittelpunkt. Aber auch alles, was den häuslichen Bereich verschönert, kann auf der Grünen Woche erworben werden. Bei Gartengeräten und Zubehör reichen die Angebote von A wie Astschere bis Z wie Zaun. Wer auf der Suche nach speziellen Sämereien oder Pflanzen ist, wird ebenso fündig wie Hausbesitzer, die eine Terrasse, ein Garten- oder Gewächshaus oder einen Swimmingpool bauen wollen. Gartensitzgarnituren, Kachelöfen und Kamine laden nach getaner Arbeit zum Entspannen ein. Ergänzt wird diese Produktpalette durch die vielen kleinen Helfer im Haushalt. Besonders groß ist hier das Angebot rund ums Kochen, das vom Küchengerät bis zur Komplettküche reicht.

 
Besucher-Informationen: Neue Öffnungszeiten


Geöffnet ist die Internationale Grüne Woche Berlin vom 15. bis 24. Januar täglich von 10 bis 18 Uhr. An zwei langen Samstagen und einem langem Freitag (16.1., 22.1, 23.1.) ist die Messe von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet zwölf Euro, ermäßigte Karten für Schüler und Studenten sieben Euro, Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt. Außerdem gelten die besonders günstigen Eintrittskartenvarianten an allen Messetagen. Dazu zählen die Happy Hour-Karte (ab 14 Uhr) für sieben Euro und die Familienkarte (max. 2 Erwachsene + max. 3 Kinder bis 14 Jahre) für 25 Euro. Zusätzlich kostet die Tageskarte an den beiden Grüne Woche-Sonntagen (18. und 24.1.) nur zehn Euro. Bei Gruppen ab 20 Personen kostet die Tageskarte zehn Euro, Schülergruppen zahlen vier Euro pro Schüler. Die Grüne Woche-Dauerkarte ist für 35 Euro erhältlich. Eintrittskarten können auch ohne Wartezeit an den Kassen unter „Besucher-Service“ der Grünen Woche-Homepage online erworben werden.
 
Weitere Informationen zur Internationale Grüne Woche finden Sie auf unserer Internetseite www.gruenewoche.de. (IGW-PR)
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